23.05.2026
Wenn Google Ads-Kampagnen unqualifizierte Anrufer generieren, belasten Fehlanrufe das Kanzleisekretariat, statt wertvolle Neumandate für kostenpflichtige Rechtsberatungen zu erzeugen.
Die folgende Fallstudie basiert auf einer realen Kontodiagnose. Sämtliche Angaben wurden zum Schutz der beteiligten Kanzlei anonymisiert und teilweise gerundet. Bei der familienrechtlichen Anwaltskanzlei zeigte sich eine typische Fehlallokation im Kanzleimarketing: Die Google-Ads-Kampagne verzeichnete nominell zwar rund 120 Anrufe pro Monat, allerdings suchte der Großteil der Anrufer lediglich die Durchwahl des örtlichen Familiengerichts. Dadurch war das Kanzleisekretariat dauerhaft durch Fehlanrufe belastet. Relevante Anfragen für kostenpflichtige Vertretungen bei Scheidung oder Unterhalt wurden verdrängt.
Der Fehler lag nicht in der Qualität der Anzeigentexte oder der Biettechnologie von Google, sondern in der fehlerhaften Datengrundlage, mit der das Werbesystem gefüttert wurde.
Als primäre Conversion (gemessene Zielhandlung) war der reine Klick auf die Telefonnummer auf der Website hinterlegt. Das System erfasste jeden Klick als Erfolg – unabhängig davon, ob danach ein sofortiges Abwimmeln des Anrufers oder ein Erstberatungsgespräch stattfand. Der Bietalgorithmus (das mathematische System zur automatischen Gebotsanpassung) optimierte folglich auf die maximal erreichbare Anzahl an Anruf-Klicks zum niedrigsten Preis.
Die regional ausgerichtete Kampagne nutzte Keywords (Suchbegriffe) in der Option Broad Match (weit gefasste Zuordnung) wie unterhalt, scheidung oder anwalt familienrecht. Broad Match nutzt semantische Intent-Modelle (Analyse der Suchabsicht), um Anzeigen auch bei verwandten Suchen einzublenden. Da vor dem Kampagnenstart keine negativen Keywords (ausschließende Suchbegriffe) wie „familiengericht“, „amtsgericht“ oder „durchwahl“ hinterlegt wurden, konnten Anzeigen unter anderem bei Suchanfragen wie „familiengericht stadt anrufen“ ausgeliefert werden.
Smart Bidding (die automatische Biettechnologie von Google) arbeitet nach dem Prinzip Garbage in, Garbage out. Bürger mit einem dringenden gerichtlichen Anliegen weisen eine hohe Klick- und Anrufbereitschaft auf. Das System bewertete diese Conversion-Signale als erfolgreich und erhöhte entsprechend die Gebote für vergleichbare Suchanfragen. Infolgedessen erhöhte der Algorithmus in vergleichbaren Auktionen häufiger die Gebote und verlagerte dadurch einen größeren Teil des Budgets auf diese Suchanfragen.
Die Korrektur erforderte eine Kombination aus Keyword-Ausschlüssen, gezielter Messqualifizierung und einer phasenweisen Anpassung der Gebotssteuerung.
Behördenbezogene Begriffe („familiengericht“, „amtsgericht“, „justizzentrum“, „aktenzeichen“, „durchwahl“) wurden konsequent als ausschließende Keywords hinterlegt. Die Keyword-Basis wurde auf Exact Match (exakte Übereinstimmung) und Phrase Match (passende Wortfolge) umgestellt (z. B. [scheidungsanwalt ort]).
Das Conversion-Tracking wurde datenschutzkonform unter Einbindung von CMP (Consent Management Platform), GA4 (Google Analytics 4) und Google Tag Manager neu aufgesetzt. Telefonanrufe werden über Google Ads Call Reporting oder ein geeignetes Calltracking-System erst ab einer definierten Mindestgesprächsdauer als Conversion gewertet, sofern diese Funktion vom eingesetzten System unterstützt wird. Ergänzend wurden validierte Formularanfragen für Erstberatungen als primäre Messpunkte integriert.
In diesem konkreten Fall wurde vorübergehend auf Manual CPC (manuelle Festlegung der Klickpreise) umgestellt, um die verzerrte Lernphase des Smart Bidding gezielt zu unterbrechen. Die Kampagne verblieb in dieser Steuerung, bis über das bereinigte Setup ausreichend belastbare Conversion-Daten (in der Praxis meist 30–50 pro Monat) einliefen. Erst mit diesem Fundament ist eine spätere Re-Automatisierung über Ziel-CPA (Cost-per-Acquisition, Zielpreis pro Kanzleianfrage) algorithmisch stabil.
Die Bereinigung führt im Google-Ads-Dashboard zu einer kaskadierenden Verschiebung der Kennzahlen.
Durch die Löschung wertloser Anruf-Klicks sinkt die absolute Anzahl der im Dashboard ausgewiesenen Conversions deutlich. Der gemessene Preis pro Conversion steigt zunächst an, da unqualifizierte Billig-Conversions entfallen.
Für das Kanzleipersonal bedeutet das operativ: Statt bisher rund 120 Anrufen pro Monat, die mühsam abgewimmelt werden mussten, gehen beispielsweise nur noch 20 bis 30 Anrufe ein. Aus diesen verbleibenden Kontakteingängen resultieren jedoch tatsächliche Neumandate.
Google Ads führt automatisierte Gebotsstrategien präzise auf Basis der gelieferten Daten aus. Werden dem System unqualifizierte Klicks als Erfolg übermittelt, optimiert der Algorithmus die Budgetverteilung auf diese Fehlsignale. Bei geringem Conversion-Volumen können eine saubere Signalbereinigung und gegebenenfalls eine zeitweise manuelle Gebotsführung Budgetverluste sowie operativen Mehraufwand im Kanzleisekretariat deutlich reduzieren.
Möchten Sie Fehlallokationen und Streuverluste in Ihren Werbekampagnen beseitigen und die Conversion-Messung auf echte Mandatsanfragen ausrichten? Als erfahrene Spezialisten unterstützen wir Sie bei der Einrichtung von Tracking-Architekturen und Bietstrategien.
Die Gandke Marketing & Software GmbH prüft Ihre Einstellungen und optimiert Ihre Kampagnen für eine nachhaltige Mandantengewinnung. Erfahren Sie mehr über unsere Google Ads Agentur Betreuung oder lassen Sie Ihr Web-Tracking über Tag Manager & Analytics präzise aufsetzen.
Die betriebliche Prüfung ergab, dass der Großteil der Anrufer die Durchwahl des örtlichen Familiengerichts für Auskünfte zu laufenden Verfahren suchte.
Als primäre Conversion (gemessene Zielhandlung) war der reine Klick auf die Telefonnummer auf der Website hinterlegt.
Da vor dem Kampagnenstart keine negativen Keywords (ausschließende Suchbegriffe) wie „familiengericht“, „amtsgericht“ oder „durchwahl“ hinterlegt wurden, konnten Anzeigen unter anderem bei Suchanfragen wie „familiengericht stadt anrufen“ ausgeliefert werden.
Telefonanrufe werden über Google Ads Call Reporting oder ein geeignetes Calltracking-System erst ab einer definierten Mindestgesprächsdauer als Conversion gewertet, sofern diese Funktion vom eingesetzten System unterstützt wird.
16.04.2026
Für automatische Gebotsstrategien wie Smart Bidding sollten Kampagnen als Orientierungswert mindestens 30 Kontaktanfragen oder 50 Verkäufe pro Monat und Kampagne messen. Unterhalb von 15 Conversions monatlich können die statistischen Modelle keine verlässlichen Muster erkennen, was zu unberechenbaren Klickpreisen, Streuverlusten oder geringerer Reichweite führt.
Wer bei Google Ads auf automatische Gebotsstrategien (Smart Bidding) setzt, sollte den Smart-Bidding-Systemen ausreichend messbare Kundenaktionen (wie Anfragen oder Verkäufe) pro Monat und Kampagne zur Verfügung stellen. Fehlt diese Datenbasis, können die zugrunde liegenden Modelle keine belastbaren Muster erkennen. Das führt häufig zu unberechenbaren Klickpreisen und Streuverlusten.
Das Smart-Bidding-System von Google nutzt statistische Modelle, um Gebote in Echtzeit zu berechnen. Es arbeitet ähnlich wie ein neuer Vertriebsmitarbeiter: Er muss erst lernen, welche Zielgruppe tatsächlich kauft. Dafür benötigt das Modell eine gewisse Anzahl erfolgreicher Abschlüsse, um statistisch relevante Muster zu erkennen.
Als praxiserprobte Orientierungswerte gelten:
Wichtige Ausnahme im B2B-Bereich: Bei sehr hochpreisigen Produkten oder Dienstleistungen können Smart-Bidding-Strategien auch mit weniger Conversions erfolgreich eingesetzt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Conversion-Daten qualitativ hochwertig sind und jeder Abschluss einen hohen wirtschaftlichen Wert besitzt.
Die Gefahr von Zufallstreffern: Erhält das Smart-Bidding-System zu wenige Daten, droht eine Überbewertung von Zufallseffekten. Kauft beispielsweise ein einzelner Nutzer rein zufällig an einem Sonntagabend über ein Tablet, kann das Modell diesen Einzelfall fälschlicherweise als Erfolgsmuster gewichten. Die Folge: Das System kann ähnliche Auktionen künftig höher bewerten und entsprechend höhere Gebote abgeben, ohne dass weitere Verkäufe folgen.
Wenn kleine Betriebe, Dienstleister oder Nischen-Shops mit wenigen Conversions pro Monat auf vollautomatische Gebote umstellen, droht statt einer Optimierung oft ein Leistungsabfall:
Die Wahl der Gebotsstrategie hängt von den monatlichen Zahlen und den Kampagnenzielen ab.
Google schlägt im Werbekonto regelmäßig Automationen vor. Auch manche Agenturen stellen Konten pauschal auf Smart Bidding um, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Für lokale Betriebe mit eng begrenztem Einzugsgebiet oder Nischenanbieter ist das oft von Nachteil: Es entstehen schlichtweg nicht genug Kundenanfragen, um die Modelle verlässlich zu füttern.
Das Smart-Bidding-System optimiert ausschließlich auf Basis der Signale, die es erhält. Wenn Cookie-Banner Conversions blockieren, Bot-Anfragen als Erfolg gewertet werden oder der Google Tag Manager fehlerhaft konfiguriert ist, lernt das Modell falsche Zielmuster.
Die genannten Orientierungswerte beruhen auf Praxiserfahrungen aus der Betreuung von Google-Ads-Konten sowie auf den bekannten Funktionsprinzipien datengetriebener Gebotsstrategien. Google selbst veröffentlich keine allgemein gültigen Mindestzahlen. Offizielle Dokumentationen zur Funktionsweise des Smart-Bidding-Systems und den unterstützten Kontextsignalen finden Sie in der Google Ads-Hilfe zu automatischen Gebotsstrategien.
Smart Bidding ist ein mächtiges Werkzeug, jedoch keine Universallösung für jedes Budgetvolumen. Ohne hinreichende statistische Daten steigt die Wahrscheinlichkeit von Effizienzverlusten.
Handlungsempfehlungen:
Möchten Sie prüfen lassen, ob Ihre Datenbasis für automatische Gebotsstrategien ausreicht oder Ihr Conversion-Tracking fehlerfrei arbeitet? Die Experten der Gandke Marketing & Software GmbH unterstützen Sie bei der Wahl der passenden Gebotsstrategie und der technischen Einrichtung.
Lassen Sie Ihre Kampagnen kostenfrei professionell analysieren über unsere Google Ads Betreuung oder sichern Sie eine valide Datengrundlage durch die Überprüfung Ihres Web-Trackings unter Tag Manager & Analytics Unterstützung.
Als praxiserprobte Orientierungswerte gelten: Richtwert für Kontaktanfragen (Ziel-CPA): Ab etwa 30 echten Anfragen pro Monat und Kampagne stabilisieren sich die Ergebnisse spürbar. Richtwert für Online-Shops (Ziel-ROAS): Ab etwa 50 Verkäufen pro Monat erhält das Modell eine solide Basis zur Bewertung von Umsatzwerten.
Untergrenze: Unter etwa 15 Conversions pro Monat steigt das Risiko instabiler Optimierungsentscheidungen deutlich.
Wichtige Ausnahme im B2B-Bereich: Bei sehr hochpreisigen Produkten oder Dienstleistungen können Smart-Bidding-Strategien auch mit weniger Conversions erfolgreich eingesetzt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Conversion-Daten qualitativ hochwertig sind und jeder Abschluss einen hohen wirtschaftlichen Wert besitzt.
Szenario A: Wenig Daten (< 30 Anfragen / Monat). Empfohlene Strategie: Manuelle CPC-Gebote mit festem Höchstgebot („Klick-Deckel“) oder Übergangsstrategien (Klicks maximieren, Anzahl Impressionen).
25.11.2025
Fehlerhafte oder fehlende Consent-Signale im Google Consent Mode v2 schränken Smart-Bidding bei Google Ads ein. Im Google Chrome-Browser lässt sich die Plausibilität der übermittelten Signale anhand der Parameter "gcs" und "gcd" direkt in den Entwicklertools analysieren.
Seit März 2024 ist die Nutzung des Consent Mode v2 für Werbetreibende im EWR verpflichtend, um Zielgruppenfunktionen und die mathematische Conversion-Modellierung aufrechtzuerhalten. Unvollständige oder fehlerhafte Signale reduzieren die verfügbare Datenbasis für automatisierte Bietstrategien und erzeugen künstliche Performance-Einbrüche im Berichtswesen.
Bei der Ausführung von Google-Tags enthalten die HTTP-Anfragen spezifische Parameter im Payload, die den jeweiligen Einwilligungsstatus der Nutzer abbilden. Da Google diese Parameter nicht als öffentliche Schnittstelle dokumentiert, basieren die Spezifikationen auf empirischen Reverse-Engineering-Analysen.
Der gcd-Parameter ist modular aufgebaut (beispielsweise "13q3r3q2q5l1" oder "13r3r3r2r5l1") und spiegelt den Übergang zwischen den Standardeinstellungen und der aktiven Nutzerentscheidung wider. Die Dekodierung der einzelnen Zeichen ermöglicht eine exakte Fehlerdiagnose im Initialisierungsprozess.
Die Verifikation des Datenflusses vor und nach der Nutzerinteraktion erfolgt manuell über das Netzwerk-Panel der Browser-Entwicklertools. Dieser Ablauf isoliert Fehlerquellen in der Tag-Sequenzierung.
Hier auf Consent Help können Sie die angezeigten Parameter prüfen lassen ...
Bei der technischen Integration entstehen häufig Fehler in der Skript-Abfolge oder der Signalübertragung zwischen CMP (Consent Management Platform) und Google Tag Manager. Bei der Wahl des Modells müssen zudem rechtliche Risiken und Daten-Schwellenwerte gegeneinander abgewogen werden.
Ohne saubere Signale verfälschen Sie Ihre Datenbasis und bringen Ihre Google Ads Algorithmen zum Erliegen. Lassen Sie Ihre Implementierung nicht zum Zufall werden: Die Gandke Marketing & Software GmbH stellt sicher, dass Conversions sauber gemessen werden und Sie DSGVO/TDDDG-konform tracken.
Die folgenden Fragen und Antworten fassen die zentralen technischen Prüfpunkte zusammen.
27.05.2021
Wir haben Ende Mai 2021 das seit Jahren eingesetzte "Google Partner"-Logo von unserer Website entfernt. Der Hintergrund ist weder, dass wir aktuell nicht qualifiziert wären, noch sind es technische Aspekte. Vielmehr ist es ein Zeichen des Protests. Nicht gegen das Partnerprogramm an sich, das sich zwar gerade nicht wirklich zum Vorteil oder gar zur Freude der Agenturen "weiter entwickelt", sondern gegen die Ignoranz des Betreibers dieses Partnerprogramms, wenn es um Datenschutzfragen geht.

02.03.2019
Spätestens seit Inkrafttreten der DSGVO bieten viele Webmaster eine Opt Out Lösung für das Tracking mit Google Analytics an. Wer mit einer ähnlichen Methode wie hier im Blog beschrieben einen JavaScript basierten Link zum Setzen eines Opt Out Cookies in den Datenschutzhinweisen bereitstellt, wird mit ITP 2.1 und folgenden Versionen der Intelligent Tracking Prevention ein Problem bekommen: Die verwendeten Cookies haben in diesem Browser nur noch eine Lebensdauer von sieben Tagen. Danach ist der Opt Out unwirksam und die Besucher werden erneut getracked, wenn sie wieder auf die Seite zurückkehren.

Das ist natürlich ein Problem. Und es betrifft in der einen oder anderen Form fast alle cookie-basierten Opt Out Varianten. Dieser Beitrag zeigt daher eine Methode zur Aktualisierung des Opt Outs bzw. (wenn bisher nicht verbaut) eine Alternative, die nicht allein auf Cookies setzt.
26.07.2017
Wer seinen Online Shop basierend auf den Standardtemplates des Collmex-Shops betreibt, kann den Weg der Besucher zwischen Warenkorb und Bestellabschluss nicht nachvollziehen. Auch die Rückverfolgung eines Kaufs zur Quelle ist in Google Analytics in diesem Fall i. d. R. nicht ohne Mühen möglich. Beide Lücken können geschlossen werden, wenn dazu eine "Brücke" zur Messung auf dem eigenen Server verwendet wird.
Die Ursache ist die technische Basis des Collmex-Shops: Er besteht auf der einen Seite aus auf dem eigenen Server abgelegten Dateien, die alle Seiten, Kategorieübersichten und Produktdetailseiten bilden. Aber nach einem Klick auf "Bestellen" verlässt der Besucher den durch die Standardimplementierung von Analytics in den Seitentemplates abgedeckten Bereich. Erst wieder auf der Bestellabschluss-Seite - und das nur bei Aktivierung des Transaktionstrackings im Template - wird ein weiterer Hit in Analytics ausgelöst: Die dann vom Collmex-Server ausgelöste Transaktion. Dazwischen klafft eine Lücke im Tracking.
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18.02.2011
... und Tschüß Bidmanagementsysteme. 🙂 Seit heute findet sich in allen deutschen Google Adwords Konten eine neue Option zur automatischen Steuerung etlicher Parameter wie z. B. Statusänderungen (Kampagnen pausieren wenn Kosten überschritten wurden oder Anzeigen pausieren wenn Klickrate unterschritten wird), Gebotsänderungen (z. B. Keywords auf Mindestgebot für erste Seite setzen wenn Qualitätsfaktor größer/gleich 7 ist) ... usw. usf. Toll ... genau das fehlte noch. War ja bereits länger angekündigt, aber jetzt strahlt Googles Sonne auch über Deutschland.
Mal sehen ob bei den Anbietern von Bidmanagement-Tools jetzt ein ähnliches Gekasper losgeht wie damals bei den WebAnalytics-Anbietern, denen Google durch das kostenlose Anbieten von Google Analytics ordentlich das Wasser abgegraben hat.
24.03.2010
In Zeiten, da Google vermehrt in der Kritik steht, darf man sicher auch mal die andere Seite beleuchten. Nimmt Google wirklich jeden Umsatz mit, der zu bekommen ist? Im großen Stil mag die Antwort vielleicht "Ja" heißen, aber auf der persönlichen Ebene bekommt bei Google AdWords so mancher das "Nein" sehr deutlich mit.
Ist man bei Google der Meinung, dass das via AdWords beworbene Geschäftsmodell, spezielle Angebot oder die konkrete Zielseite nicht den Ansprüchen und / oder Richtlinien entspricht, sendet AdWords sehr deutliche Signale aus. Wie das aussehen kann, zeigt die folgende Abbildung.
Deutlicher kann es kaum sein:
In den meisten Fällen ist das Problem der Zielseite auch auf den ersten - oder zweiten - Blick erkennbar und es handelt sich offenkundig um eine Seite, die nur dazu dient, Geld mit Partnerprogrammen zu verdienen oder gar Klicks auf AdSense-Anzeigen zu generieren (MFA = "Made For AdSense"). Oder der Inhalt ist jugendgefährdend, polemisch, sittenwidrig oder sonstwie grenzwertig genug, dass Google die Wahl zwischen Einnahmen durch Werbeschaltung und potentieller Verärgerung des Klickenden zu Ungunsten des Werbetreibenden getroffen hat.
Nicht immer ist diese Entscheidung aber gleich nachvollziehbar; ebensowenig automatisch richtig oder gar dauerhaft. Denn mitunter basiert eine derartige "Stilllegung" auch auf Fehleinschätzungen eines automatischen Systems oder Begutachters aus Fleisch und Blut. Wir empfehlen daher, im Zweifelsfall das Konto durch eine Agentur überprüfen zu lassen und eine realistische Einschätzung der Chancen für eine Wiederaufnahme der Bewerbung einzuholen, wenn sich Missverständnisse auf dem direkten Weg nicht klären lassen. So oder so ist es definitv keine Lösung, das Gebot immer weiter anzuheben oder auf Verdacht an diesem oder jenem Aspekt der Zielseite zu arbeiten, wenn die Weigerung so deutlich ausfällt, wie in der obigen Abbildung gezeigt. Oft genügt es auch, einzelne Passagen auf der Seite anzupassen, Bilder auszutauschen oder den "Spam" zu eliminieren, den andere auf der eigenen Seite hinterlassen haben. Selbst in den Fällen, wo Kosmetik nichts bringt oder das beworbene Angebot tatsächlich nicht geeignet ist, um mittel- oder langfristig (noch weiter) erfolgreich bei Google beworben zu werden, ist ein fundiertes Feedback einer erfahrenen Agentur in der Regel nicht nur effizienter, sondern schlussendlich auch kostengünstiger, als weiter zu versuchen, das Konto irgendwie wieder auf den alten Stand zu bringen...
18.04.2009
Obwohl Google-Adwords Anzeigen pausiert sind, können diese noch weiterhin erscheinen. Aktuell gibt es das Problem bei Adwords, dass alte Anzeigen (z. B. wenn eine Kampagne kopiert und die alte pausiert wurde) weiterhin erscheinen. Zwar nicht auf der Suchseite, allerdings dann, wenn unten rechts auf "Mehr Anzeigen >>" geklickt wird.
Zwar werden laut Aussage von Google keine Klicks berechnet und die Techniker arbeiten an der Beseitigung des Problems, aber gerade im Falle von Abmahnungen ist diese Macke nicht ganz unproblematisch:
Wenn ein Adwords-Inserent im Rahmen einer strafbewehrten Unterlassungserklärung "abgemahnt" wird und Anzeigentexte ändern muss, unterschreibt er halt auch, dass die gerügten Anzeigentexte ab einem bestimmten Stichtag nicht mehr erscheinen! Erscheinen die alten Anzeigentexte weiterhin, ist (im sogn. Wiederholungsfall) in der Regel eine hohe Strafe fällig - deshalb ja auch "Strafbewehrte Unterlassungserklärung". Üblicherweise sitzt nun der gegnerische Abmahnanwalt nach der Fristsetzung zusammen mit zwei weiteren schwurfesten Zeugen vor dem Google-Bildschirm und prüft, ob der abgemahnte Adwords-Inserent weiterhin widerspenstig ist. Erscheinen nun die abgemahnten Anzeigen durch diesen Fehler im Adwords-System (trotz Änderung durch den Inserenten) weiterhin, wäre das für den Adwords-Inserenten nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch noch obendrein sehr teuer.
Hoffentlich arbeiten die Adwords-Techniker ruckartig an der Beseitigung dieses Fehlers!
01.04.2009
In immer mehr Adwords-Konten findet man jetzt schon die Möglichkeit, zwischen der bisherigen altbekannten Benutzerfläche und der neuen Benutzeroberfläche (jaja ... die übliche ewige Beta-Version) hin und her zuschalten:

So wird es wohl schon bald in allen Adwords-Accounts in der Kampagnenübersicht aussehen:

Auch bei der Verwaltung von Keywords und Anzeigen hat sich einiges geändert. Die zukünftige Arbeitsweise ist mehr an die Oberfläche im Adwords-Editor angelehnt. So können Keywords oder Anzeigen nicht nur innerhalb einer Anzeigengruppe angesehen oder bearbeitet werden, sondern auch kampagnenübergreifend:

Mein Eindruck: Mehr bunt, mehr Ajax, mehr Wartezeit ... aber schon deutlich übersichtlicher als die bisherige Adwords-Benutzeroberfläche. In vielen Bereichen hat sich die Funktionalität ordentlich verbessert, z. B. kann durch Klick auf das Keyword-Gebot direkt ein neues Gebot an dieser Stelle eingegeben werden, ohne erst lange "ankreuzen" und dann auf "Keyword-Einstellungen" zu gehen:

Ärgerlich allerdings ist, dass man die Klickrate (CTR) und die Kosten der Keywords immer noch nicht manuell verändern kann 🙁
Auch kann der Name einer Anzeigengruppe ohne weitere Umwege schnell (in der Zeile selbst) geändert werden. Umständlicher sind dagegen die neuen Kampagneneinstellungen: Reichte es bislang aus, z. B. das bei neuen Kampagnen immer voreingestellte Contentnetzwerk (oder die meistens vollkommen überflüssige Ausgabe auf iPhones oder anderen Mobilfunkgeräten) mit einem einzigen Klick zu deaktiveren, muss jetzt vergleichsweise umständlich erst noch dieser Eingabebereich "sichtbar gemacht werden", um (für unerfahrene Adwords-Nutzer) überhaupt "als abschaltbar" erkennbar zu werden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Aus welchem Grund auch immer fehlt der Budgetvorschlag. Der wird zwar vermutlich weiterhin per separat eingeblendeter Warnmeldung unmißverständlich sein ... aber das klappt ja auch nicht immer automatisch und oft genug sieht man erst anhand der Berichte oder aber beim Klick auf den (bisherigen) Budgetvorschlag in den Kampagneneinstellungen, dass das Tagesbudget viel zu niedrig ist - oder aber die Klickpreise viel zu hoch. Vermutlich wird aber eine Warnung wegen zu niedrigem Tagesbudget zukünftig per AJAX-O-Matic eingeblendet.
Bildschirmhersteller dürfen sich schon freuen: Nachdem wir unsere Arbeitsplätze gerade von 22"-Bildschirmen auf 24" umgerüstet haben, ist jetzt langsam aber sicher wohl 42"-Fernsehbildschirm angesagt, wenn man die bisher üblichen Spalten bei der Keyword-Ansicht weiterhin alle ohne Scrollen im Überblick haben möchte. Zwar wird der Qualitätsfaktor nun bereits direkt als x/10 und nicht mehr nur mit "gering", "ok" oder "hoch" eingeblendet, dass aber erst, nachdem man nach rechts gescrollt hat 🙁
Insgesamt eine durchweg positive Verbesserung ... aber es bleibt noch etwas zu tun. Mal sehen, wann die neue Adwords-Benutzeroberfläche in allen Adwords-Konten aktivierbar ist. Für die schnelle Bearbeitung von mehreren Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords bleibt der Adwords-Editor aber weiterhin erste Wahl.
31.03.2009
Zur Zeit gibt es leider ein Problem bei der Datenübergabe zwischen Google Adwords und Google Analytics: Die Klicks, CTR, Kosten usw. unter [Zugriffsquellen] - [Adwords] - [Adwords Kampagnen] werden nicht mehr angezeigt, sondern nur noch die Anzahl der Zugriffe. Daten bis Sonntag den 29.3.09 sind vorhanden, bei den betroffenen Kunden-Accounts ist sowohl "Kostendaten übernehmen" in Analytics als auch "Automatische Verlinkung" im Adwords Konto aktiviert.
Ärgerlich, wenn dadurch Daten fehlen würden, die man für Vergleichszeiträume braucht 🙁
Aktuelles Update zu diesem Problem unter www.twitter.com/google_agentur
13.03.2009
Seit ein paar Tagen besteht im Rahmen der Google Conversion University die Möglichkeit, seine Qualifikation im Bereich Web Analytics (und speziell beim Thema Google Analytics) im Rahmen eines Test unter Beweis zu stellen. Dieser Test umfasst 70 Fragen die in 90 Minuten beantwortet werden müssen.
Da wir (Markus Baersch und Michael Gandke) uns schon seit längerer Zeit mit dem Thema Web Analytics, Landingpage-Optimierung und Usability intensiv beschäftigen, konnte der Test ohne weitere Vorbereitung angegangen und in ca. 35 Minuten erfolgreich bestanden werden. Speziell für Anfänger im Bereich Web Controlling und Google Analytics sind aber auch jede Menge interessante Videos und viele Informationen (z. Z. nur in Englisch) verfügbar, die einen guten Einstieg in das Thema Besuchertrends und Website Optimierung bieten.

Diese Qualifikation ist 18 Monate nach Testdatum gültig. Mehr Infos über das Thema Conversionstarke Websites mit guter Usability hier im Usability-Blog ... Die in letzter Zeit ordentlich aktualisierte Google Conversion University wohnt hier ...
24.02.2009
In letzter Zeit werden wir häufiger gefragt, ob wir mit unserer Adwords-Agentur die Betreuung und Optimierung von Adwords-Konten auch gegen einen prozentualen Aufschlag auf die Google-Werbekosten durchführen könnten. Ja klar ... wir könnten das natürlich, aber wir machen das nicht, weil wir diese Werbekostenbeteiligungen für unfair (bis hin zu unseriös) halten:
Angenommen, Sie geben im Monat 1.000,- € mit Ihrem Google-Konto aus und wir erhalten davon für unsere Optimierung und Dienstleistungen rund um Ihr Adwords Konto 10 % Vergütung. Das wären monatlich 100,- €. Diese 100,- € entsprechen etwa unserem Fixpreis von 99,- €, ab der wir Google-Adwirds-Konten optimieren und betreuen. Mal weiter angenommen, Sie hätten nur 300,- oder 500,- € monatliche Ausgaben bei Google, dann würden wir etwa 50,- € erhalten. Eine qualifizierte Dienstleistung können wir für 50,- € im Monat nicht erbringen, da selbst die Überarbeitung und Neupositionierung eines kleineren Adwords-Kontos schon schnell eine oder zwei Stunden dauern kann. In einer Stunde gelingt eine zielgerichtete Überarbeitung auch nur dann, wenn man mehr jähriges Know-how hat und gleichzeitig entsprechende Optimierungstools verwendet und sich auf eine Kampagne und ein oder zwei Anzeigengruppen beschränkt. Dann muss in den Tagen nach der Kontoüberarbeitung das Konto mehrfach überprüft und nachgesteuert werden, was jedes Mal mindestens weitere 10 Minuten benötigt. So sind wir selbst im besten Fall bei einem kleinen Adwordskonto schon mindestens zwei Stunden monatlich beschäftigt. Stundenlohn bei 50,- € "Umsatzprovision" somit 25,- €. Dafür arbeiten bestenfalls notdürftig angelernte Aushilfskräfte (auf Minijob-Basis). Spezialisierte Mitarbeiter, die mehrjährige Erfahrung in der Kontenbetreuung und Adwords-Optimierung haben, arbeiten für diesen Stundensatz nicht. Zumindestens nicht bei uns ... in Indien oder China vielleicht 🙂
Eine Adwords-Optimierung muss der Agentur Spaß machen. Oder möchten Sie etwa, dass sich irgendwelche Hilfskräfte oder die zweite Garnitur mit Ihrem Adwords Konto beschäftigen? Sicherlich nicht, also lassen Sie die Agentur leben.
Aber der Abrechnungsmodus für die Adwordsoptimierung soll ja nicht nur für die Agentur fair sein, sondern erst recht für Sie als Kunden. Jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Problem bei prozentualen Aufschlägen auf Ihre Adwords-Werbekosten: Bleiben wir mal für Optimierung und Betreuung bei den 10 % als zusätzliche Umsatzprovision auf Ihre Adwords-Kosten. Viele Google-Accounts haben monatliche Kosten von mehreren 10.000,- €. Schon bei einem Monatsumsatz von 10.000 € würden wir als Agentur durch diese Umsatzprovision 1.000 € für unsere Dienstleistungen erhalten. Viel Umsatz, viel Betreuungsaufwand ... könnte man meinen.
Nun ist es aber nicht immer so, dass Adwords-Konten mit hohen monatlichen Kosten auch viel Aufwand bei der Betreuung verursachen. Klar: Ein sehr umfangreicher Onlineshop mit vielen Kampagnen in verschiedenen Ländern und sehr vielen Produktgruppen (und jeder Artikel wird auch noch einzeln beworben und verlinkt), bedeutet in der Regel viele Stunden Betreuungsaufwand im Monat. In solchen Fällen sind 1.000,- € Honorar für eine Adwords-Agentur durchaus angebracht, wenn sich Mitarbeiter mit der nötigen Hingabe und Aufmerksamkeit um Ihr Adwords-Konto kümmern sollen.
Aber in vielen Fällen werden lediglich mit sehr hohen Tagesbudget teure Suchbegriffe aus Bereichen mit vielen Mitbewerbern (und entsprechend hohen Klickpreisen) beworben. So erreicht man schon mit recht wenigen Suchbegriffen Ausgaben bei Google-Adwords in Höhe von 20.000,- oder 30.000,- €, wenn man unter den ersten drei Positionen mitspielen möchte. Der Aufwand für die Betreuung solcher Konten liegt monatlich etwa bei vier bis fünf Stunden. Selbst wenn man täglich Suchbegriffe anhand des CPOs (Cost-per-Order, Kosten pro Conversion) neu positioniert, wird man als Agentur nicht mehr als vielleicht 8 Stunden pro Monat Ihren Account betreuen müssen. Sofern man seinen Job versteht! Macht bei 3.000,- € monatlicher Werbekostenbeteiligung dann einen Stundenlohn von weit über 300,- €. Klasse ... immer her damit, das Anfrageformular ist übrigens rechts oben ... das ist wahrlich fette Beute. 🙂
Aber mal abgesehen von dem in diesen Fällen extrem hohen Stundenlöhnen, die Sie einen Mitarbeiter Ihrer Agentur bezahlen würden, gibt es bei der Abrechnung anhand einer Ausgabenbeteiligung noch ein viel größeres Problem für Sie. Eine gute Adwordsoptimierung bedeutet nämlich nicht zwangsläufig, dass Kosten eingespart werden sollen. Wenn Sie viele Verkäufe oder viele Anfragen für einen guten durchschnittlichen Preis (CPO) erhalten, würde jeder Adwords-Kunde sicherlich gerne Tausende oder gar 10.000,- € monatlich Google "in den Rachen schmeißen". Das gewünschte Ergebnis, eine Umsatzsteigerung und entsprechendes Firmenwachstum, heiligt dann die eingesetzten Werbemittel.
Das Problem ist vielmehr, dass eine Agentur die Ihr Konto anhand einer Beteiligung an Ihren monatlichen Google-Ausgaben betreut, kaufmännisch orientiert denken wird und soviel wie möglich Umsatz beziehungsweise Gewinn erwirtschaften möchte. Und wie kann man ganz schnell zusätzlichem Umsatz erwirtschaften, wenn man an Ihren Werbekosten beteiligt ist? Einfach Ihre Google-Kosten künstlich hochpushen!
So kann man relativ leicht Ihre monatlichen Kosten entsprechend "nach oben anzupassen", obwohl die Kosten pro Conversion immer noch (rein optisch) in einem für Sie recht erträglichen Rahmen laufen. Trotzdem haben Sie monatlich vielleicht 2.000,- oder 3.000- € zum Fenster herausgeschmissen, indem einfach noch die falschen Suchbegriffe in Ihrem Adwords-Konto verhanden sind, die Ihr Angebot nicht genau genug beschreiben. Ist es wirklich in Ihrem Sinne, monatlich nicht nur an Google zu viel Geld zu bezahlen, sondern auch noch 10 % dieser unnötigen Ausgaben Ihrer Agentur als "Leistungsprovision" bezahlen zu müssen? Vermutlich nicht.
Aus diesen beiden Gründen halten wir von einer prozentualen Vergütung auf Basis Ihrer Werbekosten bei Google-Adwords überhaupt nichts. Ein sinnvolles faires Mittelmaß wird sich kaum finden lassen. Entweder verdient die Agentur zu wenig und kümmert sich nicht ordentlich um Ihr Konto oder, wenn Sie monatlich hohe Umsätze bei Google-Adwords haben, wird man sich bestimmt mit großer Begeisterung Ihrem Google Konto widmen, denn pro 1.000,- € zusätzliche monatliche Werbekosten fließen leicht verdiente 100,- € in die Agenturkasse.
Unserer Meinung nach gibt es zwei gute und bewährte Abrechnungsmodelle, die sowohl für den Kunden als auch für die Agentur fair und transparent sind:
1. Monatliche Fixpreise für das Einstellen, Optimierung und Betreuung Ihrer Adwords-Kampagnen und Anzeigengruppen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung aus tausenden von Kampagne sehen wir sehr schnell, wie hoch unser Aufwand sein wird und können ein für beide Seiten faires Angebot machen. Dabei kann der erstmaligen Aufwand auf Wunsch und bei Bedarf höher liegen (und teurer abgerechnet werden) während sich die monatliche Betreuung dadurch entsprechend ermäßigt, z. B. bei der umfangreichen Einrichtung oder Reorganisation eines großes Online-Shop-Accounts mit tausenden Artikeln, die z. B. schnell mal 15 Arbeitsstunden dauern kann, aber später monatlich bestenfalls drei Stunden kontrolliert und nachgesteuert werden muss.
2a. Alternativ besteht häufig die Möglichkeit einer leistungsabhängigen Abrechnung auf Basis von messbaren Conversions (also der Zielerreichung / Umwandlungsrate auf Ihrer Website), zum Beispiel ein Festbetrag für jede Newsletter-Anmeldung oder Anfrage oder auch für jede Kundenbestellung in Ihrem Shop-System ... natürlich nur, wenn ein vorher festgelegter Ziel-CPO (als der maximale Preis einer Conversion) nicht überschritten wird.
2b. Denkbar ist auch noch eine spannende Variante der leistungsabhängigen Abrechnung, wenn Sie schon längere Zeit das Google-Conversion-Tracking und ein brauchbares Web-Controlling aktiviert haben und wir bei einer Konto-Analyse sehr schnell sehen, dass bei den Kosten pro Conversion in Ihrem Adwords-Konto noch deutliches Potenzial nach unten besteht ... und Sie uns das nicht glauben 🙂 In diesem Fall könnten wir eine prozentuale Vergütung auf die für Sie eingesparten Conversion-Kosten erhalten.
Ein Beispiel: Ihr bisheriger CPO liegt nie unter 20,- € und damit sind Sie schon recht zufrieden. Wir sind allerdings der Ansicht, dass Sie (bei gleichbleibender Anzahl an Conversions!) pro Conversion nach guter Optimierung Ihres Adwords-Kontos vielleicht nur 12,- € bezahlen müssten (was für Sie ein sehr erfreuliches Ziel wäre) ... dann teilen wir uns Ihre Einsparung und erhalten von den eingesparten acht Euro 50 % Provision, also vier Euro. Aber solche Abrechnungsvarianten gehen schnell in Richtung Business-Development ... aber können sehr spannend für beide Partner sein.
22.01.2009
Der Bundesgerichtshof hat am 22.1.2009 wieder drei Urteile zur Verwendung von Marken in Google-Adwords veröffentlicht.
Eine Markenverletzung wurde dabei verneint. Achtung: In den entschiedenen Fällen enthielt die Anzeige weder die als Suchwort verwendete fremde Marke (Zeichen), noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder auf die von ihm angebotenen Produkte!
Die Pressemitteilung des BGH hier ...
16.01.2009
Die Adwords-Seminare, die wir 2008 zusammen mit Google und dem HDE durchgeführt haben, waren ein großer Erfolg. In über 100 Veranstaltungen wurden bundesweit viele Teilnehmer an Google-Adwords herangeführt und lernten, ihr eigenes Google-Adwords-Konto effizienter aufzustellen und einzusetzen.
Auch 2009 werden wir wieder - in Zusammenarbeit mit Google Deutschland - unsere Adwords-Seminare anbieten. Um noch gezielter auf die unterschiedlichen Kenntnisstände der Teilnehmer eingehen zu können, wird ab 2009 das Seminarangebot aufgeteilt:
An Interessenten, die bisher noch kein eigenes Google-Adwordskonto haben oder an die Adwords-Nutzer, die erst seit kurzer Zeit mit Google-Adwords arbeiten, richtet sich das Google-Adwords-Einsteiger-Seminar. In diesem Tagesseminar (dauert etwa 5 h) wird Teilnehmern der richtige und effiziente Aufbau eines Adwordskontos vermittelt. Beginnend bei der Auswahl der richtigen Suchbegriffe (sogn. Keyword-Analyse), über die beste Kampagnenausrichtung und Aufteilung der einzelnen Anzeigengruppen (Motto: Pro Thema nur einer Anzeigengruppe) bis hin zum Einsatz des Conversion-Trackings und Webcontrolling mit Google-Analytics werden alle für den erfolgreichen Einsatz von Google-Adwords nötigen Kenntnisse vermittelt.
Das Google-Adwords-Seminar für Fortgeschrittene richtet das Hauptaugenmerk auf die weitere Optimierung bereits bestehender Kampagnen. Besonders geeignet ist es für Adwords-Anwender, die bereits seit einiger Zeit ihr eigenes Konto verwalten und die Ausrichtung ihrer Suchbegriffe, Anzeigengruppen und Kampagnen optimieren wollen. In dieser Schulung liegt der Schwerpunkt auf Optimierung des Google Qualitätsfaktor, Verbesserung der Conversion-Raten und genauer Analyse des Besucherverhaltens mit Google-Analytics. Auch viele Tipps und Tricks zum effizienten Einsatz des Google-Contentnetzwerkes werden vermittelt.
Die Adwords-Seminare finden bundesweit statt. Michael Gandke wird im Bereich Köln, Düsseldorf, Ruhrgebiet (Dortmund, Essen), Münster, Oldenburg und Osnabrück die Adwords-Seminare als Seminarleiter durchführen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Betreuung von hunderten Kunden und tausenden von Google-Adwords-Kampagnen in den letzten Jahren ist sichergestellt, dass aktuelles und besonders praxisnahes Wissen rund um Google-Adwords, Usability und Webcontrolling praxisnah an die Seminarteilnehmer weitergegeben wird.