27.07.2026
Manuelle Gebote (Manual CPC) und exakte Keywords (Exact Match) dienen Handwerkern, Dienstleistern und kleinen Shops als betriebswirtschaftliches Risikomanagement. Das Setup setzt dem Algorithmus enge Grenzen, solange teure Fehlklicks auf eine schmale KI-Datenbasis treffen.
Das Setup zielt darauf ab, dem Algorithmus bewusst enge Grenzen zu setzen, um zu verhindern, dass knappes Budget in die falschen Klicks fließt.
Bei den Optionen "Passende Wortgruppe" (Phrase Match) und "Weitgehend passend" (Broad Match) verlässt sich Google nicht nur auf die eingegebenen Wörter. Das System erweitert die Ausspielung auf verwandte Suchanfragen und den vermuteten Nutzungskontext.
| Option / Match Type | Risiko / Fehlinterpretation in der Praxis |
|---|---|
| Phrase Match ("malerbetrieb mönchengladbach") | Job- statt Auftragssuche: Löst Suchanfragen wie "malergehalt ausbildung nrw" aus – das Budget fließt in Stellenrecherche statt in Kundenakquise. |
| Broad Match (elektriker notdienst) | Gewerk- und Absichtsabweichung: Führt zur Ausspielung bei "rohrreinigung spirale kaufen obi" – das System steuert Nutzer an, die Heimwerker-Material im falschen Gewerke-Segment suchen. |
| Phrase Match ("rohrreinigung in der nähe") | DIY statt Dienstleistungsauftrag: Führt zu Anfragen wie "abfluss selber reinigen hausmittel" – reine Ratgebersuche ohne jegliche Beauftragungsabsicht. |
| Broad Match (dachdecker flachdach) | Inforecherche: Resultiert in Treffern wie "flachdach sanieren kosten quadratmeter pdf" – reine Preis- und Literaturrecherche ohne akuten Sanierungsdruck. |
Beim Thema Conversion-Volumen müssen zwei Perspektiven strikt getrennt werden, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.
Die Wahl der Kampagnenarchitektur erfolgt über zwei aufeinander aufbauende Prüffragen, wobei das Conversion-Volumen als wichtige Orientierung dient.
Neben der Gebotsstrategie erfordern auch Standortoptionen und die laufende Suchbegriffskontrolle klare Anpassungen.
Das manuelle Setup bietet Schutz vor Budgetverschwendung, weist jedoch auch spezifische Einschränkungen und Nachteile auf.
Wenn Sie Ihr Budget vor wirkungslosem Verbrennen schützen und Ihre Kampagnenstruktur präzise auf Rendite ausrichten möchten, steht Ihnen die Gandke Marketing & Software GmbH zur Seite. Informieren Sie sich unverbindlich über unsere Google Ads Betreuung.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Wahl der passenden Gebots- und Keyword-Strategie.
Der Umstieg lohnt sich erst dann, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Das Tagesbudget verkraftet vereinzelte Fehlklicks schadlos und die Kampagne generiert konstant verlässliche Anfragen (Orientierungsrahmen: ca. 30 bis 50 Makro-Conversions pro Monat).
Seit der Einführung von Close Variants (nahe Varianten) schaltet Google auch bei Exact Match ähnliche Suchen frei – aus "Dachdecker Berlin" wird etwa "Dachdecker in Berlin". Eine hundertprozentige Trennung von ungeplanten Ausspielungen bietet Exact Match daher nicht mehr.
Google optimiert Systemeinstellungen auf maximale Abdeckung über Millionen von Konten hinweg. Bei datenstarken Kampagnen funktioniert das hervorragend. Bei lokalen Kleinstbudgets trägt jedoch der Werbetreibende das finanzielle Risiko, wenn dem Algorithmus die nötige Datenmenge für präzise Gebote fehlt.
19.07.2026
Eine Portfolio-Gebotsstrategie ist ein Steuerungsinstrument für strukturell gleichartige Google Ads-Kampagnen, das Lernphasen bei geringem Volumen verkürzt und über Max-CPC-Limits Schutz vor Kostenreißern bietet. Diese Analyse bietet Ihnen eine Entscheidungsgrundlage für den Einsatz.
Smart Bidding nutzt grundsätzlich konto- und netzwerkübergreifende Signale. Der Unterschied zwischen einer Standard-Gebotsstrategie und einer Portfolio-Gebotsstrategie liegt nicht nur in der Steuerung, sondern in der gemeinsamen Datenbasis.
Für eine stabile Leistung von Standard-Smart-Bidding empfiehlt Google als Richtwert mindestens 30 bis 50 Conversions pro Monat und Kampagne. Im KMU-Umfeld erreichen viele Fach- oder Nischenkampagnen diesen Wert einzeln nicht.
In einer Standard-Target-CPA-Strategie bietet Google keine Möglichkeit, das maximale Gebot pro Klick (Max CPC) zu begrenzen. In Portfolio-Strategien ist dieses Feature exklusiv verfügbar.
Wird eine Portfolio-Gebotsstrategie mit einem gemeinsam genutzten Budget (Shared Budget) kombiniert, verteilt das System das zur Verfügung stehende Kapital dynamisch auf die enthaltenen Kampagnen.
Smart Bidding besitzt kein betriebswirtschaftliches Verständnis für Unternehmensziele, sondern optimiert auf die vorgegebene Kennzahl. Werden eine leicht konvertierende Brand-Kampagne (Bestandskunden/Markensuche) und eine teure Non-Brand-Kampagne (Neukundengewinnung) in einer Portfolio-Strategie zusammengefasst, entsteht ein Zielkonflikt.
Der Algorithmus verschiebt das Budget bevorzugt in die Brand-Kampagne, weil er dort das vorgegebene Target-CPA-Ziel mühelos und günstig erreicht. Das Portfolio erfüllt seine Vorgabe, während die strategisch wichtige Neukundengewinnung über die Non-Brand-Kampagne mangels Budget austrocknet.
Google stellt die Gebotslogik für Kampagnen um, die innerhalb der letzten 12 Monate den Status "Durch Budget begrenzt" (Limited by budget) hatten und mit Target CPA oder Target ROAS laufen.
Bei der Nutzung von Portfolio-Gebotsstrategien existieren zwei zentrale technische und analytische Systemgrenzen.
Zur Vermeidung von Fehlentscheidungen und Kostensteigerungen sollten folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
Die Systemumstellung ab dem 17. August 2026 erfordert eine präzise Korrektur von CPA-Zielen und Datenstrukturen. Lassen Sie Profis einmal unverbindlich draufschauen:
Welche Datenbasis nutzen Portfolio-Gebotsstrategien?
Mehrere Kampagnen werden in einem gemeinsamen Objekt gebündelt. Der Algorithmus arbeitet mit einer gemeinsamen Datenbasis, was stabilere Prognosen bei der Gebotsberechnung ermöglicht.
Wann sind Portfolio-Gebotsstrategien für KMU besonders nützlich?
Wenn einzelne Kampagnen den Richtwert von 30 bis 50 Conversions pro Monat nicht erreichen. Durch die Bündelung stehen dem Algorithmus mehr nutzbare Daten zur Verfügung, um Muster in den Kontextdaten schneller zu erkennen.
Wie sollte das Max-CPC-Limit in Portfolio-Strategien gesetzt werden?
Das Max-CPC-Limit sollte 50 bis 100 % über dem historischen durchschnittlichen CPC angesetzt werden. Es dient ausschließlich als Sicherheitsnetz gegen Extremwerte.
Was passiert ab dem 17. August 2026 bei budgetlimitierten Kampagnen?
Google steuert Kampagnen mit dem Status "Durch Budget begrenzt" konsequenter an den eingestellten Ziel-CPA oder Ziel-ROAS heran. Wer ein zu hohes CPA-Ziel hinterlegt hat, wird steigende Kosten pro Conversion sehen.
23.05.2026
Wenn Google Ads-Kampagnen unqualifizierte Anrufer generieren, belasten Fehlanrufe das Kanzleisekretariat, statt wertvolle Neumandate für kostenpflichtige Rechtsberatungen zu erzeugen.
Die folgende Fallstudie basiert auf einer realen Kontodiagnose. Sämtliche Angaben wurden zum Schutz der beteiligten Kanzlei anonymisiert und teilweise gerundet. Bei der familienrechtlichen Anwaltskanzlei zeigte sich eine typische Fehlallokation im Kanzleimarketing: Die Google-Ads-Kampagne verzeichnete nominell zwar rund 120 Anrufe pro Monat, allerdings suchte der Großteil der Anrufer lediglich die Durchwahl des örtlichen Familiengerichts. Dadurch war das Kanzleisekretariat dauerhaft durch Fehlanrufe belastet. Relevante Anfragen für kostenpflichtige Vertretungen bei Scheidung oder Unterhalt wurden verdrängt.
Der Fehler lag nicht in der Qualität der Anzeigentexte oder der Biettechnologie von Google, sondern in der fehlerhaften Datengrundlage, mit der das Werbesystem gefüttert wurde.
Als primäre Conversion (gemessene Zielhandlung) war der reine Klick auf die Telefonnummer auf der Website hinterlegt. Das System erfasste jeden Klick als Erfolg – unabhängig davon, ob danach ein sofortiges Abwimmeln des Anrufers oder ein Erstberatungsgespräch stattfand. Der Bietalgorithmus (das mathematische System zur automatischen Gebotsanpassung) optimierte folglich auf die maximal erreichbare Anzahl an Anruf-Klicks zum niedrigsten Preis.
Die regional ausgerichtete Kampagne nutzte Keywords (Suchbegriffe) in der Option Broad Match (weit gefasste Zuordnung) wie unterhalt, scheidung oder anwalt familienrecht. Broad Match nutzt semantische Intent-Modelle (Analyse der Suchabsicht), um Anzeigen auch bei verwandten Suchen einzublenden. Da vor dem Kampagnenstart keine negativen Keywords (ausschließende Suchbegriffe) wie „familiengericht“, „amtsgericht“ oder „durchwahl“ hinterlegt wurden, konnten Anzeigen unter anderem bei Suchanfragen wie „familiengericht stadt anrufen“ ausgeliefert werden.
Smart Bidding (die automatische Biettechnologie von Google) arbeitet nach dem Prinzip Garbage in, Garbage out. Bürger mit einem dringenden gerichtlichen Anliegen weisen eine hohe Klick- und Anrufbereitschaft auf. Das System bewertete diese Conversion-Signale als erfolgreich und erhöhte entsprechend die Gebote für vergleichbare Suchanfragen. Infolgedessen erhöhte der Algorithmus in vergleichbaren Auktionen häufiger die Gebote und verlagerte dadurch einen größeren Teil des Budgets auf diese Suchanfragen.
Die Korrektur erforderte eine Kombination aus Keyword-Ausschlüssen, gezielter Messqualifizierung und einer phasenweisen Anpassung der Gebotssteuerung.
Behördenbezogene Begriffe („familiengericht“, „amtsgericht“, „justizzentrum“, „aktenzeichen“, „durchwahl“) wurden konsequent als ausschließende Keywords hinterlegt. Die Keyword-Basis wurde auf Exact Match (exakte Übereinstimmung) und Phrase Match (passende Wortfolge) umgestellt (z. B. [scheidungsanwalt ort]).
Das Conversion-Tracking wurde datenschutzkonform unter Einbindung von CMP (Consent Management Platform), GA4 (Google Analytics 4) und Google Tag Manager neu aufgesetzt. Telefonanrufe werden über Google Ads Call Reporting oder ein geeignetes Calltracking-System erst ab einer definierten Mindestgesprächsdauer als Conversion gewertet, sofern diese Funktion vom eingesetzten System unterstützt wird. Ergänzend wurden validierte Formularanfragen für Erstberatungen als primäre Messpunkte integriert.
In diesem konkreten Fall wurde vorübergehend auf Manual CPC (manuelle Festlegung der Klickpreise) umgestellt, um die verzerrte Lernphase des Smart Bidding gezielt zu unterbrechen. Die Kampagne verblieb in dieser Steuerung, bis über das bereinigte Setup ausreichend belastbare Conversion-Daten (in der Praxis meist 30–50 pro Monat) einliefen. Erst mit diesem Fundament ist eine spätere Re-Automatisierung über Ziel-CPA (Cost-per-Acquisition, Zielpreis pro Kanzleianfrage) algorithmisch stabil.
Die Bereinigung führt im Google-Ads-Dashboard zu einer kaskadierenden Verschiebung der Kennzahlen.
Durch die Löschung wertloser Anruf-Klicks sinkt die absolute Anzahl der im Dashboard ausgewiesenen Conversions deutlich. Der gemessene Preis pro Conversion steigt zunächst an, da unqualifizierte Billig-Conversions entfallen.
Für das Kanzleipersonal bedeutet das operativ: Statt bisher rund 120 Anrufen pro Monat, die mühsam abgewimmelt werden mussten, gehen beispielsweise nur noch 20 bis 30 Anrufe ein. Aus diesen verbleibenden Kontakteingängen resultieren jedoch tatsächliche Neumandate.
Google Ads führt automatisierte Gebotsstrategien präzise auf Basis der gelieferten Daten aus. Werden dem System unqualifizierte Klicks als Erfolg übermittelt, optimiert der Algorithmus die Budgetverteilung auf diese Fehlsignale. Bei geringem Conversion-Volumen können eine saubere Signalbereinigung und gegebenenfalls eine zeitweise manuelle Gebotsführung Budgetverluste sowie operativen Mehraufwand im Kanzleisekretariat deutlich reduzieren.
Möchten Sie Fehlallokationen und Streuverluste in Ihren Werbekampagnen beseitigen und die Conversion-Messung auf echte Mandatsanfragen ausrichten? Als erfahrene Spezialisten unterstützen wir Sie bei der Einrichtung von Tracking-Architekturen und Bietstrategien.
Die Gandke Marketing & Software GmbH prüft Ihre Einstellungen und optimiert Ihre Kampagnen für eine nachhaltige Mandantengewinnung. Erfahren Sie mehr über unsere Google Ads Agentur Betreuung oder lassen Sie Ihr Web-Tracking über Tag Manager & Analytics präzise aufsetzen.
Die betriebliche Prüfung ergab, dass der Großteil der Anrufer die Durchwahl des örtlichen Familiengerichts für Auskünfte zu laufenden Verfahren suchte.
Als primäre Conversion (gemessene Zielhandlung) war der reine Klick auf die Telefonnummer auf der Website hinterlegt.
Da vor dem Kampagnenstart keine negativen Keywords (ausschließende Suchbegriffe) wie „familiengericht“, „amtsgericht“ oder „durchwahl“ hinterlegt wurden, konnten Anzeigen unter anderem bei Suchanfragen wie „familiengericht stadt anrufen“ ausgeliefert werden.
Telefonanrufe werden über Google Ads Call Reporting oder ein geeignetes Calltracking-System erst ab einer definierten Mindestgesprächsdauer als Conversion gewertet, sofern diese Funktion vom eingesetzten System unterstützt wird.
16.04.2026
Für automatische Gebotsstrategien wie Smart Bidding sollten Kampagnen als Orientierungswert mindestens 30 Kontaktanfragen oder 50 Verkäufe pro Monat und Kampagne messen. Unterhalb von 15 Conversions monatlich können die statistischen Modelle keine verlässlichen Muster erkennen, was zu unberechenbaren Klickpreisen, Streuverlusten oder geringerer Reichweite führt.
Wer bei Google Ads auf automatische Gebotsstrategien (Smart Bidding) setzt, sollte den Smart-Bidding-Systemen ausreichend messbare Kundenaktionen (wie Anfragen oder Verkäufe) pro Monat und Kampagne zur Verfügung stellen. Fehlt diese Datenbasis, können die zugrunde liegenden Modelle keine belastbaren Muster erkennen. Das führt häufig zu unberechenbaren Klickpreisen und Streuverlusten.
Das Smart-Bidding-System von Google nutzt statistische Modelle, um Gebote in Echtzeit zu berechnen. Es arbeitet ähnlich wie ein neuer Vertriebsmitarbeiter: Er muss erst lernen, welche Zielgruppe tatsächlich kauft. Dafür benötigt das Modell eine gewisse Anzahl erfolgreicher Abschlüsse, um statistisch relevante Muster zu erkennen.
Als praxiserprobte Orientierungswerte gelten:
Wichtige Ausnahme im B2B-Bereich: Bei sehr hochpreisigen Produkten oder Dienstleistungen können Smart-Bidding-Strategien auch mit weniger Conversions erfolgreich eingesetzt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Conversion-Daten qualitativ hochwertig sind und jeder Abschluss einen hohen wirtschaftlichen Wert besitzt.
Die Gefahr von Zufallstreffern: Erhält das Smart-Bidding-System zu wenige Daten, droht eine Überbewertung von Zufallseffekten. Kauft beispielsweise ein einzelner Nutzer rein zufällig an einem Sonntagabend über ein Tablet, kann das Modell diesen Einzelfall fälschlicherweise als Erfolgsmuster gewichten. Die Folge: Das System kann ähnliche Auktionen künftig höher bewerten und entsprechend höhere Gebote abgeben, ohne dass weitere Verkäufe folgen.
Wenn kleine Betriebe, Dienstleister oder Nischen-Shops mit wenigen Conversions pro Monat auf vollautomatische Gebote umstellen, droht statt einer Optimierung oft ein Leistungsabfall:
Die Wahl der Gebotsstrategie hängt von den monatlichen Zahlen und den Kampagnenzielen ab.
Google schlägt im Werbekonto regelmäßig Automationen vor. Auch manche Agenturen stellen Konten pauschal auf Smart Bidding um, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Für lokale Betriebe mit eng begrenztem Einzugsgebiet oder Nischenanbieter ist das oft von Nachteil: Es entstehen schlichtweg nicht genug Kundenanfragen, um die Modelle verlässlich zu füttern.
Das Smart-Bidding-System optimiert ausschließlich auf Basis der Signale, die es erhält. Wenn Cookie-Banner Conversions blockieren, Bot-Anfragen als Erfolg gewertet werden oder der Google Tag Manager fehlerhaft konfiguriert ist, lernt das Modell falsche Zielmuster.
Die genannten Orientierungswerte beruhen auf Praxiserfahrungen aus der Betreuung von Google-Ads-Konten sowie auf den bekannten Funktionsprinzipien datengetriebener Gebotsstrategien. Google selbst veröffentlich keine allgemein gültigen Mindestzahlen. Offizielle Dokumentationen zur Funktionsweise des Smart-Bidding-Systems und den unterstützten Kontextsignalen finden Sie in der Google Ads-Hilfe zu automatischen Gebotsstrategien.
Smart Bidding ist ein mächtiges Werkzeug, jedoch keine Universallösung für jedes Budgetvolumen. Ohne hinreichende statistische Daten steigt die Wahrscheinlichkeit von Effizienzverlusten.
Handlungsempfehlungen:
Möchten Sie prüfen lassen, ob Ihre Datenbasis für automatische Gebotsstrategien ausreicht oder Ihr Conversion-Tracking fehlerfrei arbeitet? Die Experten der Gandke Marketing & Software GmbH unterstützen Sie bei der Wahl der passenden Gebotsstrategie und der technischen Einrichtung.
Lassen Sie Ihre Kampagnen kostenfrei professionell analysieren über unsere Google Ads Betreuung oder sichern Sie eine valide Datengrundlage durch die Überprüfung Ihres Web-Trackings unter Tag Manager & Analytics Unterstützung.
Als praxiserprobte Orientierungswerte gelten: Richtwert für Kontaktanfragen (Ziel-CPA): Ab etwa 30 echten Anfragen pro Monat und Kampagne stabilisieren sich die Ergebnisse spürbar. Richtwert für Online-Shops (Ziel-ROAS): Ab etwa 50 Verkäufen pro Monat erhält das Modell eine solide Basis zur Bewertung von Umsatzwerten.
Untergrenze: Unter etwa 15 Conversions pro Monat steigt das Risiko instabiler Optimierungsentscheidungen deutlich.
Wichtige Ausnahme im B2B-Bereich: Bei sehr hochpreisigen Produkten oder Dienstleistungen können Smart-Bidding-Strategien auch mit weniger Conversions erfolgreich eingesetzt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Conversion-Daten qualitativ hochwertig sind und jeder Abschluss einen hohen wirtschaftlichen Wert besitzt.
Szenario A: Wenig Daten (< 30 Anfragen / Monat). Empfohlene Strategie: Manuelle CPC-Gebote mit festem Höchstgebot („Klick-Deckel“) oder Übergangsstrategien (Klicks maximieren, Anzahl Impressionen).
25.11.2025
Fehlerhafte oder fehlende Consent-Signale im Google Consent Mode v2 schränken Smart-Bidding bei Google Ads ein. Im Google Chrome-Browser lässt sich die Plausibilität der übermittelten Signale anhand der Parameter "gcs" und "gcd" direkt in den Entwicklertools analysieren.
Seit März 2024 ist die Nutzung des Consent Mode v2 für Werbetreibende im EWR verpflichtend, um Zielgruppenfunktionen und die mathematische Conversion-Modellierung aufrechtzuerhalten. Unvollständige oder fehlerhafte Signale reduzieren die verfügbare Datenbasis für automatisierte Bietstrategien und erzeugen künstliche Performance-Einbrüche im Berichtswesen.
Bei der Ausführung von Google-Tags enthalten die HTTP-Anfragen spezifische Parameter im Payload, die den jeweiligen Einwilligungsstatus der Nutzer abbilden. Da Google diese Parameter nicht als öffentliche Schnittstelle dokumentiert, basieren die Spezifikationen auf empirischen Reverse-Engineering-Analysen.
Der gcd-Parameter ist modular aufgebaut (beispielsweise "13q3r3q2q5l1" oder "13r3r3r2r5l1") und spiegelt den Übergang zwischen den Standardeinstellungen und der aktiven Nutzerentscheidung wider. Die Dekodierung der einzelnen Zeichen ermöglicht eine exakte Fehlerdiagnose im Initialisierungsprozess.
Die Verifikation des Datenflusses vor und nach der Nutzerinteraktion erfolgt manuell über das Netzwerk-Panel der Browser-Entwicklertools. Dieser Ablauf isoliert Fehlerquellen in der Tag-Sequenzierung.
Hier auf Consent Help können Sie die angezeigten Parameter prüfen lassen ...
Bei der technischen Integration entstehen häufig Fehler in der Skript-Abfolge oder der Signalübertragung zwischen CMP (Consent Management Platform) und Google Tag Manager. Bei der Wahl des Modells müssen zudem rechtliche Risiken und Daten-Schwellenwerte gegeneinander abgewogen werden.
Ohne saubere Signale verfälschen Sie Ihre Datenbasis und bringen Ihre Google Ads Algorithmen zum Erliegen. Lassen Sie Ihre Implementierung nicht zum Zufall werden: Die Gandke Marketing & Software GmbH stellt sicher, dass Conversions sauber gemessen werden und Sie DSGVO/TDDDG-konform tracken.
Die folgenden Fragen und Antworten fassen die zentralen technischen Prüfpunkte zusammen.
07.12.2019
Im Zuge der vermehrt implementierten Consent-Tools auf Websites stellt sich für den erhofften Consentfall die Frage, wie man eine nachträgliche Zuordnung der Quelle des Besuchs erzielen kann, wenn die Zustimmung erst auf einer folgenden Seite nach dem Einstieg gegeben wird. Dazu werden i. d. R. Referrer und URL der Einstiegsseite gespeichert. Wie aber überträgt man die gespeicherten Daten später an Analytics?
30.03.2019
Mit dem letzten Update hat der Google Tag Manager eine auf den ersten Blick unscheinbare Ergänzung erhalten: Trigger können nun zu Gruppen zusammengefasst werden und so nur dann zu einer Auslösung der Gruppe führen, wenn alle untergeordneten Trigger gefeuert haben. Ein einfaches Beispiel, wie diese Gruppen genutzt werden können, zeigt dieser Beitrag. Weiterlesen... »
24.07.2017
Auswertungen zur internen Suchfunktion in Google Analytics sind hilfreich bei der Optimierung des eigenen Angebots. Google selbst macht dazu in der Hilfe gute Vorschläge zu typischen Fragen, die die Qualität der Suchfunktion und das Verhalten von Benutzern betreffen, die die Suche nutzen. Selbst ein einfacher Blick auf die meist gesuchten Begriffe und ein Abgleich mit den Treffern und gezieltes Anreichern der Produktdaten für bessere Treffer kann enorme Auswirkungen für den Erfolg eines Shops haben.
Im Fall eines mit Collmex betriebenen Shops ist die Auswertung der Suche allerdings ohne entsprechende Anpassungen unmöglich. Wie dies beispielhaft korrigiert werden und die Suchauswertung in Analytics auch bei Collmex Shops genutzt werden kann, zeigt dieser Beitrag.
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15.05.2017
Wenn irgendetwas Besonderes in Google Analytics passiert, kann eine benutzerdefinierte Benachrichtigung ("Alert") die Zeit bis zur Erkennung deutlich verkürzen. Wenngleich diese Funktion also sehr nützlich ist, wird sie vergleichsweise selten genutzt. Das mag z. T. an den Einschränkungen liegen, denen sowohl die Definition als auch die gemeinsame Nutzung unterworfen sind (siehe unten). An Anleitungen im Web mit Vorschlägen mangelt es indes nicht; wenngleich einige davon so alt wie die Funktion selbst sind und daher z. B. gern noch auf Keywords basieren, die schon lange "not-provided" gewichen sind. Dieser Beitrag zeigt Alerts, die keinen themenschwerpunkt wie SEO, SEM oder z. B. Performance der Website haben, dafür aber für fast alle Websites sinnvoll sind und beschränkt sich dabei auf ein Minimum, so dass typischerweise weniger als zehn Benachrichtigungen angelegt werden müssen. Auch der Aufwand für die Pflege bleibt so überschaubar.
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30.03.2017
Wenn die eigene Website viele "hausgemachte" Besuche bekommt, möchte man diese ungern in der Webanalyse sehen. Ob der allein verantwortliche Webmaster seine Site oft selbst besucht oder viele Mitarbeiter in größeren Unternehmen einen nennenswerten Anteil an Spuren in Google Analytics hinterlassen, ist dabei unwesentlich. Ohnehin schon per Definition "lügende" Durchschnitte werden verzerrt und Berichte leiden unter dem sicher nicht dem typischen Besucher entsprechenden aufgezeichneten Verhalten des Betreibers oder seiner Mitarbeiter.
Es ist also eine typische Aufgabe für jeden Nutzer von Analytics, solche Hits aus dem Arbeitsprofil zu verbannen oder ganz zu unterbinden. Viele Jahre lang diente dazu bei allen Glücklichen mit einer statischen IP ein Filter, wie er auch heute noch in der deutschen Fassung der Hilfe zu Analytics empfohlen wird. Diese durch die zwingende Anonymisierung der IP in Deutschland unwirksam gewordene Methode hat eine Lücke hinterlassen, die allzu oft ungefüllt bleibt.
08.02.2017
Verweisende Websites fasst Google Analytics in einem Bericht unter "Akquisition - Alle Zugriffe - Verweise" zusammen. Ein Besuch dieses Berichts und Auswertung der trafficbringenden externen Links gehört zu den regelmäßigen Aufgaben der meisten Analytics-Benutzer.
Doch der Bericht enthält vieles, was nichts mit den "üblichen externen Links" zu tun hat. Neben ärgerlichem Referrer-Spam (den man mit entsprechenden Filtern begegnen kann) und Zahlungsportalen, die im Shop die Zuordnung von Transaktionen verdirbt (was über die Verweisausschlüsse geregelt werden kann, siehe Beitrag zu "Conversiondieben" bei Zedwoo) sind es vor allem Suchmaschinen, die Analytics nicht dem passenden Segment "organic" zuordnet, sondern ohne Eingriff in die Konfiguration in diesen Bericht der Verweisquellen einsortiert. Das ist auch deshalb ärgerlich, weil auf diesem Weg ggf. Informationen zu den dortigen Suchanfragen verloren gehen, die seit dem Wandel der organischen Keywords zu (not provided) so schmerzlich vermisst werden. Um dies zu korrigieren, ist Eingreifen erforderlich.
12.01.2017
Zugegeben... zu diesem Thema scheint es schon reichlich Beiträge zu geben. Implementierung mit Tag Manager, ohne Tag Manager... warum also noch eine? Antwort: Weil viele davon nicht mehr aktuell sind und vor allem i. d. R. Events statt Pageviews verwenden, was ich nicht für die ideale Lösung halte.
Aber von vorn: Zu wissen, welche fehlerhaften URLs auf der eigenen Website wirklich aufgerufen werden, woher der fehlerhafte Verweis kam und was man ggf. reparieren sollte, ist praktisch für jeden Webmaster eine interessante Information. Daher befassen sich Websitebetreiber auch gern mit Quellen wie den Fehlern in der Google Search Console oder Berichten externer Crawler und / oder untersuchen die eigene Site regelmäßig auf Fehler in der internen Verlinkung mit Tools wie dem Screaming Frog SEO Spider. Wer sich gern ein vollständiges Bild macht, zieht zudem die Logfiles des Servers zu Rate und deckt so regelmäßig fehlgeschlagene Anfragen auf, die aus unterschiedlichsten Grunden stattfinden und nicht nur reale Besucher, sondern auch alle herzlosen Bots beinhalten.
07.11.2016
Wer Google Analytics auf seiner Website einsetzt, hat für einen datenschutzkonformen Einsatz einige Hürden zu nehmen: Ein Vertrag muss geschlossen, der Trackingcode zur Anonymisierung der IP-Adressen angepasst und die Datenschutzbestimmungen ergänzt werden. Beim letzten Punkt geht es nicht nur um die Information der Besucher über den Einsatz, sondern auch um die Anforderung, allen Besuchern eine Möglichkeit zum Ausstieg aus dem Tracking zu bieten. Dabei wird i. d. R. auf entsprechende Browser-Plugins hingewiesen, die von Google bereitgestellt werden und die bei Installation das Tracking auf allen in diesem Browser besuchten Websites unterbinden.
Da diese Methode aber darauf angewiesen ist, dass ein Browser eingesetzt wird, für den eine passende Erweiterung verfügbar ist, deckt das leider nicht alle Besucher ab. Exotische Browser sind dabei weniger ein Problem als vielmehr der mobile Traffic, denn in typischen mobilen Browsern kann ein solches Plugin nicht genutzt werden. Besucher mit Smartphones und Tablets können sich daher nicht ohne größeren Aufwand dem Tracking via Google Analytics entziehen.
Als Lösung kann man per Cookie jedem Besucher für die eigene Domain eine individuelle Ausstiegsmöglichkeit bieten. Dabei wird bei Klick auf einen Link ein Cookie erzeugt, welches den Wunsch auch für künftige Seitenaufrufe speichert. Diese Lösung erfordert neben dem Erzeugen des Cookies auch, dass vor dem eigentlichen Analytics-Trackingcode der Wert dieses Cookies ausgelesen wird, um im Bedarfsfall für eine Blockierung der Analytics-Trackingaufrufe zu sorgen.
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13.06.2016
Do Not Track ist ein alter Hut, hinter dem eine gute Idee steckt: Wer im Internet unterwegs ist, kann damit schon bei der Anfrage an einen Webserver kundtun, dass er nicht getracked werden möchte. Das aus dem Jahr 2009 stammende Konzept, welches es noch nicht zum Standard gebracht hat, klang auch für Browserhersteller so sinnvoll, dass es schon seit 2010 funktionierende Implementierungen in gängigen Browsern gibt. Aber: Wer nutzt DNT - und vor allem: Wer hält sich dran?
Es gibt zwar auch über Wikipedia hinaus jede Menge Infos zum Thema Do Not Track zu ergoogeln... die Ergebnisse bestehen aber zu einem Löwenanteil aus technischen Informationen. Dass das Thema noch immer aktuell ist, beweisen regelmäßige Beiträge zum Thema Tracking in den Medien... oder auch die Webserie "Do Not Track". Vor allem aber bei der zweiten obigen Frage ("Wer hält sich dran?") gibt es (abgesehen von Browserherstellern) nur wenige Informationen. Und schon gar keine erfreulichen.
Die folgende Grafik fasst den Stand auf Websites und deren Nutzer für alle, die die lästigen Details nicht benötigen, in aller Kürze zusammen.

24.11.2015
Die Anreicherung der Daten in Google Analytics durch Scroll-Tracking in Form von Events ist keine neue Aufgabe. Der Grund, warum es hier dennoch einen weiteren Beitrag und eine zugehörige Lösung gibt, ist der Ansatz, der dahinter steckt: Das Script beschränkt sich auf wenige Zeilen Code und ist unabhängig von Bibliotheken wie jQuery & Co. Die Basis stammt ironischerweise von einem älteren jQuery-basierten Lösungsansatz aus dem alten Google Analytics Produktforum stammt.
Für so wenig Einsatz bekommt man auch keine Extras: Es wird z. B. kein Timer verwendet, der die Intervalle zwischen Scrollvorgängen misst und den Events hinzufügt bzw. Timings an anderer Stelle hunterlegt. Der simple Grund dafür ist, dass in der Praxis oft ohnehin nur die durchschnittliche Scrolltiefe betrachtet wird und so zu Insights führt, die Änderungen auf der Website oder der gemessenen Landingpage bringen.
Das Auslösen von Events in der Webanalyse beim Scrollen durch den Benutzer dient i. d. R. vor allem dazu, die Absprungrate und Verweildauer zu "korrigieren" und zu prüfen, ob die weiter unten angeordneten Inhalte die Aufmerksamkeit bekommen, die man sich dafür erhofft. Den Pageviews der Standardimplementierung werden so weitere Messpunkte hinzugefügt, die die Messung der o. a. Metriken verbessern.