01.12.2015

Schon seit 2012 existiert das Periodensystem für Conversionoptimierer. Jörg Dennis Krüger von ConversionBoosting hatte – sicherlich inspiriert vom Erfolg des "The Periodic Table Of SEO Success Factors" bei SearchEngineLand aus dem gleichen Jahr – eine Liste verschiedener Einflussfaktoren auf den Erfolg einer Website in dieser eher ungewöhnlichen Form zusammengefasst. Die zuerst nur in englischer Sprache verfügbare Übersicht hat nun eine Überarbeitung erfahren und ist in einer aktualisierten Fassung erhältlich (Downloadlinks am Ende des Beitrags). Wer diese Aufzählung von Elementen nicht nur als cooles Poster versteht, sondern ggf. anhand der verschiedenen Faktoren und deren hier vorgegebenen (aber nicht in Stein gemeißelten) Gewichtung tatsächlich nach Optimierungspotential einer Website sucht, wird sich bei Einsatz der alten Fassung fragen, was es Neues gibt.

Elemente des CRO-Periodensystems

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03.01.2008

Viele Webmaster und deren Auftraggeber halten es für eine gute Idee, automatisch beim Betreten der Firmen-Website eine Hintergrundmusik (oder thematisch passende Klänge) abzuspielen. Das würde schließlich (wie in einem Supermarkt) die Stimmung der Besucher positiv beeinflussen.


Leider gibt es aus Usability-Sicht bei Firmen-Websites eine Menge Gründe, die dagegen sprechen. Hauptsächlich wird bei Business-Themen am Arbeitsplatz gesurft und Musik stört deshalb, weil man nicht auffallen will bzw. weil schon diverse weitere Geräuschquellen in einem Büro existieren. Mal abgesehen davon, dass es sehr schwer sein dürfte, den jeweiligen Musikgeschmack des Besuchers zu treffen. Eine ausführliche Betrachtung dieser Thematik findet sich hier ... Viele gute Gründe also, keine Musik automatisch ablaufen zu lassen.


Gilt das aber auch für Ihre Zielgruppe? Im Rahmen von Google Adwords Kampagnen lässt sich schnell herausfinden, ob Ihre Zielgruppe Hintergrundmusik akzeptiert und ob die Conversion-Rate (also die Rate Besucher / Käufer) positiv beeinflußt wird. Dazu wird einfach mit gleichlautenden Anzeigentexten ein AB-Splittest gestartet. In den beiden Anzeigen - bitte Anzeigenrotation einschalten - wird als Ziel-Url eine Seite mit und eine Seite ohne Musik aufgerufen. Nach einigen hundert Klicks sieht man anhand der Conversion-Rate der Anzeige, ob Hintergrundmusik positiv angenommen wird.


Um das mögliche Ergebnis vorwegzunehmen: Bei diversen eigenen Tests für Kunden unserer Adwords-Agentur hat Hintergrundmusik praktisch nie funktioniert.


02.01.2008

Eine brauchbare Suchfunktion ist für jeden Online-Shop sinnvoll. Nur wenn ganz wenige Artikel (unter 100) angeboten werden, kann man noch durch eine Bildschirmliste scrollen und so das gewünschte Produkt finden. Zwar hilft die übliche Unterteilung in verschiedene Produktkategorien dabei, auch große Sortimente übersichtlich zu präsentieren ... aber spätestens wenn pro Kategorie wieder unzählige Artikeleinträge (in verschiedenen Ausprägungen wie Farben, Größen usw.) vorhanden sind, macht der Einkauf im Online-Shop keinen Spaß mehr. Die Artikelvielfalt erschlägt einen förmlich und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Jetzt beginnt die große Stunde der Suchfunktion im Online-Shop. Diese Funktionalität steht zwar in den meisten Shopsystemen (latent) zur Verfügung, aber leider ist die Suchmaske oft schon so gut versteckt, dass Besucher erst garnicht in Versuchung geführt werden, diese Funktion zu nutzen. Vielleicht auch gut so, denn nicht selten erscheint nach der Suchabfrage "Keine Treffer", weil nur in der Produktbezeichnung - und nicht im gesamten Artikeldatensatz - gesucht wurde, oder man sich vertippt hat, oder man die genaue Produktbezeichnung nicht kennt, oder weil im Artikeltext mit Abkürzungen gearbeitet wurde ... oder oder oder ...

Findet der Besucher nicht umgehend das gewünschte Produkt und/oder muss sich über unzureichende Funktionalität der Suchfunktion ärgern, ist er schnell wieder aus dem Online-Shop verschwunden. Wenn der Besucher sogar noch teuer über Google Adwords "eingekauft" wurden, umso ärgerlicher.

Komfortable Suchfunktionen im Online-Shop können, wenn einige wichtige Dinge beachtet werden, die Zufriedenheit des Besuchers dramatisch steigern und so die Shopumsätze deutlich erhöhen. Im ersten Schritt muss die Suchmaske einfach nur deutlich sichtbar oben im Shop platziert werden und der Abfragebutton deutlich mit "suchen" oder "los" beschriftet sein. Aber das ist nur der Anfang: Eine Usability-Studie zum Thema "Suchen in Online-Shops" hat Fact-Finder in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse bieten zusätzlich diverse Lösungsansätze, wie eine Suche im Shop idealerweise sein sollte.

Eine brauchbare Suchfunktion im Shop ist allerdings nur ein kleines Bausteinchen im Kampf um mehr Benutzerfreundlickeit einer Website. Jede Menge Tipps zum Thema Usability einer Website und durch mehr Benutzerfreundlichkeit mehr Kunden gewinnen hier unter www.usability-tipps.de


26.11.2007

Mehr Leads generieren - also mehr Anfragen, Kontakte, Downloads usw. zu bekommen - ist die hohe Kunst im Internet-Marketing! Zwar ist der erste Schritt immer erst die Steigerung der Besucherzahlen durch Suchmaschinenoptimierung oder bezahlte Anzeigen (z. B. Google Adwords oder Yahoo SearchMarketing), aber was hat man von den steigenden Besucherzahlen, wenn "die nicht kaufen", sondern das Kontaktformular mittendrin abbrechen?

Das Problem ist in den meisten Fällen, dass auf dem Lead-Formular (viel) zuviele Fragen in Form von Pflichtfeldern gestellt werden, die kein Interessent bei einem ersten Kontaktversuch schon beantworten möchte. Je nach Kontaktart ist es zwar erforderlich, bestimmte Daten über sich preiszugeben, weil sonst eine Anfrage nicht vernünftig bearbeitet werden kann, aber immer sollte die Regel gelten: Weniger ist mehr.

Beispiel Softwarehaus: Besser als jede langatmige (schöngefärbte) Produktinformation ist doch der Test der Software direkt auf dem eigenen PC. Also möchte ich als Interessent recht schnell einen Download der potentiell geeigneten Software erreichen, um diese in Ruhe ausprobieren zu können. Ein Lead ist der erste Schritt zu einem potentiellen Kauf, noch nicht der Kauf! Während man in früheren Jahren einfach das Programm herunterladen konnte, ist die übliche Praxis im Softwarebereich mittlerweile der personalisierte Download, bei dem vorher eine mehr oder weniger große Anzahl an persönlichen Daten abgefragt werden. Das schreckt doch jeden ab. Ok, meine eMail gebe ich an, damit ich einen Download-Link erhalten kann, meinen Namen gebe ich auch noch an, damit die eMail weiß, wen sie erreicht, aber bereits eine Telefonnummer als Pflichtfeld vorzugeben mag zwar den Datensammeltrieb des Callcenters befriedigen, aber schon das steigert die Abbruchrate immens. Ich will doch nur eine Software testen. Erst wenn diese meinen Anforderungen genügt, werde ich mich gerne von alleine mit dem Softwarehaus in Verbindung setzen um mehr Informationen zu erhalten und/oder das Programm zu kaufen.

Wenn das Programm für mich aber nichts taugt, brauche ich auch keine nervigen Anrufe eines Callcenters, die mir die Zeit stehlen, während sie versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Also Software-Downloads (oder kostenlose eBooks, Vorlagen usw.) - wenn überhaupt - mit nur ganz wenigen Pflichtfelder ermöglichen. Das erhöht die Bereitschaft diesen wichtigen ersten Schritt zu gehen deutlich. Leads generieren bedeutet die erste Kontaktaufnahme zu erleichtern. Danach muss dass Produkt überzeugen. Ist die Bereitschaft vorhanden, mit dem Softwarehaus ins Geschäft zu kommen, kann man in der Software selbst dafür sorgen, dass der nächste Kontakt oder gar der Kauf des Produkts dem Interessenten sehr leicht gemacht wird.

Bei Anfragen nach Dienstleistungen gibt es dagegen zwei Taktiken. Entweder frage ich nur wenig Informationen ab, ermögliche also eine schnelle Kontaktaufnahme ... dann muß ich damit rechnen, viele unqualifizierte Leads zu bekommen, die man mühsam und nicht ohne deutlichen Zeitaufwand in Spreu und Weizen per Telefon oder eMail sortieren  muss ...

... oder das gesamte Anfrageformular besteht quasi fast nur aus Pflichtfeldern. Das ist zwar wiederum eine große Hürde für jeden Interessenten und die Absprungrate wächst ... allerdings erhöht dass die Qualität der Leads deutlich. Motto: Wer sich die Mühe macht, umfangreiche Formulare auszufüllen, stellt eine sehr qualifizierte Anfrage und ist an dem Produkt oder Unternehmen auch sehr interessiert.

Viele unqualifizierte Anfragen die einem die Zeit stehlen und nur mühsam zu Kunden gemacht werden können oder recht wenige qualifizierte Leads, die fast schon Kunde sind, wenn sie das Formular ausfüllen. Hört sich an wie die Wahl zwischen Pest und Cholera?

Es gibt noch einen einfachen Mittelweg: Keine Pflichtfelder machen, aber durchaus viele Informationen abfragen - dabei aber bitte von "weiteren hilfreichen Angaben" oder so ähnlich sprechen. Dieser Weg ist bewährt und funktioniert. Ein Beispiel für eine gut konvertierende Anfrageseite für Suchmaschinenmarketing findet sich hier bei uns ...

Hier ist die Hürde, das Lead-Formular auszufüllen recht niedrig ... aber durch die gezielte Abfrage von freiwilligen Informationen erkennt man dann sehr schnell, wer sich mit der Anfrage Mühe gegeben hat und wer nicht. Jetzt bleibt es jedem selbst überlassen, wie er mit den vielen Leads umgeht.

Was man sonst noch so auf Kontaktformularen alles falsch machen kann, hier unter Usability von Kontaktformularen ...


19.07.2007

Was nützen Ihnen viele Besucher auf einer Website, wenn die dann doch nicht kaufen? Diese Quote von Besucher zu Käufern nennt sich Conversion Rate. Eine Conversion ist das festgelegte Ziel Ihrer Website - in einem Online-Shop z. B. der Kauf, bei einem Dienstleister wäre das eine Kontaktanfrage (Lead), aber auch Newsletter-Anmeldungen, Ansichten einer bestimmten (Unter)seite usw. können erklärte Ziele einer Website sein.

Besucher die "versehentlich" auf Ihre Website gelangen, verlassen diese meistens recht schnell wieder, typische Besuchszeiten dieser "Irrläufer" liegen meistens unter 10 Sekunden. Aber auch qualifizierte Besucher, die tatsächlich genau Ihr Angebot suchen, können von vielen Faktoren daran gehindert werden, die Conversion durchzuführen. Typische Gründe sind schlechte unübersichtliche Navigation auf der Seite, zu hohe Preise der Produkte, wenig vertrauensvolle Kommunikation der Versandkosten und Zahlungsweisen oder aber der klasische Fehler vieler Websites, die Nichtbeantwortung der (latent vorhandenen) Frage des Kunden "Warum soll ich ausgerechnet hier kaufen?"

Richtig ärgerlich und teuer wird eine schlechte Conversion Rate, wenn man die Besucher über Google AdWords oder Yahoo Search Marketing auch noch für viel Geld einkauft. Eine Erfolgsmessung Ihrer Website nach dem Motto "Na ja ... es kommen schon einige Bestellungen" ist einfach zu wenig. Sowohl Google Adwords als auch Yahoo (Overture) bieten die Möglichkeit, über das sogn. Conversion-Tracking die Conversions Ihrer Website zu messen und auf Keyword-Ebene zu protokollieren. Dazu wird auf Bestellbestätigungsseite lediglich ein kleiner Quellcode-Schnipsel eingefügt und meldet dann an das Adwords-Konto eine erfolgreiche Bestellung (oder Kontaktanfrage, oder Seitenansicht ...)  zurück. Infos zur Funktionsweise und zum Einbau des Conversion-Tracking beispielhaft bei Google Adwords finden Sie hier ...

Wenn erste Klicks zusammengekommen sind, sieht mal anhand der Kosten pro Conversion schnell, welche Keywords Gewinne oder Verluste produzieren. Das ist dann der erste Schritt zu einer "messbaren" und gezieltenten Verbesserung Ihrer Website. Aber was ist denn genau zu tun, damit mehr Besucher auch zu Kunden werden?

Eine erfreulich gute Hilfestellung, wie man die Conversion-Rate Ihrer Website verbessert, findet sich hier in der Google University. Dort geht man sowohl auf die Thematik "Steigern der Besucherzahlen" als auch auf das Thema "Verwandeln Sie Besucher in Kunden" ausführlich und gut erklärt ein.

Weitere Tipps, was alles dazu gehört, damit eine Website anfängt "Geld zu verdienen", finden Sie auch in unserem kostenlosen eBook mit Online-Marketing Tipps hier zum Download ...

Keine Zeit um das alles zu Lesen? Dann rufen Sie uns doch jetzt an und wir schauen uns unverbindlich Ihre Website auf Conversion-Freundlichkeit an. Oder ...

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20.06.2007

Online-Shops gibt es viele. Die meisten Shops machen es ihren Kunden aber leider schwer zu bestellen.

Viele Usability-Untersuchungen zeigen, dass mehr als 80 % der Online-Shop-Nutzer von unübersichtlichen, langsamen und verwirrenden Online-Shops so vergrault werden, dass der Einkauf abgebrochen und der Kontakt mit dem Anbieter nicht mehr fortgesetzt wird. Im Internet ist ein Mitbewerber fast immer nur einen Mausklick weit entfernt! Jeder zusätzlich "benötigte" Klick lässt 20 bis 30 % der Kaufinteressenten wieder abspringen, jede "fehlende" Zahlungsart lässt Käufe fast unmöglich werden.

Jede Menge Infos über Web Usability und mehr Benutzerfreundlichkeit von Websites hier bei www.usability-tipps.de ...




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