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26.11.2007

Mehr Leads generieren - also mehr Anfragen, Kontakte, Downloads usw. zu bekommen - ist die hohe Kunst im Internet-Marketing! Zwar ist der erste Schritt immer erst die Steigerung der Besucherzahlen durch Suchmaschinenoptimierung oder bezahlte Anzeigen (z. B. Google Adwords oder Yahoo SearchMarketing), aber was hat man von den steigenden Besucherzahlen, wenn "die nicht kaufen", sondern das Kontaktformular mittendrin abbrechen?

Das Problem ist in den meisten Fällen, dass auf dem Lead-Formular (viel) zuviele Fragen in Form von Pflichtfeldern gestellt werden, die kein Interessent bei einem ersten Kontaktversuch schon beantworten möchte. Je nach Kontaktart ist es zwar erforderlich, bestimmte Daten über sich preiszugeben, weil sonst eine Anfrage nicht vernünftig bearbeitet werden kann, aber immer sollte die Regel gelten: Weniger ist mehr.

Beispiel Softwarehaus: Besser als jede langatmige (schöngefärbte) Produktinformation ist doch der Test der Software direkt auf dem eigenen PC. Also möchte ich als Interessent recht schnell einen Download der potentiell geeigneten Software erreichen, um diese in Ruhe ausprobieren zu können. Ein Lead ist der erste Schritt zu einem potentiellen Kauf, noch nicht der Kauf! Während man in früheren Jahren einfach das Programm herunterladen konnte, ist die übliche Praxis im Softwarebereich mittlerweile der personalisierte Download, bei dem vorher eine mehr oder weniger große Anzahl an persönlichen Daten abgefragt werden. Das schreckt doch jeden ab. Ok, meine eMail gebe ich an, damit ich einen Download-Link erhalten kann, meinen Namen gebe ich auch noch an, damit die eMail weiß, wen sie erreicht, aber bereits eine Telefonnummer als Pflichtfeld vorzugeben mag zwar den Datensammeltrieb des Callcenters befriedigen, aber schon das steigert die Abbruchrate immens. Ich will doch nur eine Software testen. Erst wenn diese meinen Anforderungen genügt, werde ich mich gerne von alleine mit dem Softwarehaus in Verbindung setzen um mehr Informationen zu erhalten und/oder das Programm zu kaufen.

Wenn das Programm für mich aber nichts taugt, brauche ich auch keine nervigen Anrufe eines Callcenters, die mir die Zeit stehlen, während sie versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Also Software-Downloads (oder kostenlose eBooks, Vorlagen usw.) - wenn überhaupt - mit nur ganz wenigen Pflichtfelder ermöglichen. Das erhöht die Bereitschaft diesen wichtigen ersten Schritt zu gehen deutlich. Leads generieren bedeutet die erste Kontaktaufnahme zu erleichtern. Danach muss dass Produkt überzeugen. Ist die Bereitschaft vorhanden, mit dem Softwarehaus ins Geschäft zu kommen, kann man in der Software selbst dafür sorgen, dass der nächste Kontakt oder gar der Kauf des Produkts dem Interessenten sehr leicht gemacht wird.

Bei Anfragen nach Dienstleistungen gibt es dagegen zwei Taktiken. Entweder frage ich nur wenig Informationen ab, ermögliche also eine schnelle Kontaktaufnahme ... dann muß ich damit rechnen, viele unqualifizierte Leads zu bekommen, die man mühsam und nicht ohne deutlichen Zeitaufwand in Spreu und Weizen per Telefon oder eMail sortieren  muss ...

... oder das gesamte Anfrageformular besteht quasi fast nur aus Pflichtfeldern. Das ist zwar wiederum eine große Hürde für jeden Interessenten und die Absprungrate wächst ... allerdings erhöht dass die Qualität der Leads deutlich. Motto: Wer sich die Mühe macht, umfangreiche Formulare auszufüllen, stellt eine sehr qualifizierte Anfrage und ist an dem Produkt oder Unternehmen auch sehr interessiert.

Viele unqualifizierte Anfragen die einem die Zeit stehlen und nur mühsam zu Kunden gemacht werden können oder recht wenige qualifizierte Leads, die fast schon Kunde sind, wenn sie das Formular ausfüllen. Hört sich an wie die Wahl zwischen Pest und Cholera?

Es gibt noch einen einfachen Mittelweg: Keine Pflichtfelder machen, aber durchaus viele Informationen abfragen - dabei aber bitte von "weiteren hilfreichen Angaben" oder so ähnlich sprechen. Dieser Weg ist bewährt und funktioniert. Ein Beispiel für eine gut konvertierende Anfrageseite für Suchmaschinenmarketing findet sich hier bei uns ...

Hier ist die Hürde, das Lead-Formular auszufüllen recht niedrig ... aber durch die gezielte Abfrage von freiwilligen Informationen erkennt man dann sehr schnell, wer sich mit der Anfrage Mühe gegeben hat und wer nicht. Jetzt bleibt es jedem selbst überlassen, wie er mit den vielen Leads umgeht.

Was man sonst noch so auf Kontaktformularen alles falsch machen kann, hier unter Usability von Kontaktformularen ...



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