03.02.2014

Wenn Sie einen Online-Shop über die integrierten Shopfunktionen von Collmex nutzen, ist im Checkout ein Austausch von Konto und BLZ gegen IBAN und BIC erforderlich, sollten Sie die Zahlung per Rechnung anbieten. Auch für die Zahlung per Vorkasse ist die Angabe der eigenen IBAN und BIC statt nur Konto und BLZ auf der Bestätigungsseite sinnvoll und erfordert eine Anpassung des Templates. 

Standardtemplates automatisch aktualisiert

Collmex hat dazu unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template_sepa.txt bereits zeitig eine aktualisierte Fassung des Checkouts zur Verfügung gestellt und inzwischen die Standardfassung unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template.txt ebenso angepasst. Das bedeutet,  dass Sie nichts unternehmen müssen, wenn Sie ein Template einsetzen, dessen Anpassungen nicht auch den Checkoutprozess betreffen.

Die meisten individuellen Templates werden aber auch den „Shopframe“ in irgendeiner Weise betreffen, so dass Sie nicht auf die aktualisierte Standardfassung zurückgreifen können. In diesem Fall ist ein wenig Handarbeit gefragt.

Eigene Templates anpassen

Um das Template selbst anzupassen, muss zunächst die Datei identifiziert werden, in der sich der angepasste „Shopframe“ befindet. Öffnen Sie dazu die Templatedefinition unter „Verwaltung – Templates“. Sehen Sie hier mehrere Einträge, hilft im Zweifelsfall ein Blick in die Konfiguration des Shops unter „Verwaltung – Webauftritte – Anzeigen – Einstellungen“, wo Sie den Namen des verwendeten Templates unter „Standard-Template“ ablesen können.

In der Definition des Templates finden Sie entweder einen Verweis auf den Standardprozess (s. o.), was bedeutet, dass hier nichts weiter zu tun ist… oder es gibt einen Eintrag, der entweder per Kommentar oder zumindest (hoffentlich) über den Dateinamen als angepasste Fassung des Verkaufsprozesses zu identifizeren ist. Dieser Eintrag kann z. B. so aussehen:

Weiterlesen… »


15.02.2008

Business-Portale, Firmenkataloge und ähnlicher Gelbe-Seiten-Portal-Kram gibt es reichlich. Fast alle glänzen mit „irgendwo herauskopiertem“ Datenbestand, der sich kaum durch die Unternehmen ändern läßt und so teils uralte Firmenadressen, Telefonnummern usw. munter immer weiter im Internet verbreitet.


Von solchen Firmendatengräbern möchte sich ein neues Business-Portal youbizz.de durch eine clevere Idee abheben: Firmeneinträge sind kostenlos. Je ausführlicher und aktueller sich das Unternehmen darstellt, desto prominenter wird es bei einer Suche platziert.


Alles noch ein bißchen langsam und ungelenk (Version 0.9 ?) … aber die Idee ist prima und schon recht gut umgesetzt. Mal sehen, wie das Angebot angenommen wird.


11.02.2008

Eigentlich ist ein eigener Online-Shop schnell installiert.


Erfolgreich ist er dann aber noch lange nicht!


Einige Anbieter / Dienstleister im Bereich Online-Shop und die Uni Regensburg haben einen sehr umfangreichen kostenlosen Leitfaden herausgegeben, der praktisch alle Aspekte bei Einrichtung und Betrieb eines Online-Shops beinhaltet. Das beginnt bei der Auswahl der Shop-Software, über den richtigen Domainnamen, die Zahlungsabwicklung und natürlich auch die möglichen Internet-Fallen wie Lug, Betrug und Zahlungsstörungen …


Alles nicht unbedingt neu, aber hier wurden etliche Experten ihres Gebiets schön aufbereitet in einem eBook zusammengefaßt.


Das mit 224 Seiten und knapp 12 MB nicht gerade kleine PDF kann hier heruntergeladen werden …


03.01.2008

Viele Webmaster und deren Auftraggeber halten es für eine gute Idee, automatisch beim Betreten der Firmen-Website eine Hintergrundmusik (oder thematisch passende Klänge) abzuspielen. Das würde schließlich (wie in einem Supermarkt) die Stimmung der Besucher positiv beeinflussen.


Leider gibt es aus Usability-Sicht bei Firmen-Websites eine Menge Gründe, die dagegen sprechen. Hauptsächlich wird bei Business-Themen am Arbeitsplatz gesurft und Musik stört deshalb, weil man nicht auffallen will bzw. weil schon diverse weitere Geräuschquellen in einem Büro existieren. Mal abgesehen davon, dass es sehr schwer sein dürfte, den jeweiligen Musikgeschmack des Besuchers zu treffen. Eine ausführliche Betrachtung dieser Thematik findet sich hier … Viele gute Gründe also, keine Musik automatisch ablaufen zu lassen.


Gilt das aber auch für Ihre Zielgruppe? Im Rahmen von Google Adwords Kampagnen lässt sich schnell herausfinden, ob Ihre Zielgruppe Hintergrundmusik akzeptiert und ob die Conversion-Rate (also die Rate Besucher / Käufer) positiv beeinflußt wird. Dazu wird einfach mit gleichlautenden Anzeigentexten ein AB-Splittest gestartet. In den beiden Anzeigen – bitte Anzeigenrotation einschalten – wird als Ziel-Url eine Seite mit und eine Seite ohne Musik aufgerufen. Nach einigen hundert Klicks sieht man anhand der Conversion-Rate der Anzeige, ob Hintergrundmusik positiv angenommen wird.


Um das mögliche Ergebnis vorwegzunehmen: Bei diversen eigenen Tests für Kunden unserer Adwords-Agentur hat Hintergrundmusik praktisch nie funktioniert.


02.01.2008

Eine brauchbare Suchfunktion ist für jeden Online-Shop sinnvoll. Nur wenn ganz wenige Artikel (unter 100) angeboten werden, kann man noch durch eine Bildschirmliste scrollen und so das gewünschte Produkt finden. Zwar hilft die übliche Unterteilung in verschiedene Produktkategorien dabei, auch große Sortimente übersichtlich zu präsentieren … aber spätestens wenn pro Kategorie wieder unzählige Artikeleinträge (in verschiedenen Ausprägungen wie Farben, Größen usw.) vorhanden sind, macht der Einkauf im Online-Shop keinen Spaß mehr. Die Artikelvielfalt erschlägt einen förmlich und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.


Jetzt beginnt die große Stunde der Suchfunktion im Online-Shop. Diese Funktionalität steht zwar in den meisten Shopsystemen (latent) zur Verfügung, aber leider ist die Suchmaske oft schon so gut versteckt, dass Besucher erst garnicht in Versuchung geführt werden, diese Funktion zu nutzen. Vielleicht auch gut so, denn nicht selten erscheint nach der Suchabfrage „Keine Treffer“, weil nur in der Produktbezeichnung – und nicht im gesamten Artikeldatensatz – gesucht wurde, oder man sich vertippt hat, oder man die genaue Produktbezeichnung nicht kennt, oder weil im Artikeltext mit Abkürzungen gearbeitet wurde … oder oder oder …


Findet der Besucher nicht umgehend das gewünschte Produkt und/oder muss sich über unzureichende Funktionalität der Suchfunktion ärgern, ist er schnell wieder aus dem Online-Shop verschwunden. Wenn der Besucher sogar noch teuer über Google Adwords „eingekauft“ wurden, umso ärgerlicher.


Komfortable Suchfunktionen im Online-Shop können, wenn einige wichtige Dinge beachtet werden, die Zufriedenheit des Besuchers dramatisch steigern und so die Shopumsätze deutlich erhöhen. Im ersten Schritt muss die Suchmaske einfach nur deutlich sichtbar oben im Shop platziert werden und der Abfragebutton deutlich mit „suchen“ oder „los“ beschriftet sein. Aber das ist nur der Anfang: Eine Usability-Studie zum Thema „Suchen in Online-Shops“ hat Fact-Finder in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse bieten zusätzlich diverse Lösungsansätze, wie eine Suche im Shop idealerweise sein sollte.


Eine brauchbare Suchfunktion im Shop ist allerdings nur ein kleines Bausteinchen im Kampf um mehr Benutzerfreundlickeit einer Website. Jede Menge Tipps zum Thema Usability einer Website und durch mehr Benutzerfreundlichkeit mehr Kunden gewinnen hier unter www.usability-tipps.de


14.12.2007

Das Thema Internetrecht wird bei der Münchener Kanzlei IT-Recht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und in verschiedenen eBooks (zum kostenlosen Download) ausführlich abgehandelt. Weiterhin findet man hunderte juristische Fachbeiträge und einen Impressum-Pflichtangaben-Assistenten. Übersichtlich und hilfreich.


Eine andere spannenden Quelle für aktuelles Internetrecht findet sich hier …


28.11.2007

Die Rechtslage im Internet ist noch lange nicht klar und ändert sich teilweise sehr schnell. Eine Übersicht über die aktuelle Rechtslage (Stand Sebtember 2007) im Internet bietet Prof. Thomas Hoeren von der Universität Münster halbjährlich aktualisiert zum Download an.


03.10.2007

Sie haben eine richtig gute Geschäftsidee im Internet. Auch über die erforderliche Homepage oder den Online-Shop haben Sie sich bereits Gedanken gemacht. Erste Ideen für eine erfolgreiche Vermarktung der Website sind ebenfalls vorhanden. Erste Angebote für die Realisierung sind bereits eingeholt … und bei den Summen, die Sie für das gesamte Projekt bezahlen sollen, sind Sie dann fast vor Schreck vom Stuhl gefallen:


8.000,- € „nur für einen Online-Shop“? 15.000,- € für „ein läppisches Internetportal“?


Das kann je nach Umfang der nötigen Arbeiten durchaus realistisch sein! Soviel Geld können Sie in der Startphase nicht in Ihre Geschäftsidee stecken? In vielen Fällen bedeutet das aber auch das Ende einer vielleicht richtig guten Geschäftsidee im Internet. 


e-Business-Development ist die Entwicklung und Umsetzung einer neuen Geschäftsidee im Internet. Entweder wird das Internet als neuer Vertriebsweg aufgebaut, oder ein bestehendes Geschäft wird stark ausgebaut. Berater für Marketing und eine exakt angepasste Software sind wichtig, aber teuer. Wenn Sie eine spannende Idee für ein lukratives Geschäft im Internet haben, dieses aber Mangels Ressourcen nicht zügig umsetzen können, bieten wir Ihnen an, das Geschäft  ohne Kostenrisiko für Sie gemeinsam mit uns zu realisieren.


Erfahren Sie hier mehr über e-Business-Development und eine mögliche Kooperation bei der Umsetzung Ihrer Geschäftsidee im Internet …


08.08.2007

Praktisch jede Website (oft auch die private Website) braucht ein richtiges Impressum. Das Impressum ist die Kennzeichnung des Anbieters eines Webauftritts. Durch diese Pflichtangaben soll mehr Transparenz und Sicherheit im (deutschen) Internet sichergestellt werden. Tatsächlich ist mein zweiter oder dritter Klick immer erst in das Impressum einer Website, um zu sehen, wer überhaupt der Anbieter ist. Anhand diverser Webprotokolle kann man sehen, dass viele (gewerblichen) Surfer so vorgehen, weil die Seite Impressum bei vielen Business-Websites eine recht stark nachgefragte Seite ist.


Über die Informationen, die sich in einem ordnungsgemäßen Impressum befinden müssen, gibt es leider noch recht unterschiedlichen Ansichten, obwohl das in der Gesetzgebung und aktuellen Rechtsprechung mittlerweile sehr eindeutig geregelt ist.


Eine gute Übersicht von Rechtsanwalt Max-Lion Keller der it-kanzlei findet sich hier im kostenlosen eBook „Impressum: Rechtsfragen, Platzierung, Gestaltung und Abmahnungen“ zum Download


20.06.2007

Online-Shops gibt es viele. Die meisten Shops machen es ihren Kunden aber leider schwer zu bestellen.

Viele Usability-Untersuchungen zeigen, dass mehr als 80 % der Online-Shop-Nutzer von unübersichtlichen, langsamen und verwirrenden Online-Shops so vergrault werden, dass der Einkauf abgebrochen und der Kontakt mit dem Anbieter nicht mehr fortgesetzt wird. Im Internet ist ein Mitbewerber fast immer nur einen Mausklick weit entfernt! Jeder zusätzlich „benötigte“ Klick lässt 20 bis 30 % der Kaufinteressenten wieder abspringen, jede „fehlende“ Zahlungsart lässt Käufe fast unmöglich werden.

Ob ein Online-Shop zu den wenigen Gewinnern gehört, kann mit einem kostenlosen Usability-Test von Trusted-Shop in wenigen Minuten herausgefunden werden


Jede Menge Infos über Web Usability und mehr Benutzerfreundlichkeit von Websites hier bei www.usability-tipps.de …


05.06.2007

Über das Kaufverhalten im Internet bietet die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung eine umfangreiche und spannende Sammlung diverser Studien zum Download an. Hier wird das Suchverhalten und Kaufverhalten für verschiedene Branchen genauer untersucht.


Neben der „klassischen“ Nutzung eMail, informieren sich (2006) satte 94,5 Prozent der Onlinenutzer im Netz über Produkte zur Entscheidungsfindung vor dem Kauf oder (in einer späteren Phase) zur Preisrecherche. Mehr über die einzelnen Phasen der Suche im Internet hier unter Kaufberatung per Suchmaschine im Internet


Ohne Übertreibung kann man also davon sprechen, dass die Online-Recherche mittlerweile zu einem der wichtigsten kaufvorbereitenden Faktoren geworden ist. Nirgendwo anders als bei Google, eBay, Preisvergleich.de & Co. werden Preise für vergleichbare Angebote transparenter … übrigens einer der Hauptgründe für „erfolglose Online-Shops“. Wer kauft schon das gleiche Produkt gerne beim teuersten Anbieter, der ja hier nur einen Klick vom billigsten Anbieter entfernt ist!


Am häufigsten wird nach Urlaubsreisen und Last-Minute-Reisen recherchiert, danach folgen die Suchen nach Flugtickets und Bahntickets, Hotels, Büchern, Autos sowie Eintrittskarten. Spezielle Branchenauswertungen gibt es hier


23.04.2007

86 % der Internetnutzer recherchieren vor einem Kauf im Internet. Hört sich schon recht gut an. Aber imposanter sind noch die absoluten Zahlen: Bei mittlerweile knapp unter 40 Mio. Nutzern in Deutschland bedeutet das, dass etwa 33 Millionen Deutsche (ab 14 Jahren) vor einem Kauf aktiv im Internet herumsurfen, um die richtige Wahl zu treffen und den richtigen Anbieter zu finden! Neben der Suchmaschine erfolgt die Recherche und Kaufberatung auch in Online-Shops, Preisvergleich-Portalen, Marktplätzen (wie eBay, Amazon) und diversen Foren oder thematischen Portalen.


Gesucht wird dabei mehrstufig, man unterscheidet drei Phasen einer Kaufberatung:


1. Die Info-Phase
2. Die Entscheidungsphase
3. Die Kaufphase


Am Anfang des Informationsprozesses steht dabei in der Regel die Suchmaschine, um überhaupt einen Eindruck davon zu bekommen „was geht“. So ist besonders die Suche nach technischen Daten in der Info-Phase wichtig. Erst wenn grundlegend klar ist, welche Geräte oder Hersteller für einen Kauf in Frage kommen, wird in der Entscheidungsphase nach Testberichten oder Meinungen/Empfehlungen gesucht. Steht fest, welches Gerät gekauft werden soll, beginnt die Kaufphase mit der Suche nach einem (preis)günstigen Anbieter.


Gezielte Anzeigenschaltung mit Google-AdWords oder Yahoo-Overture sorgt dafür, dass Online-Shops in der entscheidenden dritten Kaufphase bei den potentiellen Käufern sichtbar werden.


Erscheinen dagegen die AdWords-Anzeigen bereits in der Info-Phase oder der Entscheidungsphase, spricht man nicht nur die Nutzer mit fester Kaufabsicht an, sondern die noch Unschlüssigen, die ihre „Kaufberatung“ noch nicht beendet haben. Für einen Online-Shop ist es wenig sinnvoll, für teure Klickpreise Kaufinteressenten über Produkte schlauer zu machen, die später in der Kaufphase erneut gesucht werden. Diese Abgrenzungen und Filterung von „Suchenden“ ist nicht leicht, lässt sich aber mit etwas Erfahrung recht gut hinbekommen.


Die fehlerhafte Ausrichtung eines Google AdWords-Kontos kann schnell sehr viel Budget verbrauchen und führt zu keinen (oder nur geringen) Käufen. Mit einem gut fokusierten, gemessenen und so optimierten AdWords-Konto werden diese Irrläufer deutlich reduziert


Mehr Infos zu Suchmachinen als Online-Kaufberatung bei ecin in einem Artikel von Yahoo.


18.04.2007

Suchmaschinenoptimierung für einen Online-Shop folgt natürlich den gleichen Gesetzmässigkeiten wie die Suchmaschinenoptimierung einer normalen Website.


Da aber die wichtigste Anforderung für eine gutes Ranking in Suchmaschinen Content, Content und nochmal Content ist – nur Text kann gefunden, indiziert und auch wieder ausgegeben werden – und die Shop-Betreiber häufig zugunsten netter grafischer Bilderwelten auf viel Text verzichten möchten … ist Suchmaschinenoptimierung bei Online-Shops somit doch schwieriger als bei vielen kleineren und überschaubareren Websites. Dazu kommt, dass selten ein Online-Shop individuell programmiert, sondern meistens auf käufliche Shop-Software zurückgegriffen wird. Nur selten wird dabei auf die Eignung dieser Shop-Software für Suchmaschinenoptimierung geachtet. Leider sind auch immer noch sehr viele Shop-Systeme auf dem Markt, die selbst grundlegende Anforderungen an die Suchmaschinenfreundlichkeit nicht erfüllen.


Eine gute Zusammenfassung, was speziell bei der Suchmaschinenoptimierung von Online-Shops zu beachten ist, findet sich hier bei ecin …


30.01.2007

Geschäftliche eMails müssen (spätestens) seit Januar 2007 diverse Pflichtangaben enthalten, die bisher nur für Geschäftsbriefe galten. In vielen Firmen fehlen diese Angaben in den EMails fast vollständig. Nachholbedarf besteht also in den meisten Fällen.


Eine ausführliche Übersicht über die aktuelle Rechtslage und Tipps zur Umsetzung gibt es hier in der Channelpartner unter Pflichtangaben für geschäftliche EMails seit dem 1. Januar 2007 …


29.12.2006

Die Zahlungsmoral in Online-Shops wird immer schlechter. Auch 2006 ist die Zahlungsmoral – speziell bei Privatkunden – weiter gesunken, wie die Channelpartner über eine Untersuchung von intrum justitia im Herbst 2006 berichtet. Gezahlt werden die Rechnungen von Privatkunden nach 37,3 Tagen, von Geschäftskunden nach 45,8 Tagen.


Jetzt könnte man natürlich auf die Idee kommen, die bestellte Waren nur gegen Nachnahme oder Vorkasse zu versenden. So kommt man (fast) immer an sein Geld und muss zudem keinen Forderungsausfall befürchten. Speziell in Online-Shops besteht aber häufig das Problem, dass man sich nach den agebotenen Zahlungsmöglichkeiten seiner Mitbewerber richten muss. Bieten diese z. B. Zahlung per offener Rechnung an, man selbst aber nicht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn nur wenige Besucher zu Kunden werden und im eigenen Online-Shop kaufen.


Gerade in Preisvergleich-Suchmaschinen oder in Google-AdWords wird häufig nur über den Produktpreis verkauft. Nirgendwo ist „der Markt“ transparenter und der „günstigere“ Mitbewerber nur einen Mausklick entfernt. Geringe Preisunterschiede (nach oben) werden akzeptiert, wenn dafür der Bestellvorgang in einem Online-Shop bequemer ist oder „sicherer“ erscheint.


Bequemer ist, wenn man nicht für die Nachnahmelieferung vorher Bargeld von der Bank holen muss und zudem zum richtigen Zeitpunkt (wenn der Paketbote kommt) zu Hause sein muss.


Sicherer ist, wenn man sein Geld nicht erst per Vorkasse auf das unbekannte Bankkonto eines unbekannten Anbieters überweisen muss.


Bieten dann andere Online-Shops bei vergleichbaren Produktpreisen Lieferung auf Rechnung an, wird man die risikolose(re) Bestellung dort wohl immer bevorzugen. Zwar wird der Zahlungseingang beim Mitbewerber erst nach längerer Zeit erfolgen, aber der Umsatz ist erstmal gemacht.




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