22.07.2005

Das Internet hat einen starken Einfluss auf Kaufentscheidungen. Das ist nicht unbedingt neu und auch schon länger bekannt. Seit dem Weihnachtsgeschäft 2004 kann man fast von einer Wende im Einkaufsverhalten bei den Verbrauchern sprechen und der Online-Shop hat den Durchbruch endgültig geschafft.


Mittlerweile hat im Bewusstsein der Verbraucher das Internet den gleichen Stellenwert wie TV oder Printmedien, wie eine Untersuchung von DoubleClick zeigt, über die ecin berichtet. Untersucht wurden zehn Produktkategrieren (Auto, Consumer Electronics, Kreditkarten/Banking, Heimwerkerprodukte, Investments/Hypotheken, Filme, Körperpflege, rezeptpflichtige Arznei, Telekommunikationsdienste, Reisen). Die Website der Hersteller oder Dienstleister gehört für 80 % der Befragten zur ersten Anlaufstelle bei einer Informationsbeschaffung. In sieben der zehn Kategorieren sind für die Befragten Websites sogar wichtiger als Fernsehwerbung, um eine Kaufentscheidung zu treffen, was bei der oft gebotenen "Qualität" der Werbespots im Fernsehen allerdings auch nicht weiter wundert!


Interessant ist, dass das Internet (genauer das World Wide Web) somit bereits zu seinem 12. Geburtstag einen gleichberechtigten Platz neben den anderen großen etablierten Marketing-Werkzeugen wie Fernsehen (TV) und Printmedien eingenommen hat. Da mittlerweile immer mehr Unternehmen auch die Vorteile des zielgruppengenauen Internet-Marketing und der automatisierten (sehr effizienten) Bestellprozesse mitbekommen, wird es nicht mehr lange dauern, bis ein noch größerer Anteil an Surfern nach der getroffenen Kaufentscheidung auch direkt zur Bestellung im gut präparierten Online-Shop schreitet. Eine riesige Spielwiese für cleveres Internet-Marketing. Aber gleichzeitig wird auch klar, dass Internet-Marketing professionell betrieben werden muss, um gegen Konkurrenten bestehen zu können. Mal eben seine Homepage ins Internet zu stellen ... die Zeiten sind lange vorbei. Das bringt keine qualifizierten Besucher und erst recht keine zahlenden Kunden.


Spannend ist, dass in neun von zehn Kategorien der Faktor "Mundpropaganda" die Kaufentscheidung deutlich beeinflusst, was lange nicht jeden freuen dürfte, weil dieser Faktor ja dummerweise nur wenig zu beeinflussen ist. Gerade das ist natürlich für Unternehmen, die ihr gesamtes Geschäft gerne zu 110 % durchplanen, um bloß keine Überraschung zu erleben, eine "Katastrophe". Nicht jeder nämlich sieht in öffentlich geäußerten Kundenmeinungen eine Chance für kundenorientierte Weiterentwicklung der eigenen Produkte, sondern leider nur den "Störfaktor Kunde".


Wer allerdings mit glaubwürdiger Öffentlichkeitsarbeit die Fäden der Online-PR - verbunden mit cleveren Guerilla-Marketing-Methoden - geschickt zieht, weiss auch den Faktor Mund-zu-Mund-Propaganda geschickt für seine Zwecke einzusetzen.


02.07.2005

Klick ich oder klick ich nicht? Kaufe ich in diesem Online-Shop oder kaufe ich woanders? Diese Entscheidungen, die normalerweise in Sekundenbruchteilen im Kopf eines Surfers ablaufen, können manchmal ganz schön schwer sein. Wer hat noch nicht frustriert vor einem überladenen Regal im Supermarkt gestanden und war total überfragt, welche der 30 verschiedenen Müslisorten denn jetzt die richtige wäre ...?


Je mehr Alternativen auf uns bei einem "Entscheidungsversuch" einstürzen, desto schwieriger wird die Entscheidung. Grund: Wir haben Angst davor, eine falsche Wahl zu treffen. 


Das ist schon auf der Homepage einer Unternehmes-Website so, wenn verschiedene Geschäftsbereiche oder Angebote auf einer Seite präsentiert werden "müssen". Erst recht zum Problem wird das im Online-Shop, wenn pro Produktgruppe viele unterschiedliche Artikel aufgelistet werden. Bei so vielen Möglichkeiten blickt doch keiner mehr durch ... 


Sascha Langner, Herausgeber des Internet-Marketing-Magazins Marke-X warnt in seinem Artikel Entscheidungspsychologie im Internet-Marketing davor, Besucher oder Käufer durch zu viele Auswahlmöglichkeiten zu überfordern. Dabei zeigt er auch, wie man überflüssige Alternativen eliminieren kann und welche praktische Bedeutung schlankere Entscheidungsprozesse für den Erfolg einer Website oder eines Online-Shops haben.


Wer an regelmäßigen und verständlich formulierten Informationen über das Thema Internet-Marketing interessiert ist, sollte den Newsletter von Marke-X beziehen ...


22.06.2005

Mit Google Sitemaps bietet Google ein Feature, um neue Website (eventuell) schneller in den Index aufzunehmen bzw. den Index bei bestehenden Seiten schneller zu aktualisieren. Hohe Aktualität bei den Suchmaschinen-Treffern ist wichtig für wirksames Internet-Marketing.


Um die (teilweise) unzähligen Seiten nicht manuell einzutippen, bietet Google einen Sitemap-Generator an, der aber einige technische Kenntnisse voraussetzt. Mittlerweile stehen aber im Web diverse einfach zu bedienende Sitemap-Tools zur Verfügung. Robert Chromow bietet bei akademie.de eine Zusammenfassung der Google-Sitemaps und stellt diverse Online-Generatoren für die Google Sitemaps vor.


15.06.2005

Mittlerweile sollte man meinen, dass die Adwords Pay-per-click-Anzeigen (sponsored links) in den Trefferseiten der Suchmaschinen allgemein akzeptiert sind und bei der Suche immer mit angeklickt werden. Motto: "Wenn jemand dafür bezahlt, gefunden zu werden, muss sein Angebot ja was taugen." Das aber ist nur für eine Hälfte der Internet-Nutzer so. Die anderen Surfer klicken nicht auf die bezahlten Textanzeigen, denn: "Der Anbieter ist bestimmt zu teuer, weil die für Suchmaschinenwerbung zu viel ausgeben." Was denn jetzt?

Aber das ist noch lange nicht alles. ECIN berichtet über eine Studie von Fittkau & Maß über das Suchmaschinenverhalten potentieller Kunden, wenn eine Kaufentscheidung ansteht. Interessant zu lesen. Fazit dieser Studie: Wichtig ist es, in beiden Anzeigenbereichen gut positioniert zu sein, weil die Surfer je nach Suchanfrage mal die linke, mal die rechte Seite bei der Auswahl bevorzugen.


Ich sehe noch einen anderen Grund, der fast noch bedeutender ist:


Der Internet-Marketing-Prozess [Suchmaschinenoptimierung, Anmeldung, Spidern, Indexaktualisierung] einer Website ist langwierig. Neue Seiten mit optimierten Keywords sind selten in weniger als zwei oder drei Wochen im Index der wichtigen Suchmaschinen zu finden. Oft dauert es sogar noch deutlich länger. Eine Katastrophe, wenn man dann feststellt, dass die falschen Keywords optimiert worden sind, die leider kein Surfer in den Suchmaschinen sucht. Bei zeitkritischen Produkten oder Aktionsideen ist diese Zeitspanne für Versuch und Irrtum viel zu lang ... diese Angebote müssen zeitnah beworben werden.

Das geht nur über die bezahlten Suchtreffer in Google AdWords , Overture & Co. Vorteil bei den sponsored links sind dann die aussagekräftigen Auswertungen, die sofort erkennen lassen, welche Keywords "laufen" und lukrativ sind und welche nicht. Für diese gut funktionierenden (weil nachgefragten) Keywords können die Seiten dann optimiert und angemeldet werden. Angefangen mit einer professionellen Keyword-Recherche in mehreren Datenbanken bis hin zur richtigen Einrichtung eines Google AdWords Kontos können wir Sie dabei unterstützen.


08.06.2005

Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Webmaster seine mühsam erstellte Homepage bei Google angemeldet hat um dann Wochen oder gar Monate zu warten, dass der Googlebot vorbeischaut. Selbst wenn es dann eines Tages so weit war, konnte es manchmal noch lange dauern, bis die Seiten dann auch im Google-Index auftauchten. 

Google bietet jetzt als Betatest Webmastern ein neues Feature, um die eigene Website schneller im Google-Suchmaschinen-Index zu präsentieren, Google Sitemaps genannt. Google möchte damit die Zeit bis zur Aufnahme in den Index verkürzen und auch die Informationen über eine Website deutlich aktueller halten.

Neben dem letzten Aktualisierungsdatum kann für bestimmte Seiten auch eine Priorität eingeräumt werden. Auch Seiten, die bisher durch die interne Verlinkung nicht (richtig) erfasst wurden, können jetzt angemeldet werden. Das ist für viele Content-Management-Systeme (CMS) ein großer Vorteil, da dynamisch erzeugten Seiten (URLs) häufig zu Problemen führten und deshalb vom Googlebot nicht immer korrekt gespidert wurden.

Aktuelle Informationen und die Möglichkeit zur Eintragung der eigenen Website findet man bei Google Sitemaps hier ...


05.05.2005

Auch die interessanteste Website wird irgendwann verlassen. Entweder hat der Besucher die für ihn interessanten Informationen nicht gefunden oder er hat genug gelesen und will jetzt auf anderen Websites weiterstöbern ...


Es gibt aber zum [Zurück]-Button des Browsers eine interessante und wertvolle Alternative. Google bietet Website-Betreibern mit dem Programm Google AdSense die Möglichkeit, vom Inhalt her recht genau zum eigenen Content passende Werbeanzeigen (aus dem Google Adwords-Programm) auf der eigenen Internet-Präsenz einzubinden. Ist solch eine Anzeige für den Besucher interessant und klickt er diese an, vergütet Google diesen Klick mit einem Anteil an den Werbeeinnahmen.


Wenn man jetzt anhand seiner Log-Dateien oder einer Besucher-Tracking-Software (z. B. eTracker) feststellt, wie die "Klickpfade" der Besucher durch den Webauftritt laufen, kann man auf den Seiten, auf denen Ihre Website sowieso verlassen wird, Google AdSense-Anzeigen platzieren. Durch deren passenden Content bieten Sie (augenscheinlich) eine interessante Weiterführung Ihres Contents, werden so sehr oft angeklickt ... und wenn Besucher Ihre Seite schon verlassen, sollen Sie wenigstens dafür bezahlt werden ...


Besonders gut klappt das oft mit "alten" Seiten, die man eigentlich nicht mehr braucht. 2003 und 2004 haben wir uns beispielsweise viel mit dem Thema Businessplan für Existenzgründer beschäftigt und entsprechende Angebote auch im Internet veröffentlicht. Diese Seite ist unter mehreren Keywords in Suchmaschinen prominent platziert. Viel zu schade, um so eine Seite zu deaktivieren ... auch wenn wir das Geschäft mittlerweile so nicht mehr betreiben. Eine große Zahl von Besuchern wird über das gute Suchmaschinen-Ranking auf unsere Businessplan-Seite geleitet, erhält dort auch etlich gute Tipps (und weiterführende Links) zu dem Thema Unternehmenskonzept und Businessplan ... und verläßt in vielen Fällen diese Seite dann wieder über eine Google-AdSense-Anzeige ... Auch ein Ansatz für Internet-Marketing.


19.04.2005

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und auszutauschen. Zu fast jedem Thema existieren unzählige Foren – also Nachrichtenplattformen, die Fragen und Antworten behandeln. Für Produkttests oder Preisvergleiche haben sich verschiedene neutrale Platttformen wie "ciao.de" oder "dooyoo.de" etabliert, in denen Benutzer der Produkte ihre Meinung zu den Produkten veröffentlichen und diese auch bewerten können. Das ist natürlich aufgrund der so möglichen "Meinungsmache" eine hervoragende Tummelwiese für clevere Marketing-Cracks. Eine schöne Zusammenfassung über Internet-Marketing und wie man u. a. solche Foren nutzt, um mehr Besucher auf seine Website zu bekommen, steht bereits sehr ausführlich in meinem kostenlosen eBook Internet-Marketing-Tipps.

Die "allerneuste" Masche findiger Werbeagenturen sei nun aber, sich als Privatpersonen zu tarnen und dann entweder Schleichwerbung in Foren zu machen, oder aber sogar gezielt die Produkte der Konkurrenz schlecht zu machen. Die Computerpartner berichtet über solche Vorfälle, die in der Computer-Bild "aufgedeckt" wurden. Die Lümmel haben dabei sogar ihre IPs verschleiert, um nicht enttarnt zu werden.

Wer sich allerdings schon länger mit Online-Medien oder dem Internet beschäftigt, probierte solche hervorragenden Guerilla-Methoden zur Neukundengewinnung schon längst aus. Ab 1989 waren Mitarbeiter von meinem früheren Softwarehaus Gandke & Schubert (GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU usw.) regelmäßig in Mailbox-Foren wie z. B. dem FIDO-Net oder Zerberus unterwegs und beantworteten Fragen von Programmbenutzern oder stellten sich auch der Kritik der Anwender. Da wir immer als ganze Horde auftraten, häufig - selbstverständlich nur nach Feierabend -  auch als Privatperson, war es so recht leicht, die Stimmung und Kauflaune in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Viele Mitbewerber wussten damals noch nicht einmal von der Existenz solcher Mailbox-Netze. Ab 1995 setzen wir das in diversen eigenen und fremden Internet-Newsgroups natürlich fort ... (z. B. news.gsn.de).

Auf diese Weise - nennen wir es mal "clever geförderte Mund-zu-Mund-Propaganda" wurden hundertausende Programme verkauft, bevor wir 1998 überhaupt mal mit klassischer Printwerbung anfingen. Die bösen Buben, über die jetzt in der Computer-Bild berichtet wird, haben sich halt erwischen lassen. Eine Möglichkeit, solcher gezielter Schleichwerbung zu entkommen, ist z. B. bei Google in den "Groups" nach Threads zu einem gewünschten Produkt zu suchen. Man erhält so viele Einträge in unterschiedlichen Foren und kann sich so ein deutlich objektiveres Bild machen, als bei den oft nur dümmlich-platten "Berichten" auf den Preisvergleichs-PLATTformen. Ich persönlich kaufe kaum noch eine Produkt mehr, über dass ich nicht mindestens einige Zeit in diversen Foren recherchiert habe. Bis jetzt hat sich das bewährt. "Bewertungen" auf PLATTformen beachte ich dagegen selten.


04.04.2005

Empfehlungen macht man nur, wenn die Qualität stimmt. Eine Website ist umso beliebter, je mehr Links von fremden Sites auf sie verweisen. Auch für diese "Empfehlungen" muss die Qualität stimmen, weil bestimmt keiner eine schrottige Website durch seinen Link empfehlen möchte. Das Urteil von einer großen hochwertigen Site, die selbst von vielen anderen Websites empfohlen wird, zählt dabei mehr, als das vieler kleiner popeliger Homepages. Je "wertiger" eine Website dann ist - also je mehr wertvolle Links sie auf sich ziehen kann - desto relevanter musste sie ja sein ... desto höher im Ranking erschien sie dann auch. Suchmaschinen lieben Relevanz, weil nur qualifizierte Treffer bringen auch Benutzer die eine Suchmaschine nutzen.

So ungefähr funktioniert die Linkpopularität nach dem Google PageRank. Eine genauere Erläuterung habe ich bereits vor einiger Zeit gefunden. Wie immer, wenn sich gutgemeinte Dinge auch mit Manipulationen erreichen lassen, haben üble Gesellen mit dunklen Machenschaften durch Tricks die Suchmaschinenpositionen zu ihren Gunsten manipuliert. Je nach Suchbegriff findet man auf den ersten Seiten oft nur noch schwachsinnige Websites, die mit dem eigentlichen Suchbegriff oft nur wenig zu tun haben, sich diese gute Position aber z. B. durch Linkfarmen ermogelt haben. Dieses Suchmaschinen-Spamming ist mittlerweile eine richtige Plage geworden und vergrault Besucher. Grund genug für Google, seine Rankingberechnung zu prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.

Über zukünftige Änderungen weg von der Linkpopularität hin zur Domainpopularität berichtet Alan Webb in marke-x, dem Internet-Marketing-Magazin von Sascha Langner.


23.03.2005

Mit Microsoft mischt neben Google und Yahoo nun der dritte Anbieter für Megasuchmaschinen am Markt mit. Als Suchender ist aber nicht unbedingt die Größe des Index entscheidend, sondern die Relevanz der Treffer, also der Suchergebnisse. Diese großen Anbieter werden häufig genug mit speziell aufbereiteten Seiten zugemüllt, die zwar aufgrund bester Handwerkskunst bei der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) weit vorne angezeigt werden, aber dem Suchenden auf den ersten 12 Seiten selten brauchbare Erkenntnisse bringen.


Der Trend geht so immer weiter in Richtung "Klein aber fein", womit bei Suchmaschinen einerseits ein lokaler Bezug gemeint ist oder aber spezielle branchen- bzw. themenorientierte Nischenanbieter. Erste sinnstiftende Anbieter sind dabei z. B. Preissuchmaschinen, Handwerker- / Diensleistungssuchmaschinen oder themenorientierte Meta-Suchmaschinen.


Einen Überblick über die neuste Entwicklung gibt Monika Gatzke bei ECIN , über die "Vertikalität" berichtet auch ECIN ...


In Suchmaschinen geht der Blick bei den Suchergebnissen von links oben nach links unten und von dort wieder rechts hoch zum Bildschirmrand. Die ersten drei aufgelisteten Suchergebnisse erhalten dabei volle 100 % der Aufmerksamkeit, Platz 4 bekommt immerhin noch 85 % und der Rang 10 wird gerade noch von 20 % der "Blicke" beachtet.


Interessant: Bezahlte Treffer oberhalb der "echten" Suchergebnisse finden zwar erstaunliche 80 bis 100 % (!) Beachtung ... aber die rechte Seite der "sponsored Links" fängt nur mit 50 % an um dann schnell in die Bedeutungslosigkeit abzufallen.


Über eine Studie von Eyetools berichtet ECIN ...


11.03.2005

So ... gerade sind wir vom 2. Guerilla-Marketing-Kongress in Köln heimgekehrt. Unsere Stimmung ist so wie zur Zeit das Wetter: Durchwachsen und regnerisch.


Die Organisation durch Thorsten Schulte vom Guerilla-Marketing-Portal und die Europa Fachhochschule war prima, bis auf Kleinigkeiten hat alles geklappt. Wenn man bedenkt, dass die ganze Angelegenheit von Freiwilligen auf privater Basis durchgeführt wurde, kann ich nur sagen: Weiter so. Wir sind auch 2006 gerne wieder dabei.


Aber ... bei einigen Referenten hätte ich mir allerdings etwas mehr Mühe bei der Vortragsvorbereitung gewünscht. In Zukunft bitte nicht mehr einfach den Standard-Marketing-Workshop-Vortrag verwenden und die "überflüssigen" Folien mangels Redezeit oder Publikumsinteresse dann im Tiefflug überspringen. Das mag zwar durch die Mehrfachnutzung von Powerpoint-Präsos durchaus effizient sein und so natürlich auch dem Guerilla-Marketing-Gedanken entsprechen ... ich persönlich empfand das aber als wenig respektvoll den (teilweise weit angereisten) Teilnehmern gegenüber.  Ach so ... die permanente Werbung in eigener Sache muss wohl anscheinend sein ... oder war ich etwa der Einzige, den das gestört hat?


Aufgefallen ist mir erneut die Polarisierung der "Guerilla-Marketing-Szene". Während ein Teil der Referenten Guerilla-Marketing überwiegend auf Effekthascherei und "Aufmerksamkeit erzielen" reduziert (speziell die Jungens aus den Werbeagenturen mit dem Motto: "Tue Überraschendes und rede darüber"), ist es für andere wiederum eher eine strategische Vorgehensweise, bei der versucht wird, mit einem kleinen Budget die größtmögliche Wirkung zu erzielen ... in dem man sein Low-Budget-Marketingbudget nur für wirkungsvolle Maßnahmen ausgibt und nicht durch Massenmarketing das schöne Geld mit der Gießkanne streut und so verschwendet. Eine klare und allgemein akzeptierte Begriffsdefinition gibt es immer noch nicht ... vielleicht der wesentliche Grund, weshalb "das Guerilla-Marketing" noch weit von breiter Akzeptanz entfernt ist. Mein Erkenntnisgewinn nach 6 Fachvorträgen und 8 Stunden Guerilla-Marketing-Kongress: 


Guerilla-Marketing = viel zu oft nur alter Wein in neuen Schläuchen!


10.02.2005

Gratis: Neue aktualisierte Fassung unseres kostenlosen eBooks "Online-Marketing-Tipps" (PDF-Datei 160 KB) verfügbar unter:

Geänderte Bereiche: [Hochwirksame ÖffentlichkeitsarbeitWeblogs, [Partner Links] 


Die Suchmaschine Google kennt und nutzt vermutlich (fast) jeder Internet-Nutzer. Viele haben auch schon von Googles PageRank einer Webseite gehört, der um so höher ist, je mehr wichtige andere Seiten auf die eigene Seite verlinken. Je höher der PageRank, desto besser die Platzierung innerhalb der Suchergebnisse.

Hier finden sich sehr ausführliche (deutsche) Informationen von Markus Sobek über das PageRank-Verfahren von Google, die sich jeder Website-Betreiber einmal durchlesen sollte.


09.02.2005

Nachdem nun fast alle "drin" sind - und die die drin sind anscheinend auch alle ein Weblog haben - wird es auch für mich allerhöchste Zeit, hier in dem gandke marketing & software blog meine unmaßgebliche Meinung zu Themen rund um Online-Marketing, Guerilla-Marketing, Web-Marketing, Internet-Marketing, eBusiness, Business-Development, ERP-Software (kaufmännische Software) und auch .NET-Software-Entwicklung (speziell DNN, das geniale Web-Portalsystem DotNetNuke) kund zu tun.

Mein Fokus ist "Mit und im Internet Geld verdienen und neue Geschäfte aufbauen."


Da gerade das Low-Budget-Marketing (wo geht das besser als im Internet) für Existenzgründer hochinteressant ist, gibt es hier auch den ein oder anderen Tipp für frischgebackene Jungunternehmer.


Allerdings ... da ich viel im Web unterwegs bin, wird sich hier einiges an interessanten Links und Beiträgen anhäufen. Also ruhig ab und zu mal reinschauen und gerne kommentieren ...

Michael Gandke




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