Interimsmanagement
Kaufen Sie immer gleich ein Strandhotel, nur weil Sie Badeurlaub machen wollen?

Jedes Unternehmen kommt im Laufe der Zeit immer wieder an Wendepunkte, an denen grundlegende Entscheidungen getroffen oder Bereiche fokussiert werden müssen, die die zukünftige Geschäftsentwicklung maßgeblich beeinflussen.

Sie sind jetzt an diesem Punkt?

Wenn es noch nicht soweit ist, finden Sie nachfolgend gute Argumente für den Einsatz eines Interimsmanagers:

Es gibt viele gute Gründe, warum ein Interimsmanager sinnvoll ist!

Auch bei Gandke & Schubert, einem Softwarehaus in Mönchengladbach und einem der Marktführer für kaufmännische Software, kamen solche wichtigen Entscheidungen häufig vor. Dazu Michael Gandke, einer der beiden Gründer:

Wir überlegten zwar bei jeder dieser Entscheidungen, ob wir das Wissen und die Beratung externer Spezialisten in Anspruch nehmen sollten, entschieden uns aus mehreren Gründen aber meistens dagegen:

  • Tagessätze der Consultants waren mit bis zu 3.000,- € / Tag immens hoch.
  • Die Umsetzung der neuen Erkenntnisse lag trotzdem noch bei uns.
  • Ein Erfolg der Aktion war trotz hoher Kosten somit nicht garantiert.

Der Berater hätte nach der Bestandsaufnahme und anschließender Analyse und Dokumentation des Problems lediglich eine Empfehlung ausgesprochen. Für die Umsetzung der "guten Ratschläge" hätten wir einen Mitarbeiter abstellen oder sogar einen neuen Mitarbeiter einstellen müssen. Damit uns bei der Umsetzung keine Fehler unterlaufen, hätte der Berater (gegen ein fettes Entgelt) diese Umsetzungsphase in Form von regelmäßigen Reviews gerne begleitet.

Die Gesamtkosten dafür wären immens gewesen und durch die vielen Beteiligten (mindestens aber ein "Handlanger" und sein Berater) hätten wir eine unnötige Komplexität aufgebaut, die dem eigentlichen Problem nicht angemessen war.

Heute wissen wir aus guter Erfahrung, dass - und wie - das auch ganz anders laufen kann. Neugierig geworden?

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Keine Marktchancen verpassen!

Die eine oder andere Marktchance mussten wir so mangels Ressourcen oder Know-how vorbeiziehen lassen und wir nutzten einige gute Chancen nicht, unser Geschäft weiter auszubauen.

Kernproblem war aber, dass uns Beratung und "Empfehlungen" damals nicht weitergebracht hätten. Wie in so vielen jungen, dynamischen und innovativen Unternehmen wuchs uns als Unternehmensgründern mit zunehmendem Erfolg die ebenfalls zunehmende Komplexität des operativen Tagesgeschäfts über den Kopf.

Wir konnten nicht lange über die Probleme reden, sondern mussten zügig Lösungen umsetzen. In kleineren Betrieb wir waren damals etwa 20 Mitarbeiter herrscht für gewöhnlich nicht gerade ein Überfluss an Ressourcen und Talenten und es war einfach kein Mensch in der Lage, sich neben dem Tagesgeschäft auch noch um zusätzliche neue Geschäftsideen oder neue Marketingkonzepte, Fachhändler oder Vertriebskonzepte zu kümmern. Wenn überhaupt, wurde das stiefmütterlich neben den anderen Aufgaben "erledigt"... was man den "Lösungen" dann leider häufig anmerkte. Dieser Phase der Ressourcenknappheit entsprang unsere hauptsächliche Begeisterung für das 80/20-Prinzip.

Damals hätten wir uns ähnlich dem "Geist aus der Flasche" - einen Typen gewünscht, der immer bei Bedarf zu uns kommt, sich unsere Sorgen oder Ideen anhört, durch sein Spezialwissen sofort kapiert was wir wollen und schnell gute Ideen hat, wie man diese Aufgabe umsetzen könnte."

Sind die Ideen vom Interimsmanager gut und durchführbar, beginnt er umgehend damit, diese Dinge in die Tat umzusetzen.

Ist ein Bereich aufgebaut, eine Idee oder ein Projekt umgesetzt und etabliert, werden bestehende Mitarbeiter qualifiziert und mit dem Bereich vertraut gemacht. Der "Manager auf Zeit" packt seine Sachen und kann sich der nächsten Herausforderung widmen.

Dieser moderne "Flaschengeist" hat einen Namen: Interimsmanager.

Interimsmanager - Spezialisten auf Zeit - Manager auf Zeit

Durch immer mehr verschlankte Strukturen (Lean-Management, Reduzierung von Overhead) wird die Personaldecke in Unternehmen dünner. Kein Unternehmen kann es sich heutzutage noch leisten, Mitarbeiter auf schwammigen und undefinierten Positionen sitzen zu haben. Ersatz für ausscheidende Mitarbeiter wird nicht eingestellt und Reserven für Sonderausgaben sind außerhalb der Budgets kaum vorhanden. Verbleibende Mitarbeiter haben zudem keine Zeit oder kein Know-how mehr für "Sonderaufgaben" oder zur Problemlösung.

Die Lösung dieser Probleme kann ein so genannter "Interimsmanager" sein, also ein Manager auf Zeit (lateinisch Interim = Zwischenzeit). Er übernimmt zeitlich befristet eine klar definierte Führungsaufgabe und arbeitet auf Honorarbasis. Ganz nach dem Motto: "Wer kauft schon ein Hotel, wenn er mal Strandurlaub machen will?" verfolgt er den Slogan "Wer baut schon mühsam Spezialwissen auf, wenn er es nur einmal und zügig benötigt wird?". Ein Interimsmanager verkauft sein Spezialwissen und seine langjährige Erfahrung. Genau genommen verkauft er die Lösung unserer Probleme, die er deshalb so schnell umsetzen kann, weil er langjährige Berufserfahrung hat und Experte auf seinem Gebiet ist.

Der Interimsmanager

  • Ist selbständiger Unternehmer, der finanziell weitgehend abgesichert ist
  • keine Lust mehr auf das langweilige operative Tagesgeschäft
  • Unabhängigkeit und neue interessante Herausforderungen sind seine wichtigsten Motive
  • Wird ausgewählt wegen seiner hohen Eignung für eine bestimmte Aufgabe

Seine Skills:

  • Lust an der kontinuierlichen Herausforderung
  • Blick für Zusammenhänge, Konzentration auf das Wesentliche
  • Ausgeprägte Führungsqualitäten
  • Unternehmerisches Denken
  • Hohes Motivationsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit und teamfähig
  • Viel Geduld und Stressresistenz
  • Frustrationstoleranz

Gründe weshalb man Interimsmanager wird

Häufig rutscht man durch Zufall, z. B. durch einen Jobverlust im Rahmen von Betriebsverschlankungen in die Rolle des Interimsmanagers. Wieder andere fühlen sich in Ihrer Job-Tretmühle gefangen und möchten unabhängig und selbständig sein. Leider gibt es aber auch genug Kandidaten, die aufgrund mangelnder Kompetenz im Job gescheitert sind - die so genannten "Low-Performer" - und jetzt als Berater oder Interimsmanagerauf die Menschheit losgelassen werden.

"Ein brauchbarer Interimsmanager ist ein Unternehmertyp und gestandener Macher, der durch jahrelange Berufstätigkeit einen großen Erfahrungsschatz hat, der es ihm erlaubt, Probleme ohne lange Einarbeitung schnell und effektiv anzugehen."

Normalerweise haben sich erst ab einem Alter von 40 Jahren und nach mehreren beruflichen Stationen ausreichend Fachwissen und Führungsqualitäten aufgebaut. Sein langjähriger Lebenslauf spricht für sich und vor allem für die neuen Aufgaben.

Als Außenstehender identifiziert der Interimsmanager Probleme leichter und kann besser durchgreifen, weil er vor "heiligen Kühen" keine Ehrfurcht, vor unangenehmen Aufgaben keine Scheu hat und direkt an den Hebeln der Macht positioniert wird. Von Mitarbeitern wird er selten als Konkurrenz angesehen, da seine Mitarbeit befristet und projektbezogen ist. Er ist vergleichbar mit einem Lotsen, der nach getaner Arbeit von Bord geht. Das Lob und die Erfolge kassieren Kapitän und Mannschaft.

Vorteile eines Interimsmanagers gegenüber einem Consultant

Ähnlich wie ein Unternehmensberater (Consultant) analysiert und erstellt ein Interimsmanager Konzepte. Aber im Gegensatz zum Consultant, der lediglich Empfehlungen ausspricht, liegt der Schwerpunkt beim Interimsmanager danach auf der Umsetzung der gefundenen Lösung.

Consultants sind häufig junge Hochschulabgänger... voll gestopft mit Theorie und wenig Berufserfahrung. Consultants erarbeiten Lösungsvorschläge und tragen keine Verantwortung für die spätere Umsetzung. Das ist manchmal auch besser so!

Interimsmanager sind dagegen gestandene Führungskräfte, die in ihrer langjährigen Berufslaufbahn schon fast alles gesehen und miterlebt haben, worüber sie reden! Ein Interimsmanager hat klare Führungsverantwortung und soll Weisungen erteilen.

Einsatzgebiete vom Interimsmanager als Manager auf Zeit

Üblicherweise kommen die Manager auf Zeit in folgenden Bereichen zum Einsatz:

Lücke schließen, die durch Ausfall einer Führungskraft entstanden ist, bis diese Stelle wieder besetzt ist.

Spezialaufgaben (einmalig) durchführen, wenn die Vorhaltung von Spezialwissen für kleinere Unternehmen zu teuer wäre. Besonders kleine und mittlere Unternehmen können schon aus Renditegesichtspunkten heraus nicht das gesamte Spektrum eventuell benötigter Führungskräfte vorhalten.

Änderungen (Aufgaben & Projekte) durchführen, die ein Unternehmen zielgerichtet verändern sollen (Change-Management). Gerade "Veränderungen" können aber ein sehr unangenehmer Job sein, die hohe Rückendeckung durch den Auftraggeber erfordert.

Hauptaufgabe: Know-how-Transfer!

Den nachhaltigen Erfolg der Maßnahmen des Interimsmanagers garantiert erst der Know-how-Transfer... also kauft man selten "nur" benötigtes Spezialwissen ein. Erst danach spielt Flexibilität und Kostenkontrolle eine Rolle. Vorteile:

  • Expertenwissen / langjährige Erfahrung in mehreren Unternehmen
  • Know-how-Transfer
  • Schnelle (sofortige) Verfügbarkeit
  • Flexibilität, Einsatzdauer von wenigen Tagen bis mehrere Monate
  • Neue Impulse, Objektivität, keine Ehrfurcht vor "heiligen Kühen"
  • Keine Betriebsblindheit, Probleme werden leichter identifiziert
  • Transparente und kalkulierbare Kosten

Der Interimsmanager ist eine Persönlichkeit, die Veränderungen nicht nur initiieren sondern auch umsetzen kann! Gefordert ist der Macher, der bei einem neuen Einsatz anhand des Problems kurzfristig (ohne lange Einarbeitungszeit) ein Konzept erstellt, sofort Maßnahmen umsetzt und zielgerichtet und schnell erste Erfolge zeigt.

Untätigkeit kommt Unternehmen deutlich teuer als ein Interimsmanager

Auch wenn die Tagessätze für Interimsmanager zwischen 800,- und 2.500,- € liegen, Spesen kommen noch dazu, ist es meistens noch deutlich teurer für ein Unternehmen, untätig zu sein, dringend nötige Veränderungen auszusitzen oder Geschäftschancen zu verschlafen.

Ist erstmal ein Bedarf für einen Spezialisten erkannt, kann sich das Unternehmen in diesem Bereich durch Know-how-Transfer und gekonnt durchgeführte Projektarbeit deutlich besser positionieren.

Die auf den ersten Blick hohen Tagespreise werden zudem dadurch relativiert, dass eine Kündigung durch den Auftraggeber jederzeit taggenau möglich ist und zusätzliche Lohnnebenkosten, Sozialleistungen und kostspielige Abfindungen nicht anfallen. Weiterhin sind teilweise auch erfolgsabhängige Prämien bis zu 30% möglich und minimieren das Kostenrisiko weiter.

So geht ein Interimsmanager vor

Die verschiedenen Phasen eines Projektes oder einer Aufgabe sehen in der Regel folgendermaßen aus:

Wichtigste Voraussetzung für einen Einsatz und erster Schritt dorthin ist die klare vorherige Analyse der IST-Situation im anfordernden Unternehmen. Die Anforderungen oder das Problem und das zu erreichende Ziel werden beschrieben und schaffen Klarheit über Qualifikation, Dauer und Kosten des Einsatzes. Je genauer in dieser Phase gearbeitet wird, desto weniger Missverständnisse und Überraschungen wird es später geben. Auch die genaue Rolle des Interimsmanagers wird hier bereits definiert.

Danach wird der passende Interimsmanager über Empfehlungen oder aus einem Pool verschiedenartiger Profile herausgesucht. Neben der schnellen Verfügbarkeit wird dabei eine Überqualifikation des Interimsmanagers angestrebt, die es ihm erlaubt, sich schnell ohne lange Einarbeitungszeit ganz auf die zu erfüllende Aufgabe zu konzentrieren.

Gemeinsam wird nun, aufbauend auf der ersten IST-Analyse, das Problem konkret untersucht, analysiert und Lösungsvorschläge aufgebaut. Häufig stehen zur Analyse zusätzliche Berater oder auch Seniorpartner zur Verfügung. Anhand der konkret ausgemachten Lösung wird nun eine Roadmap (Aktionsplan) mit den zu erreichenden Zielen, dem Zeitplan, dem zur Verfügung stehenden Budget und der genauen Rolle und Verantwortung des Interimsmanagers aufgestellt.

Nach Aufnahme der operativen Tätigkeit, die meistens innerhalb von zwei Wochen aufgenommen wird, steht der Vertrauensaufbau an erster Stelle. In Gesprächen mit Kollegen untersucht der Interimsmanager einerseits die möglichen Probleme und Lösungen und macht andererseits den Mitarbeitern klar, dass er aufgrund der begrenzten Einsatzdauer an keinen "Stühlen sägt". Diese enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern ist extrem wichtig: Ein erfolgreicher Interimsmanager ist immer ein Teamplayer.

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