20.11.2005

Unsere Suchmaschinen-Marketing & Internet-Marketing-Tipps zum Thema „Was ist zu tun, damit eine Website verkauft“ sind mittlerweile über 15.000 heruntergeladen worden. Für uns erst recht ein Ansporn, jetzt in aktualisierter Fassung noch stärker auf das eigentliche Hauptproblem vieler Webauftritte einzugehen:


Jeder Webauftritt hat Besucher. Sei es über Treffer in den Suchmaschinen oder aber „zur Not“ über bezahlte Suchtreffer (sponsored links) z. B. bei Google AdWords, Yahoo/Overture oder Miva. Es ist fast immer leicht möglich, ein Google-AdWords-Konto so zu optimieren, dass die Besucherzahlen deutlich zunehmen und qualifiziertere Besucher auf die Website kommen. Wenn man einige grundlegende Dinge beachtet und Suchbegriffe thematisch organisiert, wird sich die Klickrate der Anzeigen zwangsläufig verbessern. Zukünftige Besucher erhält man dann entweder zu (deutlich) geringeren Klickpreisen, oder die Position wird bei gleichen Klickpreisen besser, was wiederum mehr Besucher (zum alten Gesamtpreis) bedeutet. Das ist sicherlich sehr schön! Was aber ist, wenn kaum ein Besucher kauft?


Geld verdient wird nicht mit Besuchern, sondern mit Kunden!


Die meisten Webauftritte, die wir zwecks Verbesserung des Suchmaschinen-Marketing zu Gesicht bekommen, machen es ihren Besuchern viel zu schwer Kunde zu werden? Schon ein Klick zu viel, eine „fehlerhafte“ Ansprache oder eine fehlende Information über den Bestellvorgang vertreibt Besucher auf die Seiten der Konkurrenten.


Die drei wichtigsten Kriterien, um aus einem flüchtigen Besucher einen Kunden zu machen sind …



  • Vertrauen gegenüber dem (unsichtbaren) Unternehmen aufbauen
  • Kein „Blabla“, sondern auf ein Bedürfniss eingehen und dann konkrete Angebote machen
  • mit klaren Handlungsaufforderungen „den Kunden an die Hand nehmen“

Ein verkaufsoptimierter Webauftritt (Landing-Page) konzentriert sich nur auf ein einziges Ziel … einen neuen Kunden zu gewinnen. Alles Überflüssige wird entfernt, aber alles dafür Nötige muss vorhanden sein. Genau daran scheitern fast die meisten Webauftritte. Wie dieser Mechanismus funktioniert, beschreibt unser eBook:


Hier ist der direkte Link zu kostenlosen 23 Seiten Suchmaschinen-Marketing & Internet-Marketing eBook (PDF-Datei, 170 KB).


25.10.2005

In den USA setzt laut Computerwoche gerade (bzw. mal wieder) die Diskussion darüber ein, ob und wie böse Blogs sind. Speziell befürchten börsenorientierte Unternehmen, dass in den Weblogs der Mitarbeiter interne Betriebsgeheimnisse öffentlich werden. Zweiter Kritikpunkt ist der hohe Zeitbedarf für das Lesen oder Schreiben der Weblogs während der Arbeitszeit. Mal abwarten, wann das nach Deutschland überschwappt …


18.10.2005

Michael Gandke und Daniel Müller (beide Mönchengladbach) sind von Google als „Google Advertising Professional“ zertifiziert worden und dürfen nun das Google Advertising Professional-Logo führen. Neben einem umfangreichen Test muss als Vorrausetzung für den Google Advertising Professional ein AdWords-Konto für 90 Tage mit Mindestausgaben von $ 1.000,- verwaltet werden.


Michael Gandke gründete 1988 mit 200,- DM Startkapital das Softwarehaus Gandke & Schubert. Durch cleveres Guerilla-Marketing und Nutzung moderner Online-Medien wurde G&S mit über 60 Mitarbeitern, fast 300.000 Anwendern und mehr als 700.000 Installationen der GS-Programme (GS-Auftrag, GS-FIBU, GS-Adressen, WISO-Buchhaltung, WISO-Auftrag …) einer der Marktführer für kaufmännische Software. Seit 1989 „online“, ab 1995 im Internet aktiv, war cleveres Online-Marketing wichtiger Baustein für den Erfolg von G&S. Nach dem Verkauf von G&S entwickeln er und das Team der gandke marketing & software gmbh Webanwendungen unter ASP.NET / DotNetNuke und sorgen mit Suchmaschinen-Marketing und verkaufsoptimierten Webauftritten dafür, dass seine Kunden ihre Möglichkeiten im Internet konsequent ausnutzen, um neue Kunden zu gewinnen.


Mit Google Adwords und der Kampagnen-Optimierung beschäftigen sich Michael Gandke und Daniel Müller bereits seit den Anfängen im Jahre 2002. Durch nun weiter vertiefte Kenntnisse und die Anforderungen der Qualifizierung durch Google wird für Kunden durch die Zertifizierung als Google Advertising Professional die professionelle und effiziente Durchführung von Werbekampagnen mit Google-AdWords sichergestellt. Weitere Informationen zum Google Advertising Professional finden sich hier, zur Optimierung von Google-Adwords-Kampagnen hier

Als AdWords Agentur sind wir von Google zertifiziert als Google Qualified Company, 

was die professionelle und effiziente Durchführung von Kampagnen mit Google-AdWords sicherstellt

Michael Gandke (Google Advertising Professional – Adwords Agentur)


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17.10.2005

Oft zählt die Empfehlung eines Freundes bei der Kaufentscheidung mehr als bunte Werbeprospekte, Plakate oder Flyer. Nur wie können Unternehmen diese Mundpropaganda (Virales Marketing = Verbreitung schnell wie ein Virus) strategisch zur Verkaufsförderung einsetzen und gewinnbringend nutzen? Welches Marketing-Potenzial hat Virales Marketing dabei auf der einen Seite, welche unerwünschten Effekte auf der anderen Seite?


Diese Fragen erörtert Sascha Langner – seit Jahren bekannt durch sein hervorragendes Internet-Marketing-Magazin MARKE-X – in seiner Buchneuerscheinung „Viral Marketing“


Aus dem Inhalt:




  • Was ist virales Marketing?


  • Grundlagen: Memetik, soziale Netzwerke und Mund-zu-Mund-Propaganda


  • Kernelemente eines Marketingvirus


  • Planung und Umsetzung von viralen Kampagnen


  • Erfolgsmessung und -auswertung


  • Fallbeispiele und Case Studies aus der Praxis – erfolgreiche (und nicht erfolgreiche) Kampagnen aus Deutschland, Großbritannien und den USA


  • Viral Marketing einmal anders: Gerüchte und Negativmeldungen


  • Virale Taktiken, die jedes Unternehmen sofort einsetzen kann

Zielgruppe:




  • Geschäftsführer in kleinen und mittelständischen Unternehmen


  • Marketing-Verantwortliche und -Interessierte in kleinen und mittelständischen Unternehmen


  • Selbstständige und Freiberufler

Drei Hörproben finden sich hier:


1. Grundlagen: Wie entsteht Mundpropaganda?


2. Was ist Viral Marketing?


3. Praxisbeispiele für Viral Marketing


24.08.2005

Kleine und mittlere Unternehmen haben laut einer Studie immer noch Angst vor dem Internet und nutzen ihr Online-Marketing-Potential im Internet noch lange nicht konsequent aus.


Das deckt sich auch mit unserer Erfahrung bei den betreuten Unternehmen. Anfänglich musste jedes Unternehmen eine Homepage im Internet haben, „weil die anderen auch eine haben“. Teil der Marketing-Strategie oder gar des Marketing-Mix war das Internet aber nie … höchstens halbherzig. Bestensfalls kommt es zu einem Relaunch der Webseiten, bei dem modische Aspekte im Design geändert werden. Leider bleibt viel zu oft der Content oder die Suchmaschineneignung auf der Strecke. Aber ohne eine „leckere“ Aufbereitung der Inhalte interessieren sich auch die Suchmaschinen nicht für die Seiten und das Unternehmen bleibt im Internet weiterhin fast unsichtbar. Aufwand umsonst bzw. in die falsche Richtung investiert.


Zwar wird jetzt auch bei kleineren Unternehmen oder Freiberuflern zunehmend in bezahlte Suchmaschinenpositionen (Google AdWords, Overture, Espotting) investiert, aber mangels Know-how wird dabei häufig für die falschen Keywords zuviel Geld bezahlt. Nicht selten spielt die persönliche Eitelkeit des Chefs die entscheidende Rolle bei der Online-Marketing-Strategie: Er will sich bei bestimmten Keywords auf der ersten Seite sehen oder deutlich vor den direkten (verhaßten) Konkurrenten liegen. So balgen sich zwei oder drei Firmen bei Google AdWords für Klickpreise über 3,- € um vordere Plätze, die Kosten pro Conversion liegen bei über 150,- € und Google freut sich ’nen Wolf. Sinnvollere Keywords in kleinen lukrativen Nischen werden dann mangels Budget nicht mehr genutzt, obwohl dort die Kosten pro Conversion bei unter 3,50 € liegen.


Und selbst wenn dann Besucher auf die Homepage finden, müssen diese erst lange hilflos herumklicken, um zu einem gewünschten Ergebniss zu kommen. Über den ganzen modischen und grafischen Schnickschnack wurde ganz vergessen, den Besucher bei seinen Bedürfnissen abzuholen und ihn mittels optimierter Landing-Page zu einer gezielten Reaktion (Kauf, Lead, Anfrage, eMail-Adresse abliefern) zu motivieren. Dann wird sich auf einmal gewundert, warum so viele Besucher so wenig kaufen …


Wie gerade KMU und Freiberufler ihre Möglichkeiten im Internet konsequent ausnutzen können, geben wir gratis auf 22 Seiten in unserem kostenlosen eBook „Internet-Marketing-Tipps“ zum Besten … Einfach mal reinschauen.


04.08.2005

Meine Internet-Marketing-Tipps zum Thema „Was ist zu tun, damit eine Website verkauft“ gibt es jetzt in neuer aktualisierter Fassung. Hauptsächliche Erweiterungen:



  • Keyword-Analyse / Begriffsraumanalyse
  • Suchmachinenoptimierung
  • Google-AdWords-Kampagnen
  • Landing-Page optimieren
  • Nutzenargumentation


Hier ist der direkte Link zu 22 Seiten Internet-Marketing eBook (PDF-Datei, 170 KB, kostenlos).


[viral marketing on] Bei Gefallen Weitergeben ausdrücklich erwünscht [viral marketing off]


:-S


22.07.2005

Das Internet hat einen starken Einfluss auf Kaufentscheidungen. Das ist nicht unbedingt neu und auch schon länger bekannt. Seit dem Weihnachtsgeschäft 2004 kann man fast von einer Wende im Einkaufsverhalten bei den Verbrauchern sprechen und der Online-Shop hat den Durchbruch endgültig geschafft.


Mittlerweile hat im Bewusstsein der Verbraucher das Internet den gleichen Stellenwert wie TV oder Printmedien, wie eine Untersuchung von DoubleClick zeigt, über die ecin berichtet. Untersucht wurden zehn Produktkategrieren (Auto, Consumer Electronics, Kreditkarten/Banking, Heimwerkerprodukte, Investments/Hypotheken, Filme, Körperpflege, rezeptpflichtige Arznei, Telekommunikationsdienste, Reisen). Die Website der Hersteller oder Dienstleister gehört für 80 % der Befragten zur ersten Anlaufstelle bei einer Informationsbeschaffung. In sieben der zehn Kategorieren sind für die Befragten Websites sogar wichtiger als Fernsehwerbung, um eine Kaufentscheidung zu treffen, was bei der oft gebotenen „Qualität“ der Werbespots im Fernsehen allerdings auch nicht weiter wundert!


Interessant ist, dass das Internet (genauer das World Wide Web) somit bereits zu seinem 12. Geburtstag einen gleichberechtigten Platz neben den anderen großen etablierten Marketing-Werkzeugen wie Fernsehen (TV) und Printmedien eingenommen hat. Da mittlerweile immer mehr Unternehmen auch die Vorteile des zielgruppengenauen Internet-Marketing und der automatisierten (sehr effizienten) Bestellprozesse mitbekommen, wird es nicht mehr lange dauern, bis ein noch größerer Anteil an Surfern nach der getroffenen Kaufentscheidung auch direkt zur Bestellung im gut präparierten Online-Shop schreitet. Eine riesige Spielwiese für cleveres Internet-Marketing. Aber gleichzeitig wird auch klar, dass Internet-Marketing professionell betrieben werden muss, um gegen Konkurrenten bestehen zu können. Mal eben seine Homepage ins Internet zu stellen … die Zeiten sind lange vorbei. Das bringt keine qualifizierten Besucher und erst recht keine zahlenden Kunden.


Spannend ist, dass in neun von zehn Kategorien der Faktor „Mundpropaganda“ die Kaufentscheidung deutlich beeinflusst, was lange nicht jeden freuen dürfte, weil dieser Faktor ja dummerweise nur wenig zu beeinflussen ist. Gerade das ist natürlich für Unternehmen, die ihr gesamtes Geschäft gerne zu 110 % durchplanen, um bloß keine Überraschung zu erleben, eine „Katastrophe“. Nicht jeder nämlich sieht in öffentlich geäußerten Kundenmeinungen eine Chance für kundenorientierte Weiterentwicklung der eigenen Produkte, sondern leider nur den „Störfaktor Kunde„.


Wer allerdings mit glaubwürdiger Öffentlichkeitsarbeit die Fäden der Online-PR – verbunden mit cleveren Guerilla-Marketing-Methoden – geschickt zieht, weiss auch den Faktor Mund-zu-Mund-Propaganda geschickt für seine Zwecke einzusetzen.


22.06.2005

Weblogs bieten die einfache Möglichgkeit, eigene Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen mit anderen Internet-Nutzern zu teilen. Die Qualität reicht dabei von „Gott-oh-Gott“ bis „perfekt“. Auch die Einsatzgebiete erstrecken sich von „Äußerungen zu Gott und der Welt“ über stark fach- oder themenbezogene Weblogs (z. B. von Anwälten, Journalisten …) bis hin zu öffentlichkeitswirksamen Selbstdarstellungen von Unternehmen oder Freiberuflern. Durch die hohe Aktualität lieben Suchmaschinen Weblogs und belohnen die Beiträge mit guten Positionen auf den Treffereiten: Eine grosse Spielwiese für cleveres Internet-Marketing und Guerilla-PR.


Robert Chromow gibt bei akademie.de einen ausführlichen Überblick über das Thema Weblog: „So vielseitig sind Weblogs Bloggen für Noch-Nicht-Blogger“


22.05.2005

Jeder vierte deutsche Internet-Nutzer weiß mittlerweile, was mit dem Begriff Weblog bzw. Blog gemeint ist. Zur Meinungsbildung oder Informationssuche werden Weblogs bei den „normalen“ Internet-Nutzern aber nur zu 8 % genutzt, bei Weblogs-Fans schon zu über 40 %. Insgesamt spielen Weblogs damit zur Zeit in Deutschland noch eine eher untergeordnete Rolle. Mehr darüber bei ECIN zu der Studie von Proximity Deutschland

Interessant ist, dass zur Informationsbeschaffung eher Newsletter, andere Websites und Diskussionsforen verwendet werden. Das deckt sich mit meiner persönlicher Erfahrung … genau in dieser Reihenfolge beschaffe ich mir auch Informationen und bilde mir zu bestimmten Themen meine Meinung.

Die wenigsten Weblogs haben wirklich dauerhaft interessante Inhalte, oft genug packt man sich an den Kopf, was der ein oder andere Beitrag denn soll … aber das ist vermutlich sehr subjektiv. Der große Vorteil eines Weblogs liegt so eher im Bereich „Besucher gewinnen“ und „Traffic steigern„. Durch die Aktualität der Beiträge sind Blogs bei Suchmaschinen sehr beliebt und werden im Ranking (Position der Suchtreffer) fast immer bevorzugt. Wenn bestimmte Keywords gesucht werden, bekommt das Blog – genaugenommen einzelne Beiträge – so qualifizierten Traffic. Mit einem gut gepflegten Weblog gelangen so viele (neue) Besucher über Suchmaschinen auf einzelne Beiträge. Mehr Besucher ist der erste Schritt für cleveres Internet-Marketing.

Sind die Besucher erstmal auf der Seite, liegt es an jedem selbst, den Leuten weitere interessante Informationen in Aussicht zu stellen. In diesem Weblog bieten wir z. B. nach der „Fuß-in-der-Tür-Taktik“ unser kostenloses eBook mit Internet-Marketing-Tipps an, dass auch erfreulich oft über dieses Weblog abgerufen wird. Auch eine „Exit-Strategie“ über das Google AdSense-Programm kann sinnvoll sein, wenn man eine Alternative zum [Zurück]-Button des Browsers sucht.


19.04.2005

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und auszutauschen. Zu fast jedem Thema existieren unzählige Foren – also Nachrichtenplattformen, die Fragen und Antworten behandeln. Für Produkttests oder Preisvergleiche haben sich verschiedene neutrale Platttformen wie „ciao.de“ oder „dooyoo.de“ etabliert, in denen Benutzer der Produkte ihre Meinung zu den Produkten veröffentlichen und diese auch bewerten können. Das ist natürlich aufgrund der so möglichen „Meinungsmache“ eine hervoragende Tummelwiese für clevere Marketing-Cracks. Eine schöne Zusammenfassung über Internet-Marketing und wie man u. a. solche Foren nutzt, um mehr Besucher auf seine Website zu bekommen, steht bereits sehr ausführlich in meinem kostenlosen eBook Internet-Marketing-Tipps.


Die „allerneuste“ Masche findiger Werbeagenturen sei nun aber, sich als Privatpersonen zu tarnen und dann entweder Schleichwerbung in Foren zu machen, oder aber sogar gezielt die Produkte der Konkurrenz schlecht zu machen. Die Computerpartner berichtet über solche Vorfälle, die in der Computer-Bild „aufgedeckt“ wurden. Die Lümmel haben dabei sogar ihre IPs verschleiert, um nicht enttarnt zu werden.


Wer sich allerdings schon länger mit Online-Medien oder dem Internet beschäftigt, probierte solche hervorragenden Guerilla-Methoden zur Neukundengewinnung schon längst aus. Ab 1989 waren Mitarbeiter von meinem früheren Softwarehaus Gandke & Schubert (GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU usw.) regelmäßig in Mailbox-Foren wie z. B. dem FIDO-Net oder Zerberus unterwegs und beantworteten Fragen von Programmbenutzern oder stellten sich auch der Kritik der Anwender. Da wir immer als ganze Horde auftraten, häufig – selbstverständlich nur nach Feierabend –  auch als Privatperson, war es so recht leicht, die Stimmung und Kauflaune in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Viele Mitbewerber wussten damals noch nicht einmal von der Existenz solcher Mailbox-Netze. Ab 1995 setzen wir das in diversen eigenen und fremden Internet-Newsgroups natürlich fort … (z. B. news.gsn.de).


Auf diese Weise – nennen wir es mal „clever geförderte Mund-zu-Mund-Propaganda“ wurden hundertausende Programme verkauft, bevor wir 1998 überhaupt mal mit klassischer Printwerbung anfingen. Die bösen Buben, über die jetzt in der Computer-Bild berichtet wird, haben sich halt erwischen lassen. Eine Möglichkeit, solcher gezielter Schleichwerbung zu entkommen, ist z. B. bei Google in den „Groups“ nach Threads zu einem gewünschten Produkt zu suchen. Man erhält so viele Einträge in unterschiedlichen Foren und kann sich so ein deutlich objektiveres Bild machen, als bei den oft nur dümmlich-platten „Berichten“ auf den Preisvergleichs-PLATTformen. Ich persönlich kaufe kaum noch eine Produkt mehr, über dass ich nicht mindestens einige Zeit in diversen Foren recherchiert habe. Bis jetzt hat sich das bewährt. „Bewertungen“ auf PLATTformen beachte ich dagegen selten.


15.03.2005

Immer mehr Unternehmen nehmen seit dem „Jamba-Desaster“ Weblogs ernst oder fürchten sie sogar. In einem interessanten Artikel zeigt Jochen Voß im prmagazin (als PDF gefunden bei Martin Roell), dass man vor Weblogs doch keine Angst haben muß.


Voraussetzung ist aber ein offener Umgang mit Kommunikation und ehrliche glaubwürdige Öffentlichkeitsarbeit.


11.03.2005

So … gerade sind wir vom 2. Guerilla-Marketing-Kongress in Köln heimgekehrt. Unsere Stimmung ist so wie zur Zeit das Wetter: Durchwachsen und regnerisch.


Die Organisation durch Thorsten Schulte vom Guerilla-Marketing-Portal und die Europa Fachhochschule war prima, bis auf Kleinigkeiten hat alles geklappt. Wenn man bedenkt, dass die ganze Angelegenheit von Freiwilligen auf privater Basis durchgeführt wurde, kann ich nur sagen: Weiter so. Wir sind auch 2006 gerne wieder dabei.


Aber … bei einigen Referenten hätte ich mir allerdings etwas mehr Mühe bei der Vortragsvorbereitung gewünscht. In Zukunft bitte nicht mehr einfach den Standard-Marketing-Workshop-Vortrag verwenden und die „überflüssigen“ Folien mangels Redezeit oder Publikumsinteresse dann im Tiefflug überspringen. Das mag zwar durch die Mehrfachnutzung von Powerpoint-Präsos durchaus effizient sein und so natürlich auch dem Guerilla-Marketing-Gedanken entsprechen … ich persönlich empfand das aber als wenig respektvoll den (teilweise weit angereisten) Teilnehmern gegenüber.  Ach so … die permanente Werbung in eigener Sache muss wohl anscheinend sein … oder war ich etwa der Einzige, den das gestört hat?


Aufgefallen ist mir erneut die Polarisierung der „Guerilla-Marketing-Szene„. Während ein Teil der Referenten Guerilla-Marketing überwiegend auf Effekthascherei und „Aufmerksamkeit erzielen“ reduziert (speziell die Jungens aus den Werbeagenturen mit dem Motto: „Tue Überraschendes und rede darüber“), ist es für andere wiederum eher eine strategische Vorgehensweise, bei der versucht wird, mit einem kleinen Budget die größtmögliche Wirkung zu erzielen … in dem man sein Low-Budget-Marketingbudget nur für wirkungsvolle Maßnahmen ausgibt und nicht durch Massenmarketing das schöne Geld mit der Gießkanne streut und so verschwendet. Eine klare und allgemein akzeptierte Begriffsdefinition gibt es immer noch nicht … vielleicht der wesentliche Grund, weshalb „das Guerilla-Marketing“ noch weit von breiter Akzeptanz entfernt ist. Mein Erkenntnisgewinn nach 6 Fachvorträgen und 8 Stunden Guerilla-Marketing-Kongress: 


Guerilla-Marketing = viel zu oft nur alter Wein in neuen Schläuchen!


14.02.2005

Ein wichtiger Bestandteil vernetzter Marketingarbeit in Unternehmen ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In kleinen Unternehmen ist diese häufig Aufgabe des Inhabers. Ideal ist natürlich, wenn man sich einen eigenen Presseverteiler anlegt. Das kann je nach Branche sehr aufwändig werden, lohnt sich aber wegen persönlicher Ansprechpartner in den Redaktionen durchaus!

Alternativ oder zusätzlich bieten sich diverse Pressedienste an, die die Verteilung von Pressemitteilungen an Redaktionen übernehmen. Eine informative Aufstellung diverser Pressedienste und Redaktionsverteiler findet sich hier bei akademie.de … Auch die Vor- & Nachteile einzelner Dienste (hohe Reputation bei Redakteuren, dafür teuer vs. Massenverteiler, dafür umsonst) werden ausgiebig angesprochen.


12.02.2005

Weblogs (Onlinetagebücher) im Internet verbreiten sich rasant und werden in Suchmaschinen weit vorne geführt. Kritische Beiträge können so schnell das Image von Unternehmen bedrohen. Hier zwei interessante Beiträge dazu auf dem Guerilla-Marketing-Portal:   

Joachim Scholz in werben und verkaufen Nr. 5/2005

Nico Zorn in aquisa 02/2005


10.02.2005

Gratis: Neue aktualisierte Fassung unseres kostenlosen eBooks „Online-Marketing-Tipps“ (PDF-Datei 160 KB) verfügbar unter:

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