31.05.2012

Wenn Sie einen eigenen Online Shop betreiben, haben Sie hoffentlich nicht erst hier und jetzt zum ersten Mal von der so genannten „Button Lösung“ gehört. Die Regelung zur Bekämpfung von unabsichtlich abgeschlossenen Abos und versehentlichen Einkäufen im Internet betrifft – allein schon aufgrund der heute noch eher unüblichen Formulierungen, die darin gefordert werden – mehr oder weniger jedes Shopsystem und so sind auch beinahe alle Betreiber in der Pflicht, konkrete Anpassungen an der Gestaltung des Checkout-Prozesses vorzunehmen.

Was muss geändert werden?

Die Anforderungen bedeuten in den meisten Fällen konkret, dass die Schaltfläche zum Abschluss des Einkaufs in einem Online Shop mit einem neuen Text versehen werden müssen, denn das allzu übliche „Bestellung abschließen“ und entsprechende Varianten reichen dann nicht mehr aus.

Stattdessen sind Formulierungen wie „kostenpflichtig bestellen“, „zahlungspflichtigen Vertrag schließen“ oder auch „kaufen“ erforderlich, um eindeutig darauf hinzuweisen, dass bei diesem Vorgang Kosten im Spiel sind.

Umsetzung in Collmex

Wenn Sie nach wie vor das Standardtemplate einsetzen, müssen Sie gar nichts tun, denn hier ist bereits seit längerer Zeit die Beschriftung der Schaltfläche auf der letzten Seite des Verkaufsprozesses mit einer der vorgeschlagenen Bezeichnungen („Zahlungspflichtig bestellen“) versehen.

Weiterlesen… »


18.04.2009

Obwohl Google-Adwords Anzeigen pausiert sind, können diese noch weiterhin erscheinen. Aktuell gibt es das Problem bei Adwords, dass alte Anzeigen (z. B. wenn eine Kampagne kopiert und die alte pausiert wurde) weiterhin erscheinen. Zwar nicht auf der Suchseite, allerdings dann, wenn unten rechts auf „Mehr Anzeigen >>“ geklickt wird.

Zwar werden laut Aussage von Google keine Klicks berechnet und die Techniker arbeiten an der Beseitigung des Problems, aber gerade im Falle von Abmahnungen ist diese Macke nicht ganz unproblematisch:

Wenn ein Adwords-Inserent im Rahmen einer strafbewehrten Unterlassungserklärung „abgemahnt“ wird und Anzeigentexte ändern muss, unterschreibt er halt auch, dass die gerügten Anzeigentexte ab einem bestimmten Stichtag nicht mehr erscheinen! Erscheinen die alten Anzeigentexte weiterhin, ist (im sogn. Wiederholungsfall) in der Regel eine hohe Strafe fällig – deshalb ja auch „Strafbewehrte Unterlassungserklärung“. Üblicherweise sitzt nun der gegnerische Abmahnanwalt nach der Fristsetzung zusammen mit zwei weiteren schwurfesten Zeugen vor dem Google-Bildschirm und prüft, ob der abgemahnte Adwords-Inserent weiterhin widerspenstig ist. Erscheinen nun die abgemahnten Anzeigen durch diesen Fehler im Adwords-System (trotz Änderung durch den Inserenten) weiterhin, wäre das für den Adwords-Inserenten nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch noch obendrein sehr teuer.

Hoffentlich arbeiten die Adwords-Techniker ruckartig an der Beseitigung dieses Fehlers!

Michael Gandke (Google Seminar Leader – Adwords Agentur)


22.01.2009

Der Bundesgerichtshof hat am 22.1.2009 wieder drei Urteile zur Verwendung von Marken in Google-Adwords veröffentlicht.

Eine Markenverletzung wurde dabei verneint. Achtung: In den entschiedenen Fällen enthielt die Anzeige weder die als Suchwort verwendete fremde Marke (Zeichen), noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder auf die von ihm angebotenen Produkte!

Die Pressemitteilung des BGH hier …

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2009&Sort=3&nr=46687&pos=0&anz=17

Michael Gandke (Google Seminar Leader – Adwords Agentur)


14.12.2007

Das Thema Internetrecht wird bei der Münchener Kanzlei IT-Recht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und in verschiedenen eBooks (zum kostenlosen Download) ausführlich abgehandelt. Weiterhin findet man hunderte juristische Fachbeiträge und einen Impressum-Pflichtangaben-Assistenten. Übersichtlich und hilfreich.


Eine andere spannenden Quelle für aktuelles Internetrecht findet sich hier …


28.11.2007

Die Rechtslage im Internet ist noch lange nicht klar und ändert sich teilweise sehr schnell. Eine Übersicht über die aktuelle Rechtslage (Stand Sebtember 2007) im Internet bietet Prof. Thomas Hoeren von der Universität Münster halbjährlich aktualisiert zum Download an.


08.08.2007

Praktisch jede Website (oft auch die private Website) braucht ein richtiges Impressum. Das Impressum ist die Kennzeichnung des Anbieters eines Webauftritts. Durch diese Pflichtangaben soll mehr Transparenz und Sicherheit im (deutschen) Internet sichergestellt werden. Tatsächlich ist mein zweiter oder dritter Klick immer erst in das Impressum einer Website, um zu sehen, wer überhaupt der Anbieter ist. Anhand diverser Webprotokolle kann man sehen, dass viele (gewerblichen) Surfer so vorgehen, weil die Seite Impressum bei vielen Business-Websites eine recht stark nachgefragte Seite ist.


Über die Informationen, die sich in einem ordnungsgemäßen Impressum befinden müssen, gibt es leider noch recht unterschiedlichen Ansichten, obwohl das in der Gesetzgebung und aktuellen Rechtsprechung mittlerweile sehr eindeutig geregelt ist.


Eine gute Übersicht von Rechtsanwalt Max-Lion Keller der it-kanzlei findet sich hier im kostenlosen eBook „Impressum: Rechtsfragen, Platzierung, Gestaltung und Abmahnungen“ zum Download


30.01.2007

Geschäftliche eMails müssen (spätestens) seit Januar 2007 diverse Pflichtangaben enthalten, die bisher nur für Geschäftsbriefe galten. In vielen Firmen fehlen diese Angaben in den EMails fast vollständig. Nachholbedarf besteht also in den meisten Fällen.


Eine ausführliche Übersicht über die aktuelle Rechtslage und Tipps zur Umsetzung gibt es hier in der Channelpartner unter Pflichtangaben für geschäftliche EMails seit dem 1. Januar 2007 …




Warum mit uns?

Langjährige Erfahrung
im Onlinemarketing:
Suchmaschinen-Marketing
erfolgreich seit 1996

Angebot anfordern

Alle Kontenmanager unserer Google AdWords Agentur sind qualifizierte und durch Google zertifizierte AdWords Experten.

Faire Festpreise
jederzeit kündbar
seriöse Optimierung.