22.09.2016

Die Online-Shop-Funktionalität der Cloud-Lösung von Collmex ist für viele Nutzer eine vollkommen ausreichende Lösung zum Vertrieb ausgewählter Produkte über das Web. Vor allem das einfache Konzept der Generierung statischer HTML-Seiten anhand der Shop-Konfiguration und die Bereitstellung auf dem eigenen Server hat unbestreitbare Vorteile.

Problematisch ist aber bei längerem Betrieb und zwischenzeitlich verändertem Umfang bei Seiten, Kategorien oder Produkten die Tatsache, dass einmal hochgeladene Seiten nicht von selbst vom Server verschwinden, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Bei jedem Upload des kompletten Shops werden stets alle aktiven Produkte hochgeladen und aktualisiert. Wenn aber inzwischen aus dem Shop entfernt wurde oder wo Kategoriebezeichnungen oder Dateinamen geändert wurden, bleiben Altdaten auf dem Server zurück.

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03.02.2014

Wenn Sie einen Online-Shop über die integrierten Shopfunktionen von Collmex nutzen, ist im Checkout ein Austausch von Konto und BLZ gegen IBAN und BIC erforderlich, sollten Sie die Zahlung per Rechnung anbieten. Auch für die Zahlung per Vorkasse ist die Angabe der eigenen IBAN und BIC statt nur Konto und BLZ auf der Bestätigungsseite sinnvoll und erfordert eine Anpassung des Templates. 

Standardtemplates automatisch aktualisiert

Collmex hat dazu unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template_sepa.txt bereits zeitig eine aktualisierte Fassung des Checkouts zur Verfügung gestellt und inzwischen die Standardfassung unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template.txt ebenso angepasst. Das bedeutet,  dass Sie nichts unternehmen müssen, wenn Sie ein Template einsetzen, dessen Anpassungen nicht auch den Checkoutprozess betreffen.

Die meisten individuellen Templates werden aber auch den "Shopframe" in irgendeiner Weise betreffen, so dass Sie nicht auf die aktualisierte Standardfassung zurückgreifen können. In diesem Fall ist ein wenig Handarbeit gefragt.

Eigene Templates anpassen

Um das Template selbst anzupassen, muss zunächst die Datei identifiziert werden, in der sich der angepasste "Shopframe" befindet. Öffnen Sie dazu die Templatedefinition unter "Verwaltung - Templates". Sehen Sie hier mehrere Einträge, hilft im Zweifelsfall ein Blick in die Konfiguration des Shops unter "Verwaltung - Webauftritte - Anzeigen - Einstellungen", wo Sie den Namen des verwendeten Templates unter "Standard-Template" ablesen können.

In der Definition des Templates finden Sie entweder einen Verweis auf den Standardprozess (s. o.), was bedeutet, dass hier nichts weiter zu tun ist... oder es gibt einen Eintrag, der entweder per Kommentar oder zumindest (hoffentlich) über den Dateinamen als angepasste Fassung des Verkaufsprozesses zu identifizeren ist. Dieser Eintrag kann z. B. so aussehen:

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03.10.2007

GS-Auftrag, die Warenwirtschaft von sage (früher Gandke & Schubert) ist weiterhin als Shareware-Version zum Download erhältlich und kann so vor dem Kauf in aller Ruhe ausprobiert werden. Fast täglich erreichen uns Anfragen, ob wir mit GS-Auftrag noch etwas zu tun haben. Nein ... nach dem Verkauf an die Firma sage nicht mehr. Mehr über die Geschichte von GS-Auftrag auf meiner Website.





GS-Auftrag und die anderen GS-Programme (auch zum Download) findet man jetzt unter www.sage.de


Michael Gandke


15.06.2007

Der Markt für ERP-Software on Demand (Online Mietsoftware) wird in den nächsten Jahren stark wachsen. Einerseits steht bei vielen Unternehmen eine Ablösung der bisherigen ERP-Software aus den 90er-Jahren an, andererseits bieten diese ERP ASP-Lösungen gerade im Bereich Teamzusammenarbeit eine sinnvollen Alternative zu ERP-Desktopsoftware.


Aktuelle Anbieter von online ERP-Software sind MyFactory und Collmex mit Buchhaltung Software, SAP will 2008 hinzukommen und auch Microsoft überlegt, sich in diesem Markt zu engagieren. Mehr zu dem Wachstum bei ERP-Software on Demand in einer Studie von IDC in der Computerwoche ...


22.12.2006

Nach den aktuellen Geschäftszahlen ist im Geschäftsjahr 2006 (Oktober 2005 bis September 2006) das Wachstum von sage in Deutschland mit 11 % deutlich schlechter als in den anderen Ländern (Europa 24 %, weltweit 23 %), wie die ComputerPartner berichtet.

Peter Dewald, Geschäftsführer von sage Deutschland, führt das vergleichsweise schlechte Abschneiden (nur) der deutschen Niederlassung "auf die wirtschaftliche Situation" zurück und natürlich auf die Konkurrenz von SAP, Microsoft und (vieler) weiterer "lokaler" Anbieter im Bereich kaufmännische Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Dass SAP und Microsoft für sage Deutschland zu einem Problem werden, dazu bedurfte es ja kaum ausgeprägter prophetischer Gaben ... dass das aber so schnell passiert, ist allerdings schon etwas überraschend.

Interessant ist auch der gewechselte Standpunkt: Sah Peter Dewald doch noch im April 2005 SAP und Microsoft nicht als ernsthafte Mitbewerber an.

Dann hätten sich SAP und Microsoft ja erstaunlich schnell trotz ihrer Nichtmitwettbewerberrolle in den Markt gedrängelt. Immerhin gehen auch einige sage Fachhändler bereits auf Nummer sicher und schaffen sich mit Microsoft Dynamics ein zweites Standbein.

Neue Hoffnung für 2007 gäbe dann immerhin der aktuelle Zukauf Bäurer, mit dessen höherwertiger ERP-Software auch die Anwender endlich bedient werden können, denen die sage Office-Line bislang nicht leistungsfähig genug ist oder die aus Unmut von der sage Office-Line zu anderen Programme wechseln möchten.

Eberhard Heins fragte schon im August 2006, ob sage seine Bestandskunden der Office-Line trotz abgeschlossener Wartungsverträge melken möchte. Dieser Unmut über kostenpflichtige "Technologie-Updates" (welcher ERP-Anwender braucht schon "Technologie", die wollen doch alle nur mit dem PC ihre Geschäftsprozesse effizienter abwickeln ...) sorgt sicher auch 2007 dafür, dass SAP und Microsoft es bei den sage Office-Line-Bestandskunden noch leichter haben.


21.04.2006

Das Wachstum des ERP-Software Anbieters Sage wurde jetzt deutlich eingebremst. Die erst Ende März angekündigte Übernahme des skandinavischen ERP-Software-Anbieters Visma war wohl etwas vorschnell. Dem war der gebotene Preis doch etwas zu niedrig, Sage wollte das Kaufangebot nicht nachbessern und so kam die Engel Holding AS zum Zuge.

Die Strategie von Sage, das eigene Geschäft durch Übernahmen auszubauen wird so empfindlich gestört, denn Akquisitionen sind ein sehr wichtiger Faktor für zukünftiges Wachstum. Interessant ist, dass für Sage jetzt neben den "klassischen" Konkurrenten wie Intuit und Microsoft im Geschäft mit Software für kleine und mittlere Unternehmen jetzt durch finanzstarke Investorengruppen weitere gefährliche Wettbewerber aus dem Nichts auftauchen, die ein großes Stück vom ERP-Software-Kuchen abhaben wollen.


Mehr über die verhinderte Marktführerschaft von Sage in Skandinavien hier ...


02.03.2006

Nach einer Studie von IDC über die die Computerwoche berichtet, sorgt zur Zeit nur noch der Mittelstand für ein ordentliches Wachstum im Markt der ERP-Software. Die bisherige Kundschaft der großen Player wie SAP, Oracle & Co. waren hauptsächlich Großunternehmen ... ein Bereich der sich zukünftig eher unterdurchschnittlich entwickeln soll.


Deshalb orientieren sich die ERP-Anbieter zunehmend im Bereich Mittelstand, um dort standardisierte Lösungen zu etablieren. Dass dort aber deutlich andere Gesetzmäßigkeiten gelten, haben bereits einige Anbieter schmerzhaft erfahren müssen, wie z. B. SAP mit dem traurigen "Verkaufserfolg" von dem Mittelstands-ERP-Paket Business-One. "Endlose" Projektlaufzeiten mit vielen teuren Consultants kann sich im Mittelstand kaum ein Unternehmen erlauben ... bzw. die Geschäftsführung versteht es "zu rechnen" und verlangt kurze Implementierungszeiten und überschaubare Gesamtkosten einer ERP-Software.


26.10.2005

Nach Steeb hat sich nun mit T-System ein weiteres großes Systemhaus gegen SAP Business One entschieden. Zukünftig wird Microsoft Dynamic (früher Navision) vertrieben.


Damit hat Microsoft einen weiteren wichtigen Erfolg im Kampf um die Marktführerschaft im Bereich kaufmänische Software (ERP-Software) gewonnen. Der Verlierer SAP Business One hat seit seiner Einführung 2002 gerade einmal 1.200 Installationen im Deutschland erreicht, was Wettbewerber wie Sage laut Geschäftsführer Peter Dewald in wenigen Monaten über die Bühne bringen.


08.09.2005

Jetzt beginnt bereits die Auslieferung des ersten Moduls des neuen Microsoft SBA (Small Business Accounting). Mit dieser - eng in MS-Office integrierten - kaufmännischen Software will Microsoft ab sofort Intuit und Sage im unteren Volumenmarkt-Segment ernstzunehmende Konkurrenz machen. Hier mehr darüber, was das für den ERP-Markt in Deutschland bedeuten könnte ...


Wie ernst es Microsoft mit der Verdrängung von Mitbewerbern meint, sieht man deutlich daran, dass bereits jetzt in MS-Office Accounting-Features (Buchhaltung) integriert werden. Man musste keine besonderen Marktkenntnisse haben, um diesen strategisch geschickten Schritt vorrauszusehen. Vermutlich wird diese enge Integration in MS-Office in Kombination mit der immensen Verbreitung von MS-Office in Büros mittelfristig vielen Anbietern kaufmännischer Software  das Genick brechen.


11.07.2005

2006 kommt Microsoft mit der neuen kaufmännischen Software Microsoft SBA auf den deutschen Markt. In einem Interview mit der Computerwoche werden auch die angestrebten zukünftigen Marktverhältnisse im unteren kaufmännischen Volumenmarkt in Deutschland angesprochen:


Mittelfristig will man Marktführer werden, kurzfristig gibt man sich aber auch mit dem Platz zwei hinter Intuit (Lexware) zufrieden. Das bedeutet aber auch, dass der bisherige Zweite Sage mit dem PC-Kaufmann und den GS-Programmen (GS-Auftrag, GS-FIBU ...) auf hintere Plätze verdrängt wird. Immer gut, wenn die zukünftige Marktaufteilung schon im Vorfeld allen Teilnehmer klar ist. Mal sehen, was Lexware und Sage dazu sagen ... 


08.07.2005

Anfang März 2005 kündigte Microsoft das neue kaufmännische .NET-ERP-Framework an und gab sich damals bereits gegenüber den Konkurrenten erstaunlich siegessicher. Von der Positionierung her wurde als Konkurrent eher SAP gesehen, andere Firmen wie Sage oder Intuit (in Deutschland Lexware) sah Microsoft eher stark im Sement der kleinen Kunden.

Jetzt läßt Microsoft den nächsten Knaller los ... diesmal im bislang selbst noch nicht besetzten unteren Marktsegment. Ab 2006 ist es soweit ... Microsoft bringt im Small-Business-Bereich eine ERP-Software für unter 200,- € auf den Markt. Das Produkt, Microsoft SBA (Small Business Accounting) genannt, wird sich in einem Segment breitmachen und wildern, in dem sich bisher Firmen wie Lexware (Lexware buchhalter, Lexware faktura, Lexware büro easy ...), Intuit (QuickBooks), Sage (PC-Kaufmann, GS-Auftrag, GS-Fibu), DATEV oder Buhl (WISO Kaufmann, WISO Buchhaltung) jahrelang in Sicherheit wähnten.

Diese "neue" Entwicklung im unteren Software-Segment war lange vorauszusehen, weil sie für Microsoft Sinn macht. Im Bürobereich dominiert MS-Office. Die Funkionalität von Outlook, Word, Excell & Co. wird praktisch überall benötigt und eingesetzt. Aber da, wo Briefe geschrieben werden, da wo kalkuliert wird, schreibt man auch Rechnungen oder muss eine Buchhaltung führen. Also waren diese "fehlenden" kaufmännischen Office-Komponenten längst überfällig.

Meiner Ansicht nach wird Microsoft in diesem Marktsegment grossen Erfolg haben, weil entscheidende Fehler bereits im Ansatz vermieden werden. Denn bei Neuinvestitionen in eine ERP-Software ist ein günstiger Lizenzpreis allein selten von großer Bedeutung. Viel wichtiger sind zwei andere Faktoren:

Die teilweise über viele Jahre "angesammelten" Datenbestände sind Existenzgrundlage für jedes Unternehmen. Keine Firma will auf die Kundendaten (aber auch Artikelpreise, die Artikelhistorie usw. ...) verzichten, nur weil vielleicht einige neue Features in einer "revolutionär" neuen Software vorhanden sind. Das weiß auch Microsoft und will Anwendern deshalb den Umstieg leicht machen. Geschickterweise soll ein Migration-Wizard bei der Übernahme der Daten aus Konkurrenzprodukten in Microsoft SBA helfen.

Weiterhin dauert es immer sehr lange, bis sich Mitarbeiter in eine Warenwirtschaft oder Buchhaltung eingearbeitet haben. Ein Wechsel auf eine andere Software, die vielleicht nur etwas weniger kostet ist wirtschaftlicher Unsinn ... wenn man diesen vermeintlichen "Vorteilen" die Kosten für tagelange Schulung und wochenlange Einarbeitung der Mitarbeiter in die neue Software gegenüberstellt. Auch - oder erst recht - im Low-Cost-Software-Bereich (SOHO, Small-Business) spielt die Gewöhnung und Akzeptanz der Mitarbeiter an die Usability und Prozesse einer kaufmännischen Software eine entscheidende Rolle. Preisunterschiede des Produkts - selbst im werbewirksamen hohen Prozentbereich - sind absolut gesehen - immer nur Peanuts gegenüber den Personalkosten ...

Aber wer hat beim Thema "Gewöhnung" und "Einarbeitung" bessere Karten als Microsoft mit einer ERP-Software, die ganz eng an Microsoft Office angelehnt ist? Praktisch jeder Mitarbeiter kann mit MS-Office umgehen und wird sich so schnell in das Microsoft SBA einarbeiten können. An ausreichender Funktionalität wird es Microsoft mit Navision und Axapta im Rücken ja nicht mangeln. Dieses Know-how ist vorhanden, da spielt es keine Rolle, dass Microsoft erst jetzt diesen Markt besetzt und alle anderen Marktteilnehmer so routinierte "alte Hasen" sind. Wenn interessieren schon "20 Jahre Erfahrung bei kaufmännischer Software", wenn jetzt "Microsoft" eine kaufmännische Anwendungssoftware macht, die sich perfekt in die eingesetzte MS-Office-Welt einfügt ... Vielleicht ist die erste Version von Microsoft SBA noch nicht der Knaller ... aber spätestens mit Version 2.0 oder gar 3.0 wird sowohl volle Funktionalität als auch hohe Brauchbarkeit gegeben sein ...

Lustiger Aspekt am Rande: Die Benutzerzahl von Microsoft SBA soll von 1 bis 5 reichen ... wird also für sehr viele kleine und mittlere Unternehmen vollkommen ausreichend sein, da selten mehr Benutzer gleichzeitig mit einer kaufmännischen Software arbeiten. Die bisher von Konkurrenten sehr teuer angebotene Netzwerk- / Mehrplatzversion für zwei bis 5 oder 10 gleichzeitige Benutzer wird somit überflüssig und am Markt auf Dauer wohl nicht mehr haltbar sein. In Zukunft wird es vermutlich im unteren Marktsegment keine Unterscheidung mehr zwischen Einzelplatzlizenz und Mehrplatzlizenz geben ...

Weiterhin soll das Paket sowohl standalone als auch in der "Office Small Business Management Edition 2006" angeboten werden, was vermutlich in kurzer Zeit einen satten Marktanteil im unteren Marktsegment ergeben dürfte. Erst recht, weil so die üblichen Office-Vertriebskanäle wie Retail-Märkte, OEM-Partnerschaften oder Computer-Fachhändler genutzt werden können. Auch Softwarefirmen sollen mit Hilfe eines SDKs Add-ins oder sogar eigenständige Anwendungen (z. B. indivduelle Kundenanspassungen, Branchenlösungen) auf Basis von Microsoft SBA entwickeln können. Auch für die Software-Entwickler hat das große Vorteile, weil einereits eine bewährte Plattform benutzt werden kann und andererseits eine hohe Akzeptanz bei den Endanwendern durch die Zauberwörter "Microsoft Office" sichergestellt ist. Das sorgt auch innerhalb der programmierenden Zunft für hohe Investitionssicherheit!

Eberhard Heins, langjähriger intimer Kenner der deutschen ERP-Szene - und wie immer bestens aus erster Hand informiert - sieht ebenfalls harte Zeiten auf Lexware, Sage & Co. zukommen. Mal sehen, wer jetzt wieder in hektischen Aktionismus verfällt oder aber wer tatsächlich mit brauchbaren Strategien bei Microsoft SBA entgegenhalten kann. Da wird es doch tatsächlich noch mal richtig spannend im deutschen ERP-Software-Markt ... Absichtserklärungen allein werden jetzt nicht mehr ausreichen!

Michael Gandke


01.04.2005

Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage Software (Deutschland) sprach mit Eberhard Heins über die Konkurrenzsituation mit Microsoft ERP und SAP. Im unteren Marktsegment sieht er Lexware als die Nummer 1 auf dem Markt für kaufmännische Software, darüber eher kleinere wenig bekannte Mitbewerber, allerdings überhaupt nicht SAP mit Business One. Microsoft ist bestenfalls mit Navision ein Mitbewerber, in anderen Bereichen wie CRM jedenfalls nicht. 

Der Anteil des Lizenzgeschäftes beträgt bei Sage Software etwa 50 %, soll aber zugunsten der Wartungsverträge und weitere Dienstleistungen weiter abgebaut werden. Das gilt besonders für das Einstiegssegment, also in direkter Konkurrenz zu Lexware. Zielgruppe sind KMU, Small-Business, Freiberufler mit 1 bis etwa 10 Mitarbeitern. Die dort verwendete kaufmännische Software ist überwiegend "Out-of-the-box", die nicht sonderlich erklärungsintensiv ist (oder es zumindestens nicht sein sollte).


14.03.2005

Jetzt gehts aber rund! Ganz kampflos wollen "die kleinen Softwareanbieter" für kaufmännische Software dem Goliath Microsoft nicht den ERP-Software-Markt überlassen, wie auf einmal im ZD-Net zu lesen ist ... In den letzten Tagen hatte ich hier bereits mehrmals die Gelegenheit, Microsofts ERP .NET-Strategiewandel zu kommentieren ...


Für Marktkenner ist diese Entwicklung mit den "neuen Anbietern " nun wirklich keine Überraschung ... aber für Andreas Heck, immerhin Mitglied der Geschäftsleitung bei Sage Software in Frankfurt, kam der schnelle Durchbruch von Microsoft und SAP im (vermeintlich) Sage-eigenen Revier der KMU anscheinend so schnell, dass dort jetzt alle Alarmglocken schrillen. Zwar verspricht er, zukünftig mit neuen Produkten und einer stärkeren Branchenausrichtung gegenzusteuern, aber genau diese Branchenausrichtung sieht ja auch SAP als seine ureigenste Stärke an ...


Microsoft ist erwacht und der Markt für ERP-Software ist nach jahrelangem Winterschlaf auf einmal wieder richtig spannend ... Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch so alles berichtet wird.


13.03.2005

Nach dem Download von Trial-Versionen einer Software kann durch E-Mail-Kaufangebote mit einem zeitlich eng befristeten Rabatt der Handlungsdruck beim potentiellen Kunden erhöht und so spürbar mehr Umsatz erzielt werden. Da für einen Software-Download die E-Mail-Adresse angeben werden muß, an die dann den Download-Link geschickt wird, können den Interessenten mehrmals konkrete Kaufangebote mit "Schnellreagierer-Rabatten" geschickt werden. Clevere Sache, obwohl das eigentlich ein alter Hut ist. Die Kunst liegt aber mal wieder wie üblich nicht "im Wissen", sondern "im Umsetzen". Karsten Büttner beschreibt in seinem lesenswerten Magazin online-marketing-praxis.de ausführlich, wie ein amerikanisches Softwarehaus offensive Verkaufsförderung betreibt, die zu einer schnellen und deutlichen Umsatzsteigerung führt.

Das ist besonders bei derjenigen Software wirkungsvoll, bei der wenig Daten eingegeben werden müssen. Bei Gandke & Schubert haben wir bereits in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts Shareware-Versionen der kaufmännischen Software (mit Produkten wie GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU, GS-EAR, GS-Verein usw.) zum Download angeboten, die von der Funktionalität nicht eingeschränkt waren. Jeder Interessent konnte den gesamten Leistungsumfang in Ruhe ausprobieren. Unser "Kaufangebot" beschränkte sich auf einen Registrierungshinweis, der bei regelmäßiger Nutzung der Software zum Kauf aufforderte. Allein auf die Fairness der Anwender wollten und konnten wir uns aber auch nicht verlassen ...

Nach einigen Monaten (!) - wenn der zahlungsunwillige Programmtester bereits viele Daten eingegeben hatte - wurde die Meldung länger und penetranter ... bis schließlich nach sieben Monaten Dauereinsatz der "Testversion" der Ausdruck von Rechnungen, Auswertungen, Bilanzen usw. in GS-Auftrag eingestellt wurde. Die Hotline von GS grinste dann immer über hektische Anrufer, die per Expresslieferung die aktuelle Vollversion bestellten, weil GS-Auftrag "ganz plötzlich" den Gehorsam versagte. Ein Wechsel auf eine andere Software machte auch nicht mehr wirklich Sinn, weil oft bereits tausende Artikel, Kunden und Rechnungen erfasst waren und sich die Mitarbeiter bereits gut in das Programm eingearbeitet hatten.

Heutzutage sind die Vertriebsmöglichkeiten, die durch intelligente personalisierte Downloads zur Verfügung stehen, dramatisch besser, weil man durch E-Mail-Marketing mit sehr geringem Aufwand große Wirkung erzielen kann. Wie der Vertrieb preisgünstiger Software in der Zeit funktionierte als sich ERP-Software noch Warenwirtschaft nannte, das Internet noch FIDO-Netz oder BTX hieß, ein AT 286er zum gehobenen Standard in Büros gehörte und ein Modem mit 2400 Baud das Maß aller Dinge war, erzähle ich ausführlich hier im Rückblick auf die Geschichte von GS-Auftrag und dem Softwarehaus Gandke & Schubert ...


09.03.2005

Erstaunlich selbstbewußt gibt sich kurz vor der CeBIT 2005 der Chef von Microsoft Business Solutions (MBS), der in der aktuellen Computerwoche noch einige Hintergrundinformationen zu dem gestrigen "ERP-Richtungswechsel" bei der Microsoft ERP-Strategie gibt.


Besonders interessant finde ich dabei allerdings seine Einschätzung der anderen Marktteilnehmer. Während er vor SAP keine Angst sondern Respekt zeigt und dort auch genug Ressourcen sieht, schätzt er die sage group (in Deutschland vertreten durch die Tochter Sage Software in Frankfurt) vollkommen anders ein. Zwar gesteht er Sage Software zur Zeit noch die Rolle eines starken Wettbewerbers im Segment der kleineren Kunden zu, sieht die sage group aber innerhalb der nächsten Jahre eher auf dem absteigenden Ast, weil lediglich fünf bis sechs Prozent der Umsätze in Forschung & Entwicklung gesteckt werden. Das ist nach seiner Einschätzung viel zu wenig, um am ERP-Software-Markt mithalten zu können, weil diese Investition zudem noch auf zu viele Produktlinien verteilt werden muss.




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