17.10.2005

Oft zählt die Empfehlung eines Freundes bei der Kaufentscheidung mehr als bunte Werbeprospekte, Plakate oder Flyer. Nur wie können Unternehmen diese Mundpropaganda (Virales Marketing = Verbreitung schnell wie ein Virus) strategisch zur Verkaufsförderung einsetzen und gewinnbringend nutzen? Welches Marketing-Potenzial hat Virales Marketing dabei auf der einen Seite, welche unerwünschten Effekte auf der anderen Seite?


Diese Fragen erörtert Sascha Langner - seit Jahren bekannt durch sein hervorragendes Internet-Marketing-Magazin MARKE-X - in seiner Buchneuerscheinung "Viral Marketing"


Aus dem Inhalt:




  • Was ist virales Marketing?


  • Grundlagen: Memetik, soziale Netzwerke und Mund-zu-Mund-Propaganda


  • Kernelemente eines Marketingvirus


  • Planung und Umsetzung von viralen Kampagnen


  • Erfolgsmessung und -auswertung


  • Fallbeispiele und Case Studies aus der Praxis - erfolgreiche (und nicht erfolgreiche) Kampagnen aus Deutschland, Großbritannien und den USA


  • Viral Marketing einmal anders: Gerüchte und Negativmeldungen


  • Virale Taktiken, die jedes Unternehmen sofort einsetzen kann

Zielgruppe:




  • Geschäftsführer in kleinen und mittelständischen Unternehmen


  • Marketing-Verantwortliche und -Interessierte in kleinen und mittelständischen Unternehmen


  • Selbstständige und Freiberufler

Drei Hörproben finden sich hier:


1. Grundlagen: Wie entsteht Mundpropaganda?


2. Was ist Viral Marketing?


3. Praxisbeispiele für Viral Marketing


14.10.2005

In den USA haben 96% der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen Internet-Zugang und 72% eine eigene Business-Website, wie ecin berichtet.


Interessant ist, dass fast 80% der Befragten im Internet einen deutlichen Wettbewerbsvorteil sehen, weil das Geschäft so gesünder sei. Was "gesünder" nun genau ist, kann man nur erraten, aber da 82% monatliche Umsätze über ihre Website erzielen, wird einerseits das Internet als zusätzlicher Vertriebsweg damit gemeint sein. Das sind Umsätze, die man so wohl nicht zusätzlich gemacht hätte, sondern es werden neue Kunden online akquiriert.


Andererseits schauen sich über 50% der Unternehmen die Kundenkommentare (auf der Website / über eMail) genauer an und immerhin 30% der KMU nutzen diese schnelle und direkte Möglichkeit der Marktforschung, um eigene Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern.


Insegesamt lässt sich das Internet aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegdenken, zumindestens in den USA nicht. Auch in Deutschland ist ein Online-Shop für viele Unternehmen heutzutage Realität, und bei vielen Websites ist häufig auch ein "Alibiformular" für die Kontaktaufnahme vorhanden. Reichlich versteckt und oft lieblos formuliert ... aber immerhin. Auch das Bewusstsein, dass Suchmaschinen-Marketing gemacht werden muss, damit mehr Besucher auf die Website kommen, nimmt immer mehr zu. Gerade im Bereich Suchmaschinen-Optimierung und Google-AdWords-Kampagnenbetreuung spüren wir eine deutliche Belebung ... aber mehr Besucher sind leider nur die halbe Wahrheit. Es wird viel zu wenig getan, um die Besucher auch zu Kunden zu machen:


Die Navigation ist kompliziert, die Seiten überladen und unübersichtlich, es wird ein wahrer Bauchladen an Produkten angeboten (um nur ja keine Verkaufschance zu verpassen) und Vertrauen zu dem Unternehmen kann ein potentieller Kunde garnicht erst aufbauen, weil Rückgabegarantien, Kontaktdaten oder Hintergrundinformationen zu dem "unsichtbaren" Anbieter fehlen oder nur umständlich zu finden sind.


Dass sich da (auf der Website) etwas ändern muss, sehen zwar immer mehr Unternehmen ein, aber bis diese Erkenntnis in Deutschland flächendeckend angekommen (oder gar umgesetzt) ist, werden noch einige Jahre vergehen. Viele deutsche Unternehmen sehen im Internet ebenfalls einen starken Wettbewerbsvorteil, aber in Deutschland sind das bislang vergleichweise wenige und "sehr innovative". Bis das eine so deutliche Mehrheit und "Normalität" wird, wie die 80% in den USA, wird es wohl noch Jahre dauern.


08.09.2005

Wer teure Listenpreise oder die Unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller bezahlt, ist heutzutage selbst schuld. Schließlich gibt es spezielle Portale und Preissuchmaschinen im Internet, in denen man die Preise unzähliger Produkte (und Händler) vergleichen kann. Schnell ergeben sich Preisvorteile von 10 oder 20 %.


ecin berichtet über eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW. Die Empfehlung: Immer mehrere Preissuchmaschinen in Anspruch nehmen. Zwar ist evendi.de im Durchschnitt günstiger als guenstiger.de oder kelkoo.de, aber die Preise und Leistungen schwanken.


Eine aktuelle Studio von ARD/ZDF kommt zu dem Ergebnis, dass bereits 37,5 Mio. Einwohner in Deutschland (ab 14 Jahren) online im Internet sind. Das sind 57,9 % der Bevölkerung. Da ich aber selbst schon einige "Kinder" unter 14 Jahren kenne, die natürlich ebenfalls online sind und das Internet recht intensiv nutzen, dürfte der tatsächliche Prozentsatz der "Onliner" sogar noch höher liegen. Ob davon allerdings jeder das Internet wirklich regelmäßig nutzt, ist eine andere Frage.

Eine Sättigung des Marktes ist noch nicht in Sicht, da weitere Zielgruppen wie z. B. Senioren, die bisher eher Berührungsängste "mit Internet und ähnlichem neumodischen Schnickschnack" hatten, nun auch anfangen, die verschiedenen Angebote im Internet zu nutzen. Vorreiter ist dabei sicherlich Online-Banking, um den regelmäßigen Weg zur Bank bei Routineangelegenheiten zu sparen.


25.08.2005

Das Internet entwickelt sich immer mehr als Plattform für Lernspiele. Bestes Beispiel dafür ist der Toggolino-Club, der von Super-RTL betrieben wird. Für Kinder werden hier online viele Spiele zum Lernen (Lernspiele) im Abo zur Verfügung gestellt. Mehr Infos unter TOGGOLINO CLUB - Lernspiele für Kinder



24.08.2005

Kleine und mittlere Unternehmen haben laut einer Studie immer noch Angst vor dem Internet und nutzen ihr Online-Marketing-Potential im Internet noch lange nicht konsequent aus.


Das deckt sich auch mit unserer Erfahrung bei den betreuten Unternehmen. Anfänglich musste jedes Unternehmen eine Homepage im Internet haben, "weil die anderen auch eine haben". Teil der Marketing-Strategie oder gar des Marketing-Mix war das Internet aber nie ... höchstens halbherzig. Bestensfalls kommt es zu einem Relaunch der Webseiten, bei dem modische Aspekte im Design geändert werden. Leider bleibt viel zu oft der Content oder die Suchmaschineneignung auf der Strecke. Aber ohne eine "leckere" Aufbereitung der Inhalte interessieren sich auch die Suchmaschinen nicht für die Seiten und das Unternehmen bleibt im Internet weiterhin fast unsichtbar. Aufwand umsonst bzw. in die falsche Richtung investiert.


Zwar wird jetzt auch bei kleineren Unternehmen oder Freiberuflern zunehmend in bezahlte Suchmaschinenpositionen (Google AdWords, Overture, Espotting) investiert, aber mangels Know-how wird dabei häufig für die falschen Keywords zuviel Geld bezahlt. Nicht selten spielt die persönliche Eitelkeit des Chefs die entscheidende Rolle bei der Online-Marketing-Strategie: Er will sich bei bestimmten Keywords auf der ersten Seite sehen oder deutlich vor den direkten (verhaßten) Konkurrenten liegen. So balgen sich zwei oder drei Firmen bei Google AdWords für Klickpreise über 3,- € um vordere Plätze, die Kosten pro Conversion liegen bei über 150,- € und Google freut sich 'nen Wolf. Sinnvollere Keywords in kleinen lukrativen Nischen werden dann mangels Budget nicht mehr genutzt, obwohl dort die Kosten pro Conversion bei unter 3,50 € liegen.


Und selbst wenn dann Besucher auf die Homepage finden, müssen diese erst lange hilflos herumklicken, um zu einem gewünschten Ergebniss zu kommen. Über den ganzen modischen und grafischen Schnickschnack wurde ganz vergessen, den Besucher bei seinen Bedürfnissen abzuholen und ihn mittels optimierter Landing-Page zu einer gezielten Reaktion (Kauf, Lead, Anfrage, eMail-Adresse abliefern) zu motivieren. Dann wird sich auf einmal gewundert, warum so viele Besucher so wenig kaufen ...


Wie gerade KMU und Freiberufler ihre Möglichkeiten im Internet konsequent ausnutzen können, geben wir gratis auf 22 Seiten in unserem kostenlosen eBook "Internet-Marketing-Tipps" zum Besten ... Einfach mal reinschauen.


04.08.2005

Meine Internet-Marketing-Tipps zum Thema "Was ist zu tun, damit eine Website verkauft" gibt es jetzt in neuer aktualisierter Fassung. Hauptsächliche Erweiterungen:



  • Keyword-Analyse / Begriffsraumanalyse
  • Suchmachinenoptimierung
  • Google-AdWords-Kampagnen
  • Landing-Page optimieren
  • Nutzenargumentation


Hier ist der direkte Link zu 22 Seiten Internet-Marketing eBook (PDF-Datei, 170 KB, kostenlos).


[viral marketing on] Bei Gefallen Weitergeben ausdrücklich erwünscht [viral marketing off]


:-S


23.07.2005

Macht eine Unternehmens-Website auf Basis von DotNetNuke Sinn?

Einen Internet-Auftritt einzurichten ist recht leicht. Mit einigen hundert Euro ist man oft schon dabei. Das eigentliche Problem ist dann aber immer, die Seiten im Internet später aktuell zu halten. Entweder braucht man einen HTML-erfahrenen Mitarbeiter oder man ist ewig und dreit Tage auf seine Internet-Agentur oder den externen Web-Designer angewiesen, um Änderungen oder Erweiterungen an den eigenen Webseiten vorzunehmen. Ideal wäre, wenn man die eigentlichen Inhalte der Website – also den Text – einfach verändern könnte, ohne viel Ahnung von Programmierung oder HTML haben zu müssen. Dabei dürfen natürlich nicht die Seiten "zerschossen" werden können oder die Formatierung nachher aussehen wie Kraut und Rüben.
 
Content-Management-Systeme (CMS) sorgen da für Abhilfe: Sie trennen den Inhalt (die Texte) von der Programmierung und dem Layout. So ermöglichen sie eine schnelle Erstellung und Pflege des Internet-Auftritts ohne Programmierkenntnisse. Gegenüber der statischen HTML-Entwicklung (über eine externe Internet-Agentur) bieten sie im Alltag klare Vorteile:

  • Texte, Fotos, Grafiken oder ganze Seiten kann man hinzufügen, bearbeiten oder löschen
  • Von jedem Computer mit Internet-Zugang kann man auf alle Funktionen und Inhalte des Web-Auftritts zugreifen
  • Es können verschiedene Berechtigungen (Benutzerrollen) vergeben werden. Für jede einzelne Seite und/oder für jedes Modul auf einer Seite kann man festlegen, wer als Besucher was ansehen oder als Mitarbeiter etwas hinzufügen oder ändern darf.
  • Alle Inhalte können jederzeit selbst gepflegt werden, man braucht keinen externen Dienstleister dazu.

Viele "kommerzielle" Content-Management-Systeme haben hohe Lizenzkosten und für die regelmäßige Software-Pflege muss man zusätzliche Kosten einkalkulieren. Solche unnötigen Ausgaben sind heutzutage für viele Unternehmen nicht darstellbar und mittlerweile auch nicht mehr nötig. Auf dem Markt existieren unzählige freie Systeme, so genannte Open-Source-Lösungen, die von Jedermann ohne Lizenzkosten frei eingesetzt werden dürfen. Doch wegen des großen Angebots ist auch hier  eine kritische Auswahl der einzusetzenden Software besonders wichtig, weil Unternehmer Investitionen immer langfristig sehen müssen und nicht alle paar Wochen wieder das System wechseln können.

Das freie CMS mit der zurzeit wohl besten Zukunftsperspektive im Bereich für kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler ist DotNetNuke.

  • DotNetNuke ist ein lizenzkostenfreies Content-Management-System für die Verwaltung und den Betrieb mehrerer Websites im Intranet, Internet und Extranet.
  • DotNetNuke ist modular aufgebaut und bietet alle Werkzeuge und Editierfunktionen für die komplette Verwaltung von Inhalten in Ihrem Web-Browser.
  • DotNetNuke kann über "Skins" absolut frei an Ihre Design-Anforderungen angepasst werden.
  • DotNetNuke läuft innerhalb der Microsoft-Windows-Welt und erfordert so geringe Einarbeitung. Durch das bekannte und standardisierte Umfeld (Microsoft Windows, Microsoft Office) bietet es eine hohe Investitionssicherheit.

Das bestechend einfache Fazit vieler Anwender …

Jeder der einen Text mit MS-Word schreiben kann,
kann mit DotNetNuke Texte im Internet veröffentlichen!

Zwar fehlen zur Zeit noch Features wie Worksflows oder Versionierung, was noch den Aufstieg in die oberste CMS-Profiliga versagt, aber DotNetNuke ist Open-Source, das bedeutet der komplette Quellcode der Software liegt vor und kann jederzeit an individuelle Anforderungen angepasst werden. Die Programmiersprache ist ASP.NET auf der modernen Microsoft .NET-Plattform. Als Datenbank kommt die MSDE kostenfrei zum Einsatz. Erst bei sehr hohen Benutzerzahlen (> 1.000 / Tag) und/oder vielen gleichzeitigen Zugriffen auf die Datenbank empfiehlt sich der MS-SQL-Server. Als technische Vorraussetzung wird das .NET Framework 1.1 benötigt, als Webserver-Betriebssystem Windows 2000/2003. Diese Webhosting-Basis stellen viele Internet-Hosting-Provider bereits für wenige Euro im Monat zur Verfügung.

DotNetNuke hat eine Vision: Software soll sich durch Offenheit, Transparenz und Verteilung von Wissen immer weiterentwickeln. Durch die schnell wachsende Community von über 170.000 Nutzern und einer großen Anzahl von Entwicklern in speziellen Foren oder Weblogs kann man jederzeit Support-Unterstützung bekommen oder auf kompetente Entwickler zurückgreifen. Ein sehr wichtiger Punkt, um als Unternehmen eine teure langfristige Abhängigkeit von einem externen Dienstleister zu vermeiden.

Aber gerade im Unternehmensbereich gibt es viele individuelle und spezielle Anforderungen an den Web-Auftritt und dessen Anbindung an vorhandene betriebliche Prozesse. Standardmodule helfen dann häufig nicht weiter. Durch die offene und gut dokumentierte Struktur von DotNetNuke lassen sich individuelle Programm-Module schnell entwickeln und in Betrieb nehmen. Das erlaubt, kostengünstig auf der leistungsfähigen und bewährten Infrastruktur von DotNetNuke aufzusetzen und sich allein auf eine individuelle Lösung im Internet zu konzentrieren. Was macht es auch für einen Sinn, das Rad  mehrfach zu erfinden oder gar an einer Funktionalität zu entwickeln, die bereits woanders wunderbar funktioniert und dabei sogar kostenfrei angeboten wird …?

Mein Fazit zu DotNetNuke

Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund der vielen Vorteile ein Content-Management-System einsetzen wollen, verfügen oft nur über ein begrenztes Budget. Teure "kommerzielle" Content-Management-Systemen haben hohe Lizenzkosten und vielleicht einige wenige "Vorteile", die überhaupt nicht benötigt werden. Die "klassische" Web-Entwicklung auf statischer HTML-Basis ist unflexibel, oft teuer und sehr oft gerät man in Abhängigkeit von einem Web-Dienstleister. Bleibt der goldene Mittwelweg:

Durch den Einsatz moderner Open-Source-Lösungen wie DotNetNuke spart man teure Software-Lizenzen und teure jährliche Updates. Das spart richtig Geld! Jetzt kann man sich mit dem Budget ganz auf die Umsetzung der optimalen und individuellen Lösung im Internet konzentrieren. Durch die clevere Investition in "wertschöpfende" Dienstleistungen und Entwicklungspartner - und nicht in Lizenzen - stellt man sicher, dass knappe Budgets nicht verschwendet werden und der maximale Nutzen im Internet für das Unternehmen und seine Kunden erreicht wird.


22.07.2005

Das Internet hat einen starken Einfluss auf Kaufentscheidungen. Das ist nicht unbedingt neu und auch schon länger bekannt. Seit dem Weihnachtsgeschäft 2004 kann man fast von einer Wende im Einkaufsverhalten bei den Verbrauchern sprechen und der Online-Shop hat den Durchbruch endgültig geschafft.


Mittlerweile hat im Bewusstsein der Verbraucher das Internet den gleichen Stellenwert wie TV oder Printmedien, wie eine Untersuchung von DoubleClick zeigt, über die ecin berichtet. Untersucht wurden zehn Produktkategrieren (Auto, Consumer Electronics, Kreditkarten/Banking, Heimwerkerprodukte, Investments/Hypotheken, Filme, Körperpflege, rezeptpflichtige Arznei, Telekommunikationsdienste, Reisen). Die Website der Hersteller oder Dienstleister gehört für 80 % der Befragten zur ersten Anlaufstelle bei einer Informationsbeschaffung. In sieben der zehn Kategorieren sind für die Befragten Websites sogar wichtiger als Fernsehwerbung, um eine Kaufentscheidung zu treffen, was bei der oft gebotenen "Qualität" der Werbespots im Fernsehen allerdings auch nicht weiter wundert!


Interessant ist, dass das Internet (genauer das World Wide Web) somit bereits zu seinem 12. Geburtstag einen gleichberechtigten Platz neben den anderen großen etablierten Marketing-Werkzeugen wie Fernsehen (TV) und Printmedien eingenommen hat. Da mittlerweile immer mehr Unternehmen auch die Vorteile des zielgruppengenauen Internet-Marketing und der automatisierten (sehr effizienten) Bestellprozesse mitbekommen, wird es nicht mehr lange dauern, bis ein noch größerer Anteil an Surfern nach der getroffenen Kaufentscheidung auch direkt zur Bestellung im gut präparierten Online-Shop schreitet. Eine riesige Spielwiese für cleveres Internet-Marketing. Aber gleichzeitig wird auch klar, dass Internet-Marketing professionell betrieben werden muss, um gegen Konkurrenten bestehen zu können. Mal eben seine Homepage ins Internet zu stellen ... die Zeiten sind lange vorbei. Das bringt keine qualifizierten Besucher und erst recht keine zahlenden Kunden.


Spannend ist, dass in neun von zehn Kategorien der Faktor "Mundpropaganda" die Kaufentscheidung deutlich beeinflusst, was lange nicht jeden freuen dürfte, weil dieser Faktor ja dummerweise nur wenig zu beeinflussen ist. Gerade das ist natürlich für Unternehmen, die ihr gesamtes Geschäft gerne zu 110 % durchplanen, um bloß keine Überraschung zu erleben, eine "Katastrophe". Nicht jeder nämlich sieht in öffentlich geäußerten Kundenmeinungen eine Chance für kundenorientierte Weiterentwicklung der eigenen Produkte, sondern leider nur den "Störfaktor Kunde".


Wer allerdings mit glaubwürdiger Öffentlichkeitsarbeit die Fäden der Online-PR - verbunden mit cleveren Guerilla-Marketing-Methoden - geschickt zieht, weiss auch den Faktor Mund-zu-Mund-Propaganda geschickt für seine Zwecke einzusetzen.


02.07.2005

Klick ich oder klick ich nicht? Kaufe ich in diesem Online-Shop oder kaufe ich woanders? Diese Entscheidungen, die normalerweise in Sekundenbruchteilen im Kopf eines Surfers ablaufen, können manchmal ganz schön schwer sein. Wer hat noch nicht frustriert vor einem überladenen Regal im Supermarkt gestanden und war total überfragt, welche der 30 verschiedenen Müslisorten denn jetzt die richtige wäre ...?


Je mehr Alternativen auf uns bei einem "Entscheidungsversuch" einstürzen, desto schwieriger wird die Entscheidung. Grund: Wir haben Angst davor, eine falsche Wahl zu treffen. 


Das ist schon auf der Homepage einer Unternehmes-Website so, wenn verschiedene Geschäftsbereiche oder Angebote auf einer Seite präsentiert werden "müssen". Erst recht zum Problem wird das im Online-Shop, wenn pro Produktgruppe viele unterschiedliche Artikel aufgelistet werden. Bei so vielen Möglichkeiten blickt doch keiner mehr durch ... 


Sascha Langner, Herausgeber des Internet-Marketing-Magazins Marke-X warnt in seinem Artikel Entscheidungspsychologie im Internet-Marketing davor, Besucher oder Käufer durch zu viele Auswahlmöglichkeiten zu überfordern. Dabei zeigt er auch, wie man überflüssige Alternativen eliminieren kann und welche praktische Bedeutung schlankere Entscheidungsprozesse für den Erfolg einer Website oder eines Online-Shops haben.


Wer an regelmäßigen und verständlich formulierten Informationen über das Thema Internet-Marketing interessiert ist, sollte den Newsletter von Marke-X beziehen ...


21.06.2005

Bei Temperaturen von fast 35 °C in Neuss (bei Mönchengladbach) anläßlich der Microsoft Veranstaltung "Shared Web Hosting" traf sich der harte Kern der deutschen DotNetNuke-Szene dann nach dem informativen Nachmittag in einem Biergarten zu jeweils wohlverdienten vier kühlen Altbieren ...

DSC_00005.jpg

Die traurige Qualität des "Bildes" bitten die Teilnehmer in der zweiten Reihe zu entschuldigen, aber ohne das neueste Camera-Handy-Hightlight mit beachtlichen 640*480 Pickel Auflösung dank 17 Cent teuren Bildsensor und dem Flaschenboden-Objektiv wäre dieser Moment vermutlich nie festgehalten worden. Willkommen im dritten Jahrtausend ...

vorne links: Hans-Peter Schelian , Mark Schmalohr, Alexander Becker , ?

hinten links: Thomas Trefz www.dotnetnuke.de , Ralf Brandenburg , Daniel Müller www.dotnetnukeblog.de, Michael Gandke www.gandke.de

Wenig überraschend (bei 8 deutschen Personen mit gleichen Interessen an einem Tisch) kam dann nach dem dritten Bier das Thema Vereinsgründung auf: "Der Deutsche DotNetNuke Verein" kurz DDDNN e.V. wurde heiß diskutiert aber letztendlich wieder verworfen, weil keiner Kassierer werden wollte ... Immerhin kamen wir überein, uns anläßlich weiterer Microsoft-Veranstaltungen regelmäßig persönlich zu treffen. Ein reger Erfahrungsaustausch und Hilfestellung rund um DotNetNuke und ASP.NET im DNNForum oder über Blogs findet ja sowieso schon statt ...

Ein netter, hilfsbereiter und lustiger Haufen ... aber das passt ja schließlich auch gut zu DotNetNuke ...


Gestern fand in Neuss (liegt bei Mönchengladbach) eine Microsoft-Veranstaltung zum Thema "Shared Web Hosting" statt. Microsoft will jetzt mit aller Kraft den Markt der Hosting-Anbieter besetzen, der noch zum Großteil durch LINUX-Angebote dominiert wird. Grund für die Linix-Server-Dominanz: Die Lizenzkosten für das Betriebssystem entfallen.

Mit dem neuen Lizenzierungsmodell SPLA (Services Provider License Agreement) ist es möglich, am Ende des 30 tägigen Nutzungszeitraums einer Lizenz (z. B. Windows 2003 Server oder SQL-Server) die moderaten Mietgebühren abzurechnen. Seit diese "Abrechnung nur bei Nutzung" sich bei ISPs etabliert hat, findet man fast an jeder Ecke günstige Windows-Hosting-Angebote, die nur geringfügig teurer sind als vergleichbare LINUX-Server.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nun die zukünftige Web-Provider-Killerapplikation gesucht wird. Früher (so um 1999) war eine Web-Visitenkarte das Maß aller Dinge, danach wurden die Webs immer leistungsfähiger, der Webspace immer größer. Jetzt steht die Kommunikation über eMail (OWA Outlook-Web-Access, Telefon, Fax, SMS & Co. im Mittelpunkt. Motto: Mit Unified Messaging immer und überall erreichbar sein.

Was aber kommt ab 2005? Was wird die neue Killer-Anwendung für Hosting-Provider? Microsoft sieht in dieser Rolle vielleicht das Open-Source-Portalsystem DotNetNuke. Dieses sehr leistungsfähige Content-Management-System (CMS) auf Basis von ASP.NET bietet als Framework durch viele (optionale) Module einen hohen Leistungsumfang. Die Optik kann durch frei wählbare "Skins" frei gestaltet werden. Mit wenigen Handgriffen können bei einer zentralen DotNetNuke-Installation weitere Portale erstellt werden, die für geringe monatliche Gebühren vermietet werden.

Um den Vorteil von DotNetNuke in einen einzigen Satz zu fassen: Jeder der einen Text mit Word schreiben kann, kann mit DotNetNuke Texte (Content) ins Internet stellen.

Am Ende des langen Internet-Marketing-Prozess (mit Suchmaschinen-Marketing mehr Besucher gewinnen, mit optimierten Landing-Pages aus den Besuchen dann auch Käufer machen ...) ist DotNetNuke für uns Grundlage für unseren GaliNeo-Portalbaukasten, bei dem durch praktisch kostenlosen Einsatz sehr leistungsfähiger Webanwendungen das Internet als neuer (eigenständiger) Vertriebsweg aufgebaut wird. Daher schliessen wir uns der Microsoft Web Hosting Strategie gerne an:

Die eigentliche Software wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Gefragt sind fertige - online-marketing-optimierte - Portale, gerne auch Opensource. Wichtig ist, dass die Installation und Support sichergestellt sind und das System leicht von "normalen" Büroanwendern bedient und gepflegt werden kann. Verdient wird an individuellen Anpassungen der Geschäftsprozesse und des Designs. Die Firmen bezahlen so nur für indivuelle passende Lösungen und die tatsächliche Betreuung. Auf welche Probleme und Herausforderungen wir dabei trotz leistungsfähiger Grundlage stossen, steht bei Daniel Müller in seinem DotNetNukeBlog ... Hier finden sich auch für (angehende) DotNetNuke-Entwickler jede Menge Tipps & Tricks, die den Einstieg erleichtern.


09.06.2005

Google selbst zeigt interessante Optimierungstipps für die Platzierung der AdSense-Anzeigen innerhalb von Content-Seiten. Für ein Weblog beispielsweise empfiehlt sich die Platzierung innerhalb des Beitrages oder noch besser direkt nach dem redaktionellen Teil, wenn sich der Leser fragt "Was mache ich jetzt?". Die Google-AdSense-Anzeige wird dann als "wertvoller" Seitenausgang genutzt und stellt eine interessante Einnahmequelle für Blogbetreiber dar. Wird die gleiche Farbkombination wie im redaktionellem Teil benutzt, sind die AdSense-Anzeigen auch optisch fast vollständig integriert, was die Klickbereitschaft der Leser weiter steigert.


08.06.2005

Ein lukratives Partnerprogramm (Affiliate-Programm) ist für viele Online-Shop-Betreiber eine interessante Möglichkeit, mehr Neukunden zu gewinnen und so mit vergleichweise wenig Aufwand im Internet mehr Geld zu verdienen. Großer Vorteil: Sie bezahlen nur dann, wenn tatsächlich etwas verkauft wird.

Bevor ein solches Partnerprogramm aber anrollen kann, sind viele Dinge sorgfältig zu bedenken, z. B. ...

"Werde ich Teil eines großen Partner-Netzwerks wie Affilinet. Zanox, AdButler & Co."
"Welche Provisionen soll ich ausschütten"
"Wie stelle ich die genaue Abrechnung der Verkäufe und korrekte Auszahlungen der Provisionen sicher"

Karsten Windfelder beschäftigt sich seit langer Zeit intensiv mit vielen Partnerprogrammen und bietet auf seiner Website www.100partnerprogramme.de jede Menge Tipps & Tricks zur Auswahl geeigneter Netzwerke oder auch dem Aufbau eines eigenen Partnerprogramms. Besonders interessant ist der Vergleich der Partnerprogramm-Netzwerke, von denen er aus eigener Erfahrung etliche gut kennt.


In einem ausführlichen Interview mit Nico Zorn auf Werbeanzeige.de geht Karsten Windfelder auf die Vorteile und Nachteile eines eigenen Partnerprogramms ein und gibt noch mehr Know-how zum Besten ...


02.05.2005

Dass man durch Partnerprogramme (Affiliateprogramme) im oder mit dem Internet Geld verdienen kann, wissen viele. Aber es gibt noch deutlich mehr Möglichkeiten, mit seiner eigenen Homepage den ein oder anderen Euro zu verdienen. Auf www.geldheinz.de findet man man eine übersichtliche Aufstellung der diversen Verdienstmöglichkeiten oder Einsparpotentiale.


Angefangen bei der "klassichen" Bannerwerbung und ähnlichen Werbeformen (z. B. Google AdSense), die für das Erscheinen oder Anklicken einer Werbeanzeige einige Cents bezahlen, über die Möglichkeiten mit Preisvergleichen Geld zu sparen oder durch Gewinnspiele den Jackpot zu knacken bis hin zu kostenlosem Webspace, kostenlose SMS oder Domains für kleines Geld.




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